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Ein ungewöhnlicher Sommer geht zu Ende | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (35/2020)

Sommerloch? Von wegen! Wer auf die alte Börsenweisheit „Sell in May and Go Away“ hörte, hat es dieses Jahr schnell bereut und hoffentlich schnell wieder gegengesteuert. Seit Anfang Mai hat der DAX 30 gut 24,52% zugelegt und der NASDAQ 37,60%. Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegt hat.

Ein ungewöhnlicher Sommer ist fast vorbei

Die Aktienmärkte schlossen letzte Woche wesentlich solider – trotzdem noch auf dem Weg zum besten August seit 34 Jahren. Damit setzt sich die Rallye mit dem dritten Bärenmarkt in zwei Jahrzehnten fort: die Dotcom Blase, vor der Finanzkrise 2008 und jetzt während der Corona-Krise.

Die Momentum getriebene Rally zwingt die letzten Bären an der Wall Street zum Aufgeben. „Fear of Missing Out“ (FOMO) scheint ja in jedem Investmentbank-Haus an der Wallstreet angekommen zu sein. Auch Citigroup hat sein Jahresendziel für den S&P 500 von 2900 auf 3300 Punkte angehoben und wie schon in unserem letzten Wochenrückblick erwähnt Goldman Sachs ist deutlich bullischer mit einem Jahresendziel von 3600 Punkte unterwegs. 

Die Arbeitslosigkeit ist hoch und die Erholung ungleichmäßig

Nach einem Rekordhoch von 6,9 Millionen Arbeitslosen-Amerikanern vor knapp einem halben Jahr, liegen die derzeitigen Arbeitslosenansprüche weiterhin bei über einer Million pro Woche, was deutlich mehr sind als zu jedem Zeitpunkt während der großen Finanzkrise im Jahr 2008.

In jüngerer Zeit, wo die Beschäftigung in großen Teilen der Dienstleistungswirtschaft weiterhin eingeschränkt ist, werden einige der vorübergehenden Entlassungen nun doch dauerhaft (die Zahl der dauerhaft arbeitslosen Personen hat sich von Februar bis Juli verdoppelt). Dies zieht eine Bedrohung für das Verbrauchervertrauen und den Verlauf der Erholung mit sich, was eine Abschätzung für den weiteren Verlauf an den Märkten erschwert.

Eine starke Berichtssaison macht Hoffnung

Das Ergebnis fällt schlecht aus, aber nicht so schlecht wie ursprünglich erwartet – und das ist wiederum positiv für die Aktienmärkte. Für 98% der S&P 500-Unternehmen, die ihre Ergebnisse für das zweite Quartal gemeldet haben, waren die Ergebnisse deutlich stärker als prognostiziert. Ein Grund dafür ist die Zusammensetzung der wichtigsten Indizes, welche auf Sektoren ausgerichtet sind, die von der Pandemie profitiert haben – z.B. unsere häufig erwähnten Tech-Konzerne.

Ein weiterer Grund könnte die ungezügelte Geldpolitik und negativen Realzinsen sein, da die Notenbankhelden bereit sind alles zu tun, um die Wirtschaften am Leben zu halten. Damit werden jedoch Korrekturen am Aktienmarkt ausgehebelt. Aber wie lange kann das noch gut ausgehen? Irgendwann müssen Kinder ihr Zuhause verlassen und lernen, auf eigenen Füßen zu gehen.

Last, but not least, möchten wir der Investoren-Legende Warren Buffett alles Gute zum 90. Geburtstag wünschen. Buffett gilt als erfolgreichster Investor aller Zeiten – mit einer Performance von rund 20 Prozent pro Jahr bei Berkshire Hathaway seit 1965!

Wie haben sich die Börsen in der vergangenen Woche entwickelt?

Welche wichtigen Konjunkturdaten und Termine erwarten die Anleger in der kommenden Börsenwoche?


Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen





Ist an der Börse eine Verschnaufpause angesagt? | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (33/2020)

Es war eine weitere positive Woche für den Aktienmarkt, und der S&P 500 flirtet sogar mit neuen Höchstkursen. Auf der anderen Seite standen die Edelmetalle unter einem gewissen Druck und hatten ihren ersten wöchentlichen Rückgang seit Anfang Juni. Werfen wir einen Blick darauf was vergangene Woche die Märkte bewegte.

Edelmetalle doch nicht so edel?

Der Grund dafür liegt in der Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen, die im Laufe der vergangenen Woche um fast 15 Basispunkte gestiegen sind. Und wie wir alle wissen, höhere Renditen treiben den Dollar tendenziell in die Höhe und setzen Edelmetalle wie Gold und Silber unter Druck, da diese keinen Zins erwirtschaften. Darüber hinaus stieg der Dollar auch aufgrund starker Zahlen des US-Arbeitsmarkts nach oben – und das machte Gold und Silber in der vergangenen Woche für Anleger weniger attraktiv. Gold schloss die Woche mit -4,45% und Silber etwas schwächer mit -6,54%. Dennoch ist der längerfristige Aufwärtstrend für Gold und Silber intakt, und das hat viel mit der USD-Schwäche, dem Ausmaß der Konjunkturmaßnahmen und dem Niedrigzinsumfeld zu tun.

Wirtschaft vs. Aktienmarkt

Die Wirtschaft ist noch weit davon entfernt das BIP-Niveau vor der Pandemie wieder zu erreichen, aber die massive Erholung an den Aktienmärkten spiegelt den zukunftsorientierten Charakter wieder. Schließlich preisen die Aktienmärkte die Zukunft und nicht die Gegenwart ein. Die Rallye, die wir am Markt erleben, gibt daher einen Funken Hoffnung auf eine anhaltende wirtschaftliche Erholung und eine Erholung der Unternehmensgewinne für den Rest dieses Jahres und auch in 2021.

Wir sollten aber nicht vergessen, dass die Maßnahmen der Regierungen und Notenbanken bei der Markterholung eine führende Rolle gespielt haben. Die fiskalische Entlastung durch den US-Kongress hat bisher wirksam dazu beigetragen, die Einkommenslücke zu schließen, die durch den historischen Anstieg der Arbeitslosigkeit entstanden ist. In der Zwischenzeit hat die Fed beispiellose geldpolitische Stimulierungsmaßnahmen sowie Zinssenkungen, Unterstützung der Kreditmärkte und Anleihenkäufe durchgeführt. Diese Maßnahmen stimmen die Aktienmärkte optimistisch, dass die monetären Bedingungen noch einige Zeit günstig bleiben werden. Und das gilt auf für die EuroZone. Die Europäische Zentralbank hat sich zu ihrem Programm zum Ankauf von Anleihen verpflichtet und wird diese Käufe mit hoher Wahrscheinlichkeit bis mindestens Juni 2021 fortsetzen – und das ist positiv für den Aktienmarkt in Europa.

Dennoch könnte uns die Politik einen Strich durch die Rechnung machen

Es scheint eine Ewigkeit her zu sein, aber erst im Januar legten die Vereinigten Staaten und China ihre Differenzen beiseite und einigten sich auf ein Handelsabkommen. Aber seitdem ist viel passiert. Der Wahlkampf von US-Präsident Donald Trump läuft auf Hochtouren – und seine Rhetorik gegenüber Peking hat sich seitdem nicht verbessert. Er schimpft weiterhin gegen China, das seiner Meinung nach “seine Wiederwahl mit aller Macht verhindern will”. Beide Länder scheinen die Hoffnung oder gar das Interesse an dem Handelsabkommen verloren zu haben – und dies ist eines der Themen, die uns bis mindestens November begleiten wird.

Apropos November. Die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen zwischen Donald Trump und dem demokratischen Kandidaten Joe Biden werden die Märkte zusätzlich verunsichern und beunruhigen. Wir erwarten, dass bis November die Aktienmärkte etwas volatiler reagieren werden. Hoffentlich haben wir eine Lektion aus 2016 gelernt – wo sich alle sicher waren, dass Hillary Clinton gewinnen würde. Auch wenn Joe Biden gute Chancen hat sollten wir uns an den alten Spruch erinnern: Das Stück ist nicht zu Ende, bevor der Vorhang fällt – und der Vorhang fällt erst am 7. November 2020 oder vielleicht auch erst später.

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Happy Independence – oder sind die Märkte doch nicht mehr unabhängig? | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (27/2020)

Diese Woche hat die Sommerpause offiziell in Europa begonnen und am Wochenende feiert Amerika ausgelassen seinen Unabhängigkeitstag. Doch die vergangene Woche hat bereits Weichen für die zweite Jahreshälfte gelegt. Nachdem vorletzte Woche bereits die Zeichen an den Märkten auf Sommerurlaub gestellt waren, plädieren Marktexperten trotz weiter steigenden Kursen zu Gewinnmitnahmen. Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegte.

FED bereinigt ihre Bilanzsummen – was machen die Märkte?

Die FED hat seit Anfang Juni begonnen ihre Bilanzsumme zu reduzieren. Das wäre nichts außergewöhnliches, wenn nicht seit Beginn der Pandemie eine sehr starke Korrelation zwischen dieser und dem S&P500 verzeichnete wäre. Heißt das nun im Umkehrschluss, dass auch die Märkte wieder absacken werden, wie im Dezember 2018 als die Fed ihre Bilanzkürzung ankündigte. Oder sind sie unabhängig geblieben von den massiven Liquiditätsspritzen der letzten Monate? Zumindest zeigt das Bild, dass hohe Marktliquidität nicht zu sinkenden Aktienkursen führt. Oder ist das doch nur die Ruhe vor der prophezeiten Abhängigkeit der Märkte von den Notenbank-Helden? Erste Zeichen werden wohl noch in den kommenden Wochen erkennbar sein.

Deutsche Doppelspitze in Europa – einmalige Chance?

Diese Woche begann die EU-Ratspräsidentschaft von Deutschland – bekleidet durch Angela Merkel – und damit eine deutsche Doppelspitze mit Ursula von der Leyen als EU-Kommissionschefin. Die Erwartungen und Baustellen könnten nicht größer sein. Wie kann Europa aus der Krise geführt werden? Welchen Platz nimmt Europa auf dem Welthandel neben den USA und China ein? Wie geht es weiter mit dem Brexit und der Flüchtlingskrise? Klar ist, dass das 750 Milliarden Hilfspaket und der siebenjährige Haushaltsplan der EU stark im Fokus stehen, aber eine schnelle und einfache Einigung noch in weiter Ferne liegen. Daher hoffen die Marktteilnehmer, dass die Protagonisten die Sommerpause nutzen, um viel Kraft für die nächsten Monate tanken zu können.

Ein unabhängiger US-Präsident – das Pulverfass in Nationalfarben

Unterdessen folgt der US- Präsident seiner untraditionellen und unkonventionellen Linie weiter. Normalerweise werden zu den Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag der USA politische Statements vermieden. Trump nutzt dies jedoch für die Fortsetzung seines Wahlkampfes und teilte dabei in alle Gegnerlager aus. Unterdessen werden brennende US-Flaggen aus allen größeren US-Städten übertragen und man fragt sich, warum nicht einmal der höchste nationale Feiertag genutzt wird, um die Gemüter zu besänftigen und den Zusammenhalt wieder zu stärken. Eine weitere Eskalation der Situation wird sicherlich auch auf die Märkte sich auswirken, die sich derzeit nur durch die Erholung nach der Krise im Aufwärtstrend befinden. Es wird ein heißer Sommer und nicht nur durch die Temperaturen.

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Die Hoffnung auf Normalität treibt die Börsen | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (15/2020)

Ostern ist das Fest der Hoffnung. Das ist genau, was wir in der aktuellen herausfordernden Zeit benötigen – die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr zur Normalität. Die Börse und die Hoffnung sind zukunftsorientiert. Beide können in gewissem Maße als der Motor des Lebens und der Antrieb unserer Existenz gesehen werden. Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegte.

Hoffnung ohne Handeln ist nicht genug

In der vergangenen kurzen Börsenwoche legten die globalen Aktienindizes dank der Entwicklungen zur Eindämmung des Virus (dessen Namen wir nicht mehr nennen werden) und die erlassenen Maßnahmen zur Absicherung der globalen Wirtschaft deutlich zu. Der deutsche Leitindex DAX bescherte uns vor den Osterferien mit einem Wochenbeitrag von 10,91 Prozent ein kleines Osternest. Trotz der stark steigenden Arbeitslosenzahlen in den USA konnten sowohl der Dow Jones Industrial Average, als auch der S&P 500 Index, der die Aktien der 500 größten börsennotierten US-Unternehmen umfasst, über 12 Prozent Performance erzielen.

Doch nur zu hoffen, dass die Zahl der Infizierten sinkt ist nicht genug. Wir müssen weiterhin konsequent handeln. Wir sind eindeutig noch nicht über den Berg – wie Frau Merkel vor den Osterferien sagte: Wir dürfen jetzt nicht leichtsinnig werden.

Die Notenbankhelden und Staaten arbeiten rund um die Uhr

Die Notenbanken (Zentralbanken) und Staaten rund um den Globus legen Milliardenprogramme auf, die dabei helfen sollen, die Folgen der Virus-Krise in den Griff zu bekommen. Dabei fragen wir uns, ob solche Maßnahmen für einen Anstieg der Inflation sorgen könnten. Die Mischung aus Angebotsverknappung, die durch den Produktionsrückgang ausgelöst wird, Hamsterkäufe, gewaltige Liquiditätsmaßnahmen der Notenbanken und explodierende Haushaltsdefizite führen bekannterweise zu einem Anstieg der Preise.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Stillstand des globalen Welthandels. Bislang konnte der Welthandel die Inflation eindämmen. Unternehmen, Verbraucher und Staaten haben von der günstigen Arbeitskraft und von den günstigen Rohstoffen der Schwellenlänger profitiert. Durch den Einbruch des Welthandels werden Produkte, die nicht mehr importiert werden können, teurer. Auf der anderen Seite werden Produkte, welche nicht mehr exportiert werden können, wesentlich günstiger, da wir ein Überangebot aufbauen.

Diese Kombination aus Inflation und Deflation könnte eine besondere Herausforderung für die Staaten und Notenbanken darstellen. Nichtsdestotrotz sind wir uns sicher, dass auch hierfür eine Lösung bereitsteht.

Wir warten gespannt auf die kommende Woche und vor allem auf die Ergebnisse des deutschen Verbraucherpreisindex am kommenden Donnerstag. Seien Sie gespannt auf unseren nächsten Wochenrückblick.

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Die Notenbankhelden & das Coronavirus | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (10/2020)

Die Anzahl der Corona-Neuinfektionen in China geht zurück! Angesichts der positiven Nachrichten stieg der chinesische Leitindex CSI 300 vergangene Woche um mehr als fünf Prozent. Doch die Europäische Union und die Vereinigten Staaten zeigen sich mit dem Coronavirus etwas überfordert zu sein. Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegte.

Das Coronavirus zwingt China in die Knie

Die chinesische Mediengruppe Caixin und das Institut IHS Markit teilten am vergangenen Montag mit, dass Produktion, Aufträge und Beschäftigtenzahl im Februar so stark gefallen sind wie noch nie seit Beginn der monatlichen Umfrage vor rund 16 Jahren. Der Einkaufsmanagerindex brach dadurch um 10,8 auf 40,3 Punkte ein, was einen Rückgang von minus 21,14 Prozent entspricht.

Experten gehen aber davon aus, dass die chinesische Industrie im März wieder Fuß fasst. “Harte Daten wie der tägliche Kohleverbrauch deuten weiter darauf hin, dass Unternehmen ihre Produktion wieder aufnehmen und die chinesische Wirtschaft sich allmählich erholt”, sagte Commerzbank-Ökonom Bernd Weidensteiner. Die Zahl der Neuinfektionen in der Volksrepublik ist zuletzt merklich gesunken, ebenso die der Toten.

Aus der Ferne betrachtet, reagieren viele in China auf die Entwicklungen in Europa und in den USA mit einer Mischung aus Schock und Freude. Die Chinesen finden es schwer zu glauben, dass die Supermächte der Welt ihre Reaktion auf das Virus vermasselt haben, selbst nachdem sie Wochen Zeit hatten, sich auf seine mögliche Ankunft vorzubereiten.

Die Notenbankhelden sind jetzt gefragt

Dass die großen Zentralbanken bereit stehen um sich gegen den Abschwung der Weltwirtschaft zu stemmen haben sie nicht nur signalisiert, sie sind auch bereits zur Tat geschritten. Christine Lagarde hat „angemessene und zielgerichtete Maßnahmen“ in Aussicht gestellt, um den Auswirkungen des Coronavirus entgegenzuwirken. Die EZB beobachte die Entwicklung der Wirtschaft und der Inflation ganz genau. Die Fed hat sich dazu entschieden, in einem außerplanmäßigen Schritt den Leitzins um 50 BP zu senken.

Die Märkte hatten mit diesem Schritt erst bei der nächsten Fed-Sitzung am 17./18. März gerechnet. Dass die US-Notenbank nicht bis zur nächsten Sitzung warten wollte, deuten die Marktteilnehmer als eine sehr pessimistische Sicht der Fed auf die Auswirkung des Coronavirus auf die Weltwirtschaft – Die Bank of Japan (BoJ) hat in einer Notfallerklärung zu Beginn der Woche bereits klar gemacht, dass sie bereitstehe den Markt mit weiterer Liquidität zu versorgen und dadurch zu stabilisieren. Dabei hat die BoJ angeboten, Staatsanleihen im Volumen von 500 Mrd. JPY (4,2 Mrd. Euro) zu erwerben. Die großen Notenbanken tun also wieder das was sie am besten können: sich mit niedrigeren Zinsen und noch weiterer Liquidität gegen den Abschwung der Wirtschaft zu stemmen.

Es bleibt nur zu hoffen, dass wir nicht eines Tages an den Punkt gelangen, indem wir in diesen Geldschwemmen ertrinken, sondern dass die Weltwirtschaft stark genug ist, um ohne diese Droge zu wachsen. Auch wenn bis dahin noch ein weiter Weg vor uns steht.

Wir warten gespannt auf die kommende Woche und vor allem auf die Zinsentscheidung der EZB am kommenden Donnerstag. Seien Sie gespannt auf unseren nächsten Wochenrückblick.

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Stahl- und Rohstoffmärkte auf Talfahrt | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (07/2020)

Gerade als China und die USA begannen, ein Abkommen zu schließen, und die Handelsspannungen zwischen Peking und Washington DC nachließen, hat das neuartige Coronavirus die Angst und Unsicherheit vor allem auf den Stahl- und Rohstoffmärkten wieder verstärkt. Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegte.

Dr. Copper & Co. stellen die Auswirkungen des Coronavirus vor

Dr. Copper bzw. der Kupferpreis kann angeblich wichtige Wendepunkte in der Weltwirtschaft und auf dem Aktienmarkt vorhersagen. Vor einigen Jahren waren Wall Street-Analysten von dieser Fähigkeit so beeindruckt, dass sie zu dem Schluss kamen, Kupfer müsse einen Doktortitel in Wirtschaftswissenschaften haben. Wenn die Korrelation immer noch besteht, steht dem Aktienmarkt eine massive Korrektur bevor. Da die chinesische Regierung aufgrund des Coronavirus Unternehmen zur Schließung zwingt, ist die industrielle Aktivität in der Region Wuhan stark zurückgegangen. Und da China ein bedeutender Kupferverbraucher ist, hat auch die Kupfernachfrage einen Schlag erlitten.

Zuletzt fiel der Kupferpreis deutlich unter die Marke von 6.000 US-Dollar je Tonne. Auch andere Industriemetalle haben kräftige Verluste erlitten – das gilt besonders für die Stahlindustrie. Wuhan ist nach wie vor eine wichtige stahlproduzierende Region und ein Verbindungspunkt, an dem die Rohstoffe über den Jangtse und den Han Shui-Fluss fließen, um u.a. die Wuhan Iron and Steel Corporation mit Eisenerz zu versorgen. Diese Flusstransportwege wurden aufgrund des Coronavirus auch bereits gesperrt.

Der Powell-Put treibt die Märkte zu neuen Höhen an

Doch die Börse brüllt und ignoriert alle Ansichten, die potenziell negative Folgen haben könnten. Wir stecken einfach den Kopf in den Sand und verlassen uns auf die Notenbanken. Das jüngste Ereignis des Coronavirus wurde völlig untertrieben oder gänzlich von den Aktienmärkten ignoriert. Wenn es schlimmer wird, kann die Fed einfach mehr Geld drucken und die Zinsen weiter senken.

Doch China macht über 19 Prozent des weltweiten BIP aus und ist tief in die globale Lieferkette integriert. Rund 156 chinesische Unternehmen sind an den US-Börsen notiert und weisen eine Gesamtmarktkapitalisierung von 1,2 Billionen US-Dollar auf. Fast ein Drittel der chinesischen Bevölkerung steht Berichten zufolge unter Quarantäne. Wirtschaftszentren wie Shenzhen, Peking und Shanghai, die einen erheblichen Teil des chinesischen BIP ausmachen, stehen alle unter Quarantäne. Gegenwärtig gleichen die Millionenmetropolen Chinas Geisterstädten. Experten zufolge ist der Höhepunkt noch lange nicht erreicht.

Wie stark die Auswirkungen auf die Realwirtschaft sind, ist noch schwierig auszumachen.Doch eines ist sicher: Falls Chinas Metropolen länger unter Quarantäne bleiben, können selbst die Gelddruckmaschinen der Zentralbanken nicht viel einrichten. 

Wir warten gespannt auf die kommende Woche und vor allem auf Zinsentscheidung der People’s Bank of China am kommenden Donnerstag. Seien Sie gespannt auf unseren nächsten Wochenrückblick.

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Der Aktienmarkt fürchtet nur eins | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (06/2020)

Das Coronavirus fordert, trotz drakonischen Maßnahmen der chinesischen Regierung, mehr Tote als die SARS-Pandemie von 2002/2003. Das erste Mal, dass wir überhaupt von dem Coronavirus gehört haben, ist erst einige Wochen her. Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegte.

Coronavirus – der nächste Störfaktor für die Weltkonjunktur

Die Märkte befinden sich zurzeit im Griff des Coronavirus. Viele Anleger fühlen sich an 2002 erinnert, als China der Ausgangspunkt für den Ausbruch des SARS-Virus war. In einem Zeitraum von knapp zwei Jahren kam es damals weltweit zu 8.000 Infizierungen und 800 Toten. Bereits einige Wochen nach der Bekanntmachung des Coronavirus sind aktuell über 800 Tote und die Zahl der Infizierten weltweit ist überhaupt nicht klar. Tatsache ist, dass aktuell einiges nicht klar ist. Nichtsdestotrotz läuten die Alarmglocken, und zwar erstens, weil wir heute in einer sehr vernetzten Welt leben, in welcher die Ausbreitung eines solchen Virus gewaltige Konsequenzen haben kann. Und zweitens, ist der Schaden für die Weltwirtschaft, falls der Virus nicht gestoppt werden kann, möglicherweise hoch.

Der Anteil des chinesischen BIP an der Weltwirtschaft lag beim Ausbruch des SARS-Virus 2002/2003 bei knappen 5 Prozent, heute sind es 16,5 Prozent. Um die chinesische Wirtschaft zu stützen hat die People’s Bank of China (PBoC) den Markt mit Liquidität in Höhe von 1,2 Bio. Yuan (ca. 173,8 Mrd. USD) versorgt. Die Notenbank hat das Geld in Form von umgekehrten REPO-Geschäften zur Verfügung gestellt. Dabei kauft die PBoC den Banken Wertpapiere ab und pumpt dadurch Geld in den Markt. Hierdurch erhöht sich kurzfristig die Geldmenge im Wirtschafssystem. Es dürfte nicht die einzige Maßnahme bleiben, welche ergriffen wird – es wurde u.a. eine Senkung des Leitzinses in Aussicht gestellt, sagte Markus Mitrovski im aktuellen Main Value-Konjunkturrückblick.

Die Aktienmärkte fürchten nur eins…

Die Aktienmärkte haben wieder gezeigt, dass sie nichts fürchten – außer Liquiditätsknappheit. Die obengenannten Liquiditäts-Maßnahmen der People’s Bank of China konnten vergangene Woche die Aktienmärkte auf neue Rekordhöhen treiben, vor allem in den USA. Dort gibt es 156 chinesische Unternehmen, die an den US-Börsen notiert sind und eine Gesamtmarktkapitalisierung von 1,2 Billionen Dollar aufweisen. Der NASDAQ 100 schloss die Woche mit einem Plus von 4,56 Prozent, der S&P 500 mit einem Plus von 3,17 Prozent und der Dow Jones Industrial Average mit einem Plus von 3 Prozent.

Doch falls das Coronavirus in diesem Tempo grassiert, wird es selbst für die Notenbanken schwierig die Aktienmärkte aufrechtzuerhalten. Es gibt immer noch Grund zur Annahme, dass der wachsende Coronavirus-Ausbruch in China eingedämmt werden kann, sagte ein hochrangiger Beamter der Weltgesundheitsorganisation am Samstag und wies auf einige Anzeichen hin, dass sich die Krankheit möglicherweise nicht so schnell ausbreiten wird, wie befürchtet – hoffen wir, dass er Recht behält.

Wir warten gespannt auf die kommende Woche und vor allem auf die Ergebnisse des Verbraucherpreisindex aus China am kommenden Montag. Seien Sie gespannt auf unseren nächsten Wochenrückblick.

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Powell-Put und die Achterbahn der Ölpreise | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenüberblick (38/2019)

Es bleibt nicht langweilig an den Börsen! Die vergangene Handelswoche wurde von zwei Themen dominiert: die Leitzinssenkung der Fed und die Drohnenangriffe auf Saudi-Arabiens wichtigsten Ölanlagen. Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegte.

Ölpreise nehmen Investoren auf eine wilde Reise mit

Es war die wildeste Achterbahnfahrt für die Ölpreise in der jüngsten Vergangenheit. Die Preise stiegen an, fielen wieder und stiegen anschließend am Donnerstag und Freitag moderat wieder an. Grund dafür waren die Drohnenangriffe auf Saudi-Arabiens Ölanlagen. In den frühen Morgenstunden des 14. Septembers wurden zwei der wichtigsten Ölanlagen Saudi-Arabiens – Aramcos Abqaiq und Khurais – durch eine Reihe von Drohnenangriffe in Brand gesetzt. Dadurch wird die Ölproduktion zunächst um 5,7 Millionen Barrel pro Tag reduziert.

Der Ölpreis stieg am vergangenen Montag um 14,61 Prozent an. Saudi-Arabien berichtet jedoch, dass die Ölproduktion bis Ende September wieder normalisiert wird. Es ist noch nicht klar, wer für die Angriffe verantwortlich ist, deshalb werden wir (Main Value) uns vorerst nur auf die Fakten beziehen.

Powell kann es Präsident Trump immer noch nicht recht machen

Zum zweiten Mal in Folge hat die amerikanische Notenbank Fed den Leitzins um 25 Basispunkte gesenkt. Der Leitzins ist der Zinssatz zu dem sich US-Geschäftsbanken bei den Zentralbanken refinanzieren können. Somit liegt der Leitzins in der Spanne zwischen 1,75 bis 2 Prozent. Fed-Chef Jerome Powell hat sich von seiner aggressiven Haltung gegenüber Zinserhöhungen zu einer vorsichtigen Haltung in wenigen Monaten entwickelt, da sich die finanziellen Bedingungen u.a. aufgrund des Handelskrieges geändert haben.

Präsident Trump schien mit der moderaten Zinssenkung der Notenbank nicht zufrieden zu sein, denn Trump ist der Ansicht, dass die Notenbank die Zinsen auf null oder tiefer senken sollte. Schon zu Zeiten der Finanzkrise 2008 wurde ein Negativzinsszenario ausgeschlossen. Die US-Wirtschaft sei weiterhin „moderat“, so Powell während seiner Rede am vergangenen Mittwoch. Die Arbeitslosenquote mit 3,7 Prozent ist an ihrem tiefsten Punkt seit 50 Jahren.

Wir warten gespannt auf die kommende Woche und vor allem auf die Veröffentlichung des US-Bruttoinlandprodukts am kommenden Donnerstag. Seien Sie gespannt auf unseren nächsten Wochenrückblick.

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Die Helden der Notenbanken | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenüberblick (25/2019)

In diesem Umfeld gilt: je schlechter die Wirtschaftsnachrichten, desto höher steigen die Aktienmärkte. Dafür sorgen die Helden der Notenbanken! Dies- und jenseits des Atlantiks haben unsere Helden die Türen für noch mehr billiges Geld weit geöffnet.

Die Europäische Zentralbank EZB und die amerikanische Notenbank Fed haben für einige Bewegungen in den Märkten gesorgt – u.a. beim Goldpreis, welcher vergangene Woche erstmals seit Anfang September 2013 wieder über die Marke von 1.400 USD geklettert ist. Auch die Aktienmärkte ließen sich von der Notenbankpolitik begeistern. Der S&P 500 ist am vergangenen Donnerstag mit 2.954 Punkten bereits auf ein neues Allzeithoch gesprungen. Die Aktienmärkte sind gestiegen und gleichzeitig die Gold- und Silberpreise, was eher ungewöhnlich ist.

Fangen wir zuerst mit den schlechten Nachrichten an. Der US-Einkaufsmanagerindex (PMI) ist Anfang Juni auf einen Wert von 50,1 gesunken, der niedrigste Stand seit September 2009. Das verarbeitende Gewerbe macht mehr als 12 Prozent der US-Wirtschaft aus und zählt somit zu den führenden Wirtschaftsindikatoren. Nach Angaben von Unternehmen, die auf den Empire State Manufacturing Survey von Juni 2019 reagierten, nahm die Geschäftstätigkeit im Bundesstaat New York eine deutliche Abwärtsbewegung an. Der Leitindex sank um 26 Punkte und verzeichnete damit den größten monatlichen Rückgang seit Bestehen auf -8,6 Punkte.

Bei uns in Deutschland brachen die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten zusammen. Der zweite Rückgang der ZEW-Erwartungen in Folge ist auf die Verschärfung des Handelskonflikts zwischen den USA und China zurückzuführen. Der Indikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) brach um 19 Punkte auf minus 21,1 Zähler ein.

Und nun zu den guten Nachrichten – die Helden der Notenbanken haben eine Lösung. Mario Draghi, Präsident der EZB bereitet sich darauf vor, die Zinsen erneut zu senken und eine neue Runde von Quantitative Easing bzw. Anleihekäufen einzuleiten, bevor er im Herbst die Europäische Zentralbank verlässt, um die Wirtschaft der Eurozone anzukurbeln und die wachsende globale Unsicherheit über den Handel zu bekämpfen. Jenseits des Atlantiks hat sich das Argument für eine Zinssenkung verstärkt. Die Federal Reserve Bank hat am vergangenen Mittwoch beschlossen die Zinsen konstant zu halten und gleichzeitig die Aussicht auf zwei mögliche Zinssenkungen in diesem Jahr zu erhöhen. Der Patient, in unserem Fall die Wirtschaft, ist noch nicht geheilt. Die Ärzte bzw. die Notenbank-Helden müssen erneut Erste Hilfe leisten, um die Wirtschaft wiederzubeleben.

Wir warten gespannt auf die kommende Woche und vor allem auf den G-20 Gipfel in Osaka, Japan. Seien Sie gespannt auf unseren nächsten Wochenrückblick.

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Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen





Die Niedrig- Nullzinspolitik bleibt uns lange erhalten | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenüberblick (15/2019)

Eine unspektakuläre Woche liegt nun hinter uns – zumindest was die Performance an den internationalen Kapitalmärkten angeht. Doch was die Zinspolitik der Notenbanken angeht war die vergangene Woche alles andere als langweilig.

In einem Interview mit The Hill verkündete Larry Kudlow, der Director of the National Economic Council der Vereinigten Staaten und oberster Wirtschaftsberater von Präsident Trump, am vergangenen Donnerstag, dass die US-Notenbank den Leitzins nicht noch einmal erhöhen wird – zumindest nicht zu seinen Lebzeiten. Dabei ist Larry Kudlow nur 71 Jahre jung. Die Fed stellte bei Ihrer März-Sitzung eine längere Zinspause in Aussicht. Wie aus dem Protokoll der Sitzung hervorgeht, sehen die Notenbanker keine Notwendigkeit darin die Zinsen anzuheben noch sie zu senken. Doch die Haltung von Präsident Trump bleibt dieselbe – er fordert Fed-Präsident Powell auf, die Zinsen signifikant zu senken.

Während wir in den USA von einer Niedrigzinspolitik sprechen, befinden wir uns in Europa in der Nullzinspolitik – und so schnell werden wir diese auch nicht los. Am vergangenen Mittwoch hat sich der Rat der European Central Bank (ECB) zu seiner Geldpolitik geäußert. Laut ECB bleiben der Hauptrefinanzierungssatz (Leitzins), der Spitzenrefinanzierungssatz und der Einlagensatz unverändert bei 0 Basispunkte, 25 Basispunkte und minus 40 Basispunkte. In seiner Rede am Mittwoch zeigte sich ECB-Präsident Mario Draghi über das Wachstum in der Währungsunion besorgt. Eine Rezession hält Draghi für unwahrscheinlich. Zum größten Teil ist das schwache Wachstumstempo dem eingebrochenen Welthandel zuzuschreiben, also den Zolldrohungen der USA gegenüber der Europäischen Union und dem Handelskonflikt zwischen den USA und China.

Es ist wieder soweit – die US-Berichtssaison startet in die heiße Phase. JP Morgan Chase meldet Rekordzahlen was Umsatz (29,9 Mrd. USD) und Gewinn (9,2 Mrd. USD) angeht – weit über die Prognosen der Analysten. Doch die US Tech-Giganten lassen sich noch ein wenig Zeit: Alphabet (29. April), Amazon (25. April), Apple (30. April), Facebook (24. April), Microsoft (24. April), Netflix (16. April).

Wie haben sich die Börsen in der vergangenen Woche entwickelt?

Welche wichtigen Konjunkturdaten und Termine erwarten die Anleger in der kommenden Börsenwoche?


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