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Der Countdown läuft | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (40/2020)

Heutzutage gibt es nichts Aufregenderes als eine Tüte Popcorn während Ihrer Lieblings-Präsidentschaftsdebatte im Fernsehen läuft. Aber der Höhepunkt war am vergangenen Freitag, nachdem die Welt davon erfuhr, dass Donald Trump und seine Frau mit Covid-19 infiziert wurden. Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegt hat.

Chaotische TV-Debatte

Die Präsidentschaftsdebatte, die am vergangenen Dienstag zwischen Donald Trump und Joe Biden stattfand, war nichts weniger als unterhaltsam. Bitte entschuldigen Sie, dass ich etwas übertreibe, aber die US-Präsidentschaftsdebatte hat mich in die 90er Jahre zurückversetzt, als die Jerry-Springer-Show besonders populär war.

Aktuell befindet sich das Land in einer der schlimmsten Rezessionen seit „The Great Depression“. Momentan gibt es immer noch 6,8 Millionen mehr Arbeitslose in den USA als im Februar vor der Pandemie. Anstatt eine tragfähige Lösung zu präsentieren, um das Land wieder auf den richtigen Weg zu bringen, verbringen die beiden Kandidaten die meiste Zeit damit, mit dem Finger zu zeigen und sich gegenseitig zu unterbrechen. Nach der chaotischen TV-Debatte planen die Veranstalter Änderungen am Konzept. Wir sind gespannt!

POTUS infiziert die Aktienmärkte

Und nun kommen wir zum absoluten „Höhepunkt“ der vergangenen Woche. Vier Wochen vor den US-Präsidentschaftswahlen am 3. November kündigte Präsident Trump per Twitter, dass seine Frau (FLOTUS) und er (POTUS) sich mit dem Corona-Virus infiziert haben. Der positive Corona-Test von US-Präsident Donald Trump hat weltweit für Unruhe an den Kapitalmärkten gesorgt.

Die Nachricht vom Freitag bringt das Coronavirus wieder in die vordersten Reihen der Schlagzeilen. Dies könnte Auswirkungen auf das Verhalten der Verbraucher haben, die angesichts einer andauernden und hartnäckig anhaltenden Pandemie bei der Rückkehr zu normalen wirtschaftlichen Aktivitäten nun vorsichtiger sein könnten.

Bald kommt der „Digital Euro“?

Wir hatten diese Woche äußerst interessante Nachrichten aus Frankfurt: Europas Notenbank-Helden intensivieren ihre Arbeit an einem digitalen Euro. Die Europäischen Zentralbank wagt den ersten großen Schritt zur Einführung einer digitalen Währung. Technisch würde ein digitaler Euro dem Bitcoin ähneln. Aber im Gegensatz zu der Kryptowährung stünde er unter Aufsicht einer Zentralbank.

Die Rechtsabteilung der Zentralbank hat beim Amt für geistiges Eigentum der Europäischen Union eine Anmeldung für die Marke „Digital Euro” eingereicht. Es wird erwartet, dass die EZB demnächst ihre Einschätzung darüber veröffentlicht, ob eine digitale Währung eingeführt werden soll. Wir halten Sie gerne auf dem Laufenden.

Wie haben sich die Börsen in der vergangenen Woche entwickelt?

Welche wichtigen Konjunkturdaten und Termine erwarten die Anleger in der kommenden Börsenwoche?


Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen





Das Auf und Ab an den Märkten geht weiter – wer sitzt fest im Sattel? | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (37/2020)

Die Märkte waren in dieser Woche wieder sehr stark in Bewegung. Besonders war hierbei der Ungleichtakt zwischen den USA und Europa. Ähnliches Bild konnten wir an den Rohstoffmärkten sehen – während sich Gold und Silber nur marginal veränderten, geriet Öl (-6,42%) enorm unter Druck – das freut derzeit die Autofahrer. Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegt hat.

Trump fest im Sattel, aber wer hält die Zügel?

Die Märkte in den USA schlossen alle samt im Minus (Dow Jones -1,66%, NASDAQ -4,60% und S&P 500 -2,51%). Dies wäre zur Vorwoche sicherlich nicht stark verwunderlich, wenn nicht die europäischen Indizes mit einem Plus schlossen (DAX 2,80%, Euro Stoxx 1,69%).

Sicherlich hat die “Labor Day” Woche rund um die Trauerfeier anlässlich 9/11 ihren Anteil an der schwachen Woche an den US-Märkten gehabt. Doch auch der US-Wahlkampf wird seinen Einfluss auf die Zurückhaltung an den amerikanischen Märkten haben. Nachdem Trump in den letzten Umfragewerten deutlich aufholen konnte, wird sich wohl Verunsicherung breit machen bei den Anlegern, ob des Ausgangs der Wahl und der zukünftigen Wirtschaftsausrichtung im Land.

Die EU und Euro-Zone sollte sich gut festhalten

Die EU hat die Bruttoinlandszahlen der Mitgliedsstaaten diese Woche vorgestellt. Dabei waren sicherlich keine Jubelsprünge zu erwarten, aber die vorgelegten Zahlen sorgten dennoch für Ernüchterung. Die EU verzeichnete ein Minus von 12,1% und die Euro-Zone -11,9%. Von Erholung sind wir also weiterhin noch entfernt. Die größten Verlierer sind dabei die alt-bekannten Länder Spanien (-18,5%), Portugal (-14,1%) und Frankreich (-13,8%). Deutschland liegt mit -10,1% im Mittelfeld.

Als wäre die Krise nicht genug, bäumt sich ein vermeintlich beruhigtes Pferd wieder auf. Zwischen der EU und Großbritannien ist ein Streit entstanden, da die festgelegten Austrittsvereinbarungen wohl souveräne Staaten in ihrem Freihandelsabkommen beschneiden. Wie lang wird dieser wilde Rodeo noch andauern?

Gibt die FED nächste Woche den Märkten die Sporen?

Die EZB hat in ihrer Sitzung am Donnerstag verkündet keine Lockerungssignale auszusenden. Was die vorgelegten GDP-Zahlen wohl auch kaum begründen würden. Von ihrem PEPP-Programm in Höhe von 1,35 Billionen € wurden erst 500 Mrd. € ausgeschöpft und das langjährige Inflationsziel von knapp unter 2% ist ebenfalls weit entfernt.

Die FED hat bereits einen Strategiewechsel verkündet und alle sind auf die Aussagen nächste Woche gespannt und die Reaktionen an den Märkten. Die FED will nun Inflationszahlen über zwei Prozent tolerieren, wenn sie vorher lange darunter lag. Doch wie sehen dann die Maßnahmen von der FED aus? Wir werden es nächste Woche spätestens wissen.

Wie haben sich die Börsen in der vergangenen Woche entwickelt?

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Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen





EU & Großbritannien: Freunde mit gewissen Vorzügen?! | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (04/2020)

Eine lange Scheidungsphase zwischen Großbritannien und der EU naht allmählich dem Ende zu. Die Scheidungspapiere sind offiziell unterschrieben, die Anwälte sind beruhigt und die Umzugsfirma ist bereits bestellt worden. Großbritannien zieht am 31. Januar 2020 aus der europäischen Gemeinschaft aus!  Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegte.

Freunde mit gewissen Vorzügen?!

Der Ablauf jeder Scheidung hängt stark davon ab, ob die Scheidung einvernehmlich oder streitig ist. Im Falle Brexit war die Scheidung eher mühsam und voller Vorwürfe. Am vergangenen Freitag haben die EU-Spitzen und der britische Premierminister Boris Johnson das Brexit-Abkommen unterzeichnet. Am kommenden Mittwoch, den 29. Januar muss nur noch das EU-Parlament zustimmen. Einen Hard-Brexit soll es nicht geben. Bis zum Ende des Jahres wird in einer Übergangszeit versucht neue Verträge und Abkommen für die neuen Beziehungen zu finden. Bleiben Großbritannien und die Europäische Union Freunde mit gewissen Vorzügen oder gehen sie ein für alle Mal getrennte Wege?

Dreieinhalb Jahre nach dem Brexit-Votum am 23. Juni 2016 können wir ein Fazit ziehen. Die von Brexit-Kritikern befürchtete Katastrophe ist offensichtlich nicht eingetreten. Genau so wenig haben die Briten einen wirtschaftlichen Boom erlebt. Das hat die lokalen Zeitungen jedoch nicht davon abgehalten, mehr Vorhersagen darüber zu machen, was nach dem 31. Januar geschehen wird. Eine Sache ist jedoch sicher: es herrscht in Sachen Brexit wieder Gewissheit. Der britische Leitindex FTSE 100 und der europäische Leitindex EuroStoxx 50 konnten am Freitag mit über 1 Prozent Performance ins Wochenende gehen.

Die Chefin räumt auf!

Für die neue EZB-Chefin Christine Lagarde gibt es keine Zeit zu verlieren. Am vergangenen Donnerstag kündigte Lagarde an, dass sie die strategische Ausrichtung der Europäischen Zentralbank einmal ausführlich prüfen wird. Lagarde möchte die Nebenwirkungen der jahrelangen lockeren Geldpolitik genauer unter die Lupe nehmen.

Das Hauptziel der Notenbank ist die Preisstabilität im Euroraum. Mittelfristig soll die Inflationsrate knapp unter 2 Prozent bleiben. Dies ist der Notenbank jedoch nicht gelungen, daher stellt sich die Frage, ob dies noch zeitgemäß ist. Beim Thema Geldpolitik bleibt jedoch alles beim Alten – der Leitzins und der Einlagezins bleiben zunächst unverändert.

Wir warten gespannt auf die kommende Woche und vor allem auf die Zinsentscheidung der amerikanischen Notenbank Fed am kommenden Mittwoch. Seien Sie gespannt auf unseren nächsten Wochenrückblick.

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Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen





Auch im neuen Jahr werden uns die alten Themen begleiten | Konjunkturrückblick mit Markus Mitrovski, Dezember 2019

Konjunkturrückblick mit Markus Mitrovski | Leiter Research und stellvertretender Leiter Portfoliomanagement und Handel, AMF Capital AG | www.amf-capital.de

Das Jahr 2019 liegt hinter uns, doch die Themen, die das vergangene Jahr beherrschten, werden uns auch im Jahr 2020 weiterhin begleiten.

Mit dem Wahlsieg der Tories ist Boris Johnson kurz vor seinem Ziel. Der Brexit wird am 31. Januar vollzogen und stellt das Ende der 47-jährigen Mitgliedschaft der Briten in der EU dar. Doch wer sich darauf freut, dass dieses leidige Thema endlich ad acta gelegt werden kann, der dürfte schwer enttäuscht werden. Denn jetzt ist die Zeit gekommen ein Handelsabkommen mit den EU-Staaten auszuarbeiten und dafür hat sich Johnson einen ambitionierten Zeitrahmen gesetzt. Bis Ende 2020 soll das Handelsabkommen mit den verbleibenden 27 EU-Staaten stehen und Johnson versprach den Briten das ohne Zölle mit der EU zu realisieren. Immerhin hatte der Wahlsieg von Johnson schon mal einen positiven Effekt, die Ratingagentur Standard & Poor’s hat ihren Ausblick für Großbritannien von „negativ“ auf „stabil“ erhöht.

Auch der Handelskonflikt zwischen China und den USA dürfte uns noch eine Weile begleiten. Immerhin wird am 15. Januar – nach Aussagen von Trump – ein Phase-Eins-Abkommen der beiden Länder unterzeichnet. In dem Abkommen hat sich China verpflichtet geistiges Eigentum zu schützen und die Importe aus den USA in den kommenden zwei Jahren um 200 Mrd. USD zu erhöhen. Dafür wird Trump einige eingeführte Zölle wieder senken und auf weitere Importzölle verzichten. Wie lange die beiden Streithähne für ein Phase-Zwei-Abkommen brauchen steht jedoch in den Sternen, es scheint allerdings so, dass die Hürden hierfür um einiges höher liegen. Es bleiben viele Punkte im bilateralen Handelsverhältnis weiterhin strittig.

Damit dürfte das Jahr 2020 weiterhin von der Politik geprägt bleiben und sich die Märkte mehr um die politische Entwicklung sorgen als sich wirklich auf die Unternehmensmeldungen zu konzentrieren.

Konjunktur

Christine Lagarde präsentierte sich auf ihrer ersten EZB-Sitzung souverän und machte deutlich, dass sie ihre eigene Art hat die Notenbank zu führen. Doch an der Ausrichtung von „Super Mario“ Draghi wird sich auch unter ihr nichts ändern. Der Markt wird weiterhin mit Liquidität geflutet werden und eine Abkehr dieser Strategie ist nicht in Sicht. Die Notenbank wird jedoch im Januar ihre geldpolitische Strategie überprüfen und einige Monate dafür in Anspruch nehmen. Das letzte Mal, dass es zu einer Überarbeitung kam war im Jahr 2003. Seit diesem Zeitpunkt wird ein Inflationsziel von nahe 2% angestrebt, wobei das Ziel der EZB kontinuierlich seit 2013 verfehlt worden ist. – Die Projektionen für das Wirtschafswachstum und die Inflationsrate wurden nur marginal angepasst. Die Notenbank geht für 2020 von einem BIP von 1,1% aus, welches in 2021 und 2022 jeweils auf 1,4% ansteigen sollte. Bei der Inflationsrate rechnet die EZB mit einer Rate von 1,1% in diesem Jahr bzw. 1,4% in 2021 und 1,6% in 2022. Somit wird selbst nach der eigenen Projektion das aktuelle Ziel von nahe 2% nicht erreicht werden.

Die Zahlen zum US-Arbeitsmarkt werden vom Markt immer mit viel Spannung betrachtet, schließlich ist er richtungsweisend für die US-Konjunktur. Für den Monat November präsentierte sich der Arbeitsmarkt weiterhin in bester Verfassung. Insgesamt wurden 266.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft (erwartet: 180.000 Stellen) geschaffen. Zwar muss dabei berücksichtigt werden, dass es einen Sondereffekt von ca. 50.000 Stellen gab, da in dem Zeitraum das Ende eines Streiks beim Autobauer General Motors lag, doch selbst wenn dieser Effekt rausgerechnet wird, zeigt sich ein sehr robustes Bild. – Zudem ging die erhobene Arbeitslosenquote auf 3,5% zurück. Damit dürfte sich auch die US-Notenbank bestätigt sehen, das vorerst nicht weiter an der Zinsschraube gedreht werden muss.

Anfang Dezember traf sich die OPEC+, die aus den 14 Mitgliedern der Organisation Erdöl exportierender Staaten (OPEC) besteht sowie 10 weiteren nicht OPEC-Mitgliedern. Die Führung unter den OPEC-Staaten hat Saudi-Arabien als der größte Ölproduzent inne, während Russland das Schwergewicht unter den Nicht-OPEC-Staaten stellt. Bei dem Treffen in Wien beschlossen die OPEC+ Staaten eine Kürzung der Produktion von 500.000 Barrel Öl pro Tag (BpT). Bereits vor einem Jahr sprachen sich die Mitgliedsstaaten für eine Kürzung der Produktionsmenge aus, um die Überproduktion zu schmälern und der geringeren Nachfrage Rechnung zu tragen. Insgesamt beläuft sich die zugesagte Kürzung auf 2,1 Mio. BpT gegenüber Oktober 2018. Fundamental wird diese Kürzung jedoch nicht zu steigenden Ölpreisen führen, denn nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) wird die Nachfrage nach OPEC-Öl im ersten Halbjahr 2020 bei 28,3 Mio. BpT liegen, wohingegen das Kartell nach eigenen Angaben aktuell 29,7 Mio. BpT produziert. Zudem heißt eine Einigung nicht, dass sich auch alle die Absprache halten.

Was die Ölpreise allerdings nach oben katapultieren könnte, ist eine Verschärfung der Eskalationsstufe zwischen den USA und dem Iran. Nach der Ermordung von Qasem Soleimani hat bereits Irans Präsident Hassan Rohani einen Vergeltungsschlag angekündigt. Außerdem hat der Iran in der Vergangenheit immer wieder damit gedroht, die strategisch wichtige Straße von Hormus abzuriegeln. Durch diese Meeresenge werden täglich allein ca. 20% der Weltweiten Tagesproduktion verschifft. Es könnte damit eine Spirale ausgelöst werden, die das Potential hat die Ölpreise kräftig anzutreiben.

Seien Sie gespannt auf unseren nächsten Konjunkturrückblick mit Markus Mitrovski.






Value Werte deutlich unterbewertet | Frank Fischer @ValueInvestoren

Kolumne von Frank Fischer | CEO & CIO, Shareholder Value Management AG | www.shareholdervalue.de

Geht die Rally weiter?

Geht die Rally an den Börsen weiter? Es spricht einiges dafür, dass DAX, Dow Jones & Co. noch nicht ihr volles Potential ausgeschöpft haben. Da sind zum einen die deutlich verbesserten Konjunkturerwartungen – insbesondere in China und Deutschland. Zum anderen ist mit Blick auf den Brexit und den Handelskonflikt zwischen den USA und China besonders von institutionellen Investoren sehr viel Cash aufgebaut worden, der potenziell investiert werden kann. Aber auch die meisten Privatanleger haben sich erst zuletzt wieder aus der Reserve locken lassen. Der Brexit, aber vor allem der Handelsstreit, haben zuletzt stark auf dem Sentiment der Marktteilnehmer gelastet. In diesem Umfeld wurde kaum investiert. Daher gibt es am Markt eine Überinvestition bei Anleihen, REITs und defensiven Aktien. Gleichzeitig sind zyklische Aktien historisch gesehen unterinvestiert. Die verbesserten Sentix Konjunkturerwartungen zeigen aber, dass sich dieser Pessimismus langsam auflöst. Auf der anderen Seite sind sich vor allem die institutionellen Investoren darüber im Klaren, dass die fundamentalen Differenzen zwischen Peking und Washington grundsätzlich noch eine ganze Weile anhalten dürften, auch wenn sich erste Annäherungen immer deutlicher abzeichnen.

Als wesentlicher Treiber für die positiveren Aussichten an den Börsen ist aber auch die erneute Bilanzausweitung der Notenbanken zu nennen. Für die Anlage der Liquidität bietet die Bondseite aufgrund der Bewertungen keine zufriedenstellende Alternative. Von daher bieten nur noch Aktien eine vernünftige Rendite.

Value-Werte deutlich unterbewertet

Bei der Liquidität gibt es also kaum Probleme. Wir als Value Investoren sehen aber auch noch andere Chancen. In Bezug auf Value-Titel waren wir in den letzten Jahren ja nicht gerade von Erfolg verwöhnt. Seit knapp zehn Jahren hält die Underperformance von Value- gegenüber Growth-Aktien inzwischen schon an. Derzeit spricht aber aus unserer Sicht einiges dafür, im Value-Bereich engagiert zu sein, denn der Spread beim Kurs-Buchwert-Verhältnis zwischen europäischen Value- und Growth-Aktien zeigt, dass Value deutlich unterbewertet ist. Gleichzeitig bieten europäische Value-Aktien mit rund vier Prozent eine attraktive Dividendenrendite. Deshalb finden wir mit Blick auf die insgesamt niedrigere Verschuldung klassische Value-Titel eher in Europa als in den USA.

Qualität und „economic moat“

Neben den häufig auch zyklischen, klassischen „Benjamin Graham Style“ Value Titeln mit hoher Dividendenrendite, wie etwa der Freenet AG, liegt der Fokus bei unserem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen zunehmend auf den eigentümergeführten Qualitätstiteln mit strukturellem Wettbewerbsvorteil. Diese Qualitätsaktien zeichnen sich durch hohe Kapitalrenditen und einen stetig wachsenden Free Cash Flow aus. Zu solchen Titeln gehört z.B. auch die im Fonds hoch gewichtete Novo Nordisk Aktie, ein globaler Marktführer im Diabetesbereich. Novo Nordisk ist – unabhängig von der Bewertung – für uns übrigens ein Musterbeispiel für einen Value-Qualitätstitel. Denn die Anzahl der Diabetespatienten steigt aufgrund der Ernährungsgewohnheiten und dem Bewegungsmangel vieler Menschen weiter deutlich an. Novo Nordisk hat einen Marktanteil von knapp 50 Prozent bei Insulin und verfügt mit seinen Patenten über strukturelle Wettbewerbsvorteile. Die Dänen haben also einen sogenannten „economic moat“, das heißt einen Burggraben um Ihr Geschäftsmodell aufbauen können, um es  vom Wettbewerb zu schützen.

Alibaba mit doppeltem Netzwerkeffekt

Auch beim chinesischen Internetgiganten Alibaba, ein Titel, der im Fonds ebenfalls vergleichsweise hoch gewichtet ist, steht dieser Wettbewerbsvorteil im Vordergrund. Dabei geht es vor allem um den seltenen doppelten Netzwerkeffektes. Sowohl die Produktanbieter und Händler wie auch die Kunden nutzen die Plattform. Dieser doppelte Netzwerkeffekt führt damit zu einem besonders breiten und tiefen Burggraben. Aufgrund des China/US Handelskrieges wurde bei Alibaba das zukünftige Wachstum im dynamischen chinesischen E-Commerce-Markt unserer Meinung nach in der Vergangenheit nicht richtig vom Markt eingepreist. Und genau das ist es ja, wonach wir beim Value-Investing suchen.

Börse: Geht die Rally weiter? | wallstreet-online.de – Vollständiger Artikel unter:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11895494-boerse-rally-weiter/all






Die Handelsgiganten sind sich einig | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenüberblick (41/2019)

Ein vorläufiger Kompromiss wurde in Sachen Handelskrieg getroffen. Der langersehnte „Deal“ soll aus zwei Phasen bestehen. Vor weniger als einer Woche zögerte Präsident Trump, überhaupt einen Deal mit China zu machen. Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegte.

Die Handelsgiganten sind sich nun einig

In Sachen Handelsstreit zwischen den USA und China haben Präsident Trump und Präsident Xi sich auf einen umfangreichen Handelsdeal, der aus 2 Phasen bestehen soll, nun geeinigt. Dabei soll die erste Phase u.a. die Agrargüter und Finanzdienstleistungen umfassen. Während der ersten Phase soll China US-Agrarprodukte im Wert von 40 bis 50 Milliarden Dollar pro Jahr beziehen. Im Gegenzug wollen die USA das Inkrafttreten der ursprünglich für den 15. Oktober geplanten zusätzlichen Zölle auf chinesische Waren mit einem Volumen von 250 Milliarden Dollar aussetzen.

Selbst wenn das vorgeschlagene Abkommen zwischen den Handelsgiganten abgesegnet wird, bleibt der durchschnittliche Zollsatz der chinesischen Importe bei 21 Prozent, während in China der durchschnittliche Zollsatz für US-Importe auf fast 22 Prozent angehoben wurde. Wir sollten uns noch nicht zu früh freuen, denn Trumps (Fake) Trade-Deal könnte nur eine weitere Etappe im Zyklus der Verhandlungen mit China sein. Wie so oft in der Vergangenheit müssen jedoch noch viele wichtige Details offengelegt werden.

Die US-Wirtschaft sieht für US-Notenbankheld Powell gut aus

Laut Fed-Chef Powell, der am Dienstag auf der Konferenz der National Association for Business Economics eine ausführliche Rede hielt, ist die US-Wirtschaft weder zu heiß noch zu kalt und die Inflation ist unter Kontrolle – alles scheint nach Plan zu laufen. Laut Powell gibt es keinen Aspekt der Wirtschaft, der wirklich boomt. Es gibt einen soliden Konsumsektor, in dem die Löhne auf dem Niveau von Produktivität und Inflation steigen und die Schaffung von Arbeitsplätzen wächst auf einem gesunden Tempo.

Trotz des positiven Konjunkturausblicks, den Powell am Dienstag geäußert hat, wird die US-Notenbank die Zinsen voraussichtlich bis auf weiteres weiter senken. Die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinssenkung am 30. Oktober liegt bei 75,4 Prozent. Die vereinten Kräfte von Trump und Powell, d.h. Trade Deal und weitere Zinssenkungen, könnten zu einer starken Jahresendrallye am Aktienmarkt führen.

Wir warten gespannt auf die kommende Woche und vor allem auf den Brexit Gipfel des Europäischen Rates von Donnerstag bis Freitag. Seien Sie gespannt auf unseren nächsten Wochenrückblick.

Wie haben sich die Börsen in der vergangenen Woche entwickelt?

Welche wichtigen Konjunkturdaten und Termine erwarten die Anleger in der kommenden Börsenwoche?


Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen





Sorgen um die Konjunktur im In- und Ausland | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenüberblick (40/2019)

Der Oktober hat erneut zugeschlagen. Während der ersten zwei Handelstage im neuen Monat hat der deutsche Leitindex DAX die kompletten Gewinne aus dem September wieder abgegeben. Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegte.

Sorgen um die Konjunktur im In- und Ausland

Die deutsche Konjunktur ist auf einer Achterbahnfahrt – und das nicht erst seit gestern. Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute (DIW, ifo, ifW, IWH, RWI) Deutschlands blicken besorgt auf die Konjunktur zu Hause. In Ihrer Herbstdiagnose teilten die Institute eine etwas trübere Prognose des Wachstums in Deutschland mit: das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde 2019 nur um 0,5 Prozent und 2020 um 1,1 Prozent steigen. Im Frühjahr waren die Prognosen etwas freundlicher, nämlich 0,8 (2019) und 1,8 (2020) Prozent.

Werfen wir einen Blick über den Atlantik zum großen Bruder Amerika, wobei wir feststellen, dass auch dort das konjunkturelle Bild etwas schwammiger wird. Die Wirtschaftstätigkeit im verarbeitenden Gewerbe (ISM Manufacturing PMI) ist von 49,1 im August auf 47,8 im September gefallen – der niedrigste Wert seit Juli 2009 (44,8). Das verarbeitende Gewerbe der USA bzw. die Produktion, ist die größte der Welt. Sie produziert rund 18 Prozent der Weltproduktion und trug 2018 11,6 Prozent zur Wirtschaftsleistung der USA bei. Obwohl das verarbeitende Gewerbe zwei Monate hintereinander gesunken ist, sank auch die Arbeitslosenquote auf 3,5 Prozent, was einem 50-Jahres-Tief in den USA entspricht.

Die Arbeitslosenquoten und die PMI-Zahlen in den USA zeigen zwei verschiedene Bilder auf. Doch sie sind nur zwei von vielen Messgrößen für die Konjunktur. Das komplexe Gebilde der Wirtschaftsleistung lässt sich nicht so einfach von lediglich zwei Werten erklären.

Die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinssenkung steigt signifikant

Am Rande der schlechten wirtschaftlichen Nachrichten der vergangenen Woche reagierten die Aktienmärkte weltweit auch entsprechend negativ. Gegen Ende der Woche traten die Märkte jedoch in einen weiteren Rallye-Modus ein. Die jüngste Markterholung war darauf zurückzuführen, dass sich die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Leitzinssenkung der Fed am 30. Oktober wesentlich erhöht hat. Wieder einmal scheint es, als könnten die US-Notenbank Helden den Tag retten. 

Wir warten gespannt auf die kommende Woche und vor allem auf die Rede von Fed-Chef Jerome Powell am kommenden Montag. Seien Sie gespannt auf unseren nächsten Wochenrückblick.

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Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen





Politische Börsen haben bekanntlich kurze Beine | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenüberblick (33/2019)

Die Kapitalmärkte haben eine turbulente Woche hinter sich gebracht: von Leitzinssenkungen, einer Eskalation im Handelskonflikt, Protesten gegen die Regierung in Hongkong bis hin zur „inversen Zinsstrukturkurve“ waren diese Woche alle Belastungsfaktoren präsent. Dementsprechend haben die Leitindizes große Schwankungen ertragen müssen, wobei sich gegen Ende der Woche Ruhe angemeldet hat.

Die US-Märkte konnten dank über den Erwartungen liegenden US-Konjunkturdaten erleichtert werden, jedoch bewegen sich die Renditen der US-Staatsanleihen in gefährlichen Bereichen. Die 30-jährigen Staatsanleihen sind erstmals unter die 2 Prozent-Marke gefallen und notieren derzeit bei 1,97 Prozent. Die 10-jährigen US-Staatsanleihen haben ebenfalls in dieser Woche das erste Mal seit dem Sommer 2016 die Marke von 1,5 Prozent unterschritten. Aufgrund dieser Entwicklungen gab es am Mittwoch eine inverse Zinsstrukturkurve in den USA und in Großbritannien. Die Märkte reagierten aufgrund einer befürchteten Rezession mit massiven Ausverkäufen. Es ist aufgrund dieser Entwicklungen nur eine Frage der Zeit, wann die FED erneut eine Leitzinssenkung durchführen wird, nachdem im Juli die Zinsen das erste Mal nach zehn Jahren gesenkt wurden.

Jüngste Entwicklungen im Handelskonflikt zwischen den USA und China deuten auf mögliche Entspannungssignale hin. „I will solve the China problem“ lautete ein Tweet des US-Präsidenten am Freitag. Trump sei bereit Verhandlungen mit President Xi zu führen, wenn dieser die Konflikte in Hongkong in humaner Art und Weise beenden würde. Die versöhnlichen Äußerungen des US-Präsidenten deuten auf positive Entwicklungen hin, jedoch ist ein Durchbruch im Handelskonflikt noch nicht sichtbar.

Wir warten gespannt auf die kommende Woche und vor allem auf die Rede von Fed-Chef Jerome Powell auf dem kommenden Jackson Hole Symposium am kommenden Freitag. Seien Sie gespannt auf unseren nächsten Wochenrückblick.

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Oops, Trump tweeted again | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenüberblick (31/2019)

Die Zinssenkung der Fed am vergangenen Mittwoch war nicht genug, um Papa Trump zufrieden zu stellen. Also nahm Präsident Trump sein Handy und ließ seine Wut wieder einmal auf China los. Die Ankündigung des US-Präsidenten, ab 1. September neue Strafzölle auf chinesische Produkte in Höhe von 300 Milliarden US-Dollar zu erheben, sorgte für erdrutschartige Verluste an den Börsen.

Während seiner Rede am vergangenen Mittwoch zögerte Fed-Chef Jerome Powell, sich zu zusätzlichen Zinssenkungen zu verpflichten, die Präsident Trump so dringend braucht. Powell erklärte, dass die Handelsgespräche zwischen den USA und China gut verlaufen würden, und weitere Zinsschritte seien zunächst erstmal nicht angedacht. Allerdings müsste Trump etwas tun, um dem Fed-Chef zu beweisen, dass diese Gespräche überhaupt nicht gut laufen und dass die Weltwirtschaft weiterhin in großer Gefahr ist. Also tat Trump, was er am besten kann und twitterte fleißig. Der Dow Jones Industrial schwankte von einem Plus von 300 Punkten auf einen Verlust von 280 Punkten am Donnerstag.

Hierzulande in Deutschland erlebt die Automobilbranche die schwerste Krise seit Jahren. Grund dafür sind zahlreiche Gewinnwarnungen und sinkende Jahresprognosen von Automobil-Giganten wie Daimler, Volkswagen und Automobil-Zulieferer wie Schaeffler. Fast überall auf der Welt gehen die Verkaufszahlen der Automobilindustrie nach unten. In Europa waren es im ersten Halbjahr minus 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, in den USA sind es zwei Prozent und in China sogar dramatische 14 Prozent. Länder wie Brasilien dagegen vermelden starke Zahlen – dort waren es im ersten Halbjahr plus 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Wir warten gespannt auf die kommende Woche und vor allem auf das Wirtschaftsbulletin der EZB am kommenden Donnerstag. Seien Sie gespannt auf unseren nächsten Wochenrückblick.

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Powell to the rescue – die Stimmung in Europa trübt sich ein | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenüberblick (28/2019)

Der Dow Jones erreichte am vergangenen Donnerstag ein Rekordhoch und schloss zum ersten Mal über der magischen Marke von 27.000 Zählern – Powell sei Dank! Nachdem Fed-Chef Jerome Powell Anfang letzter Woche neue Zinssenkungen angedeutet hat, fingen die US-Indizes an neue Höhen zu erklimmen. Doch die Rede von Powell lässt viele Fragen noch unbeantwortet.

In seiner Stellungnahme vor dem Senat am vergangenen Mittwoch äußerte Powell, dass sich der wirtschaftliche Ausblick in den letzten Wochen nicht verbessert habe und betonte mehrere Risiken. Die US-Notenbank ist über die schwächelnde Inflation besorgt, was ja letztendlich auf das nachlassende Verbrauchervertrauen zurückzuführen ist. Darüber hinaus machte Powell deutlich, dass er an Machtspielchen mit Donald Trump nicht interessiert ist. Die amerikanischen Aktienindizes reagierten mit neuen Hochständen (S&P 500, NASDAQ 100 & Dow Jones Industrial) auf die Kommentare von Powell.

Etwas weniger Euphorie war auf den europäischen Aktienmärkten zu spüren. Der deutsche Leitindex kam in der vergangenen Woche etwas unter die Räder und fiel nach fünf Verlusttagen in Folge um 1,95 Prozent. Grund dafür sind eine Reihe von Gewinnwarnungen sowie neu entfachte Konjunktursorgen. Der Euro Stoxx 50 folgte dieser Entwicklung und schloss die Woche mit 0,86 Prozent im Minus.

Die Berichtssaison für das zweite Quartal 2019 ist bereits in vollem Gange. Die Unternehmen in Deutschland blicken nur noch verhalten optimistisch nach vorne. Der Autokonzern Daimler musste seine Jahresprognose erneut, innerhalb weniger Wochen, senken. Der Konzern begründet die Gewinnwarnung u.a. mit der Dieselthematik und mit einer Erhöhung der Rückstellungen im Zusammenhang mit einem Rückruf von Takata-Airbags um 1,0 Milliarden Euro. Auch die neueste Entwicklung der BASF, das weltweit größte Chemieunternehmen, weist auf eine sich abschwächende Weltwirtschaft hin. Die vom Handelskrieg ausgelöste Abkühlung der Autoindustrie bis hin zum Agrarbereich könnte die Gewinne der Unternehmen in diesem Jahr um 30 Prozent verringern.

Wir warten gespannt auf die kommende Woche und vor allem auf die ZEW-Umfrage zu den Konjunkturerwartungen in Deutschland. Seien Sie gespannt auf unseren nächsten Wochenrückblick.

Wie haben sich die Börsen in der vergangenen Woche entwickelt?

Welche wichtigen Konjunkturdaten und Termine erwarten die Anleger in der kommenden Börsenwoche?


Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen