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Sie ist wieder da – die Volatilität! | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (44/2020)

In der vergangenen Woche schloss sowohl der S&P 500 als auch der DAX 30 zum 11. Mal in diesem Jahr die Woche mit mehr als 2% Verlust – sie ist also wieder da, die Volatilität! Auslöser für den Ausverkauf sind die Rekordhöhen der täglich neu gemeldeten Fallzahlen des Coronavirus. Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegt hat.

Wiederkehr von COVID-19

Der Verlauf des Virus stellt eine beispiellose Unsicherheit für die wirtschaftlichen Aussichten dar. Medizinische Lösungen sind für eine Rückkehr zur Normalität und eine vollständige wirtschaftliche Erholung notwendig. In der vergangenen Woche wurden in Frankreich und Deutschland neue Restriktionen und Eindämmungsmaßnahmen für den ganzen Monat November bekanntgegeben. Um den Druck der zunehmenden Infektionen zu begegnen werden unwesentliche Geschäfte wie Restaurants, Bars, Fitnessstudios und Theater für einen Monat geschlossen, aber im Gegensatz zu den Schließungen im März und April bleiben Schulen und Fabriken geöffnet. Der Deutsche Leitindex DAX schloss die Woche mit -8,61%, die dritt schwächste Börsenwoche des Jahres.

US-BIP verzeichnet Rekordanstieg

Trotz eines erneuten Anstiegs der Coronavirus-Fälle während der Sommermonate erholte sich das US-BIP im dritten Quartal rekordartig von den gedrückten Niveaus. Das annualisierte Wachstum von 33% war ein Spiegelbild des 31%igen Rückgangs im zweiten Quartal und übertraf den bisherigen Rekord von 17% im Jahr 1950. Diese Erholung wurde durch die Stärke des Konsums (der fast 70% der US-Wirtschaft ausmacht) mit soliden Zuwächsen beim Warenkonsum angetrieben, während sich die Ausgaben für Dienstleistungen aufgrund der anhaltenden Eindämmungsaktivitäten und der sozialen Distanzierung langsamer erholten. Trotz der Verbesserung im letzten Quartal liegt die Wirtschaft nach wie vor 3,5% unter dem Niveau vor der Pandemie, was immer noch ein großes Loch ist, aus dem es zu klettern gilt.

Mehr Hilfe ist notwendig

Die Stärke des Aufschwungs im dritten Quartal und die Stärke der Ausgaben für Konsumgüter sind der Beweis für die Wirksamkeit, der von den Regierungen gewährten, fiskalischen Erleichterungen. Da immer noch 12,5 Millionen Menschen in den USA arbeitslos sind und kleine Unternehmen zu kämpfen haben, muss mehr Unterstützung geleistet werden, bis ein Impfstoff verteilt wird. Die gute Nachricht ist, dass unabhängig davon, wer im nächsten Jahr das Weiße Haus besetzt, die Finanzpolitik entweder durch beträchtliche direkte Regierungsausgaben, niedrigere Steuern oder eine Kombination aus beidem expansiv bleiben wird

Der Zeitpunkt, der Umfang und die Zusammensetzung jedes neuen Pakets werden je nach Wahlergebnis unterschiedlich sein, aber beide Seiten sind sich einig, dass mehr Hilfe notwendig ist, um die Wirtschaft nachhaltig anzukurbeln.

Wie haben sich die Börsen in der vergangenen Woche entwickelt?

Welche wichtigen Konjunkturdaten und Termine erwarten die Anleger in der kommenden Börsenwoche?


Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen





Anschnallen – es wird eine holprige Fahrt | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (43/2020)

Nach drei aufeinanderfolgenden Wochen positiver Performance gab der S&P 500 in der vergangenen Woche leicht nach. Der Nachrichtenfluss wurde von den Schlagzeilen rund um die Verhandlungen über eine weitere Runde von Konjunkturmaßnahmen aus Washington dominiert. Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegt hat.

Wer die Wahl gewinnt ist wichtig, aber das Wachstum der Wirtschaft ist noch wichtiger

Die volle Aufmerksamkeit der Welt ist auf das Rennen um das Oval Office gerichtet, das am 3. November 2020 bevorsteht, aber die Aktienmärkte orientieren sich an den Ergebnissen der Verhandlungen über eine weitere Runde von Fiskalmaßnahmen aus Washington. Die Märkte stiegen aufgrund von Anzeichen für einen parteiischen Kompromiss und gaben nach, sobald die Nachricht von einer erneuten Pattsituation bekannt wurde.

Die Tatsache, dass die Marktbewegungen stärker von den Aussichten auf fiskalische Stimuli als von der bevorstehenden Wahl beeinflusst wurden, signalisiert eines: Diese Wahl ist wichtig, aber das Wachstum der Wirtschaft und die Unternehmensgewinne werden nach dem Abklingen des Wahlrausches ein stärkerer und dauerhafterer Motor für die Wirtschaft sein.

Der Bärenmarkt verwandelt sich in einen Bullenmarkt

Der 23. März war das Bärenmarkttief der Pandemie, mit dem schnellsten Rückgang in der Geschichte von Rekordhochs bis zur Bodenbildung. Der S&P 500 fiel in etwas mehr als einem Monat um 35% und löste die erste Baisse seit mehr als einem Jahrzehnt aus.

Der Rückgang war schwer und erschütternd, aber Disziplin und Perspektive wurden belohnt, da der 23. März den Wendepunkt am Aktienmarkt darstellte. Die US-Aktienmärkte sind auf neue Höchststände zurückgekehrt, darunter eine 60%ige Rallye von Ende März bis Anfang September, einer der kräftigsten Starts einer Markterholung in der Geschichte.

Schwarzer Montag legt die Messlatte für die Volatilität fest

Letzte Woche war der 33. Jahrestag des so genannten “Schwarzen Montags”. Am 19. Oktober 1987 fiel der Dow Jones Industrial Average um 23% (damals 508 Punkte), der größte Ein-Tages-Rückgang für den Aktienmarkt. Der zweitgrößte Rückgang der Börsengeschichte erfolgte dieses Jahr, als der Dow Jones am 16. März um 13% (2.997 Punkte) fiel.

Der Schwarze Montag ist eine gute Erinnerung daran, warum es wichtig ist, nicht in Panik zu geraten oder seine Strategie aufzugeben, wenn die täglichen Rückgänge extreme Ausmaße annehmen. Der Dow hatte zwei Tage nach dem Schwarzen Montag seinen achtstärksten Tag in der Geschichte (Anstieg um 10% am 21.10.) und Anfang dieses Jahres seinen viertbesten Tag in der Geschichte, mit einem Anstieg von mehr als 11% am 24. März 2020. In diesem Sinne sollten sie sich lieber anschnallen, aber auf keinen Fall aussteigen.

Wie haben sich die Börsen in der vergangenen Woche entwickelt?

Welche wichtigen Konjunkturdaten und Termine erwarten die Anleger in der kommenden Börsenwoche?


Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen





Erwartungswerte positiv – Märkte im Minus & Ängste steigen | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (39/2020)

Die Märkte haben diese Woche erneut Verluste eingefahren und die hohe Volatilität der vergangenen Monate ist ebenfalls zurück. Die Lichtblicke sind aktuell sehr rar und der ein oder andere Experte sehnt sich schon nach dem Jahresabschluss von 2020. Abhaken, abschreiben und besser im Jahr 2021 neu starten. Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegt hat.

Die wirtschaftliche Erholung hält an

Unterschiedliche Institute haben in der vergangenen Woche ihre Erwartungswerte noch einmal verbessert und damit die Prognosen für die wirtschaftliche Erholung nach oben korrigiert. Das Ifo-Institut geht aktuell „nur“ noch von einem Wirtschaftsabschwung von 5,2% aus – was weniger als in der Finanzkrise 2008/09 war. Auch die GFK verzeichnete einen leichten Anstieg ihres Konsumklimaindex um 0,1 Punkte auf -1,6 und führt dies auf die Konjunkturpakete der Regierung zurück. Selbst in Spanien werden die erwarten Einbrüche reduziert (-21,5 Prozent gegenüber prognostizierten 22,1 Prozent). Dennoch reden wir hier immer noch von deutlichen Wirtschafstabschwüngen und die Risiken von erneuten Einbrüchen steigen derzeit weiter.

Was erwarten die Märkte?

Diese Woche waren die Märkte deutlich im Minus und auch die Rohstoffe mussten deutlich abgeben. Der DAX schloss mit einem Minus von 4,93% die Woche ab, der Dow Jones mit minus 1,75% – dabei retteten die Tech-Werte aus dem NASDAQ (+1,96%) die Woche. Auch Gold (-4,63%) und Silber (-14,84%) verloren deutlich. Diese Konstellation erinnert doch sehr stark an den diesjährigen März. Und tatsächlich schauen die Märkte sehr besorgt auf die hohen Infektionszahlen, die sich in vielen Ländern erneut einstellen und schon wieder zu Lockdowns führt. Aber auch die US-Wahl wird von den Märkten sehr besorgt beobachtet und die ansteigenden Arbeitslosenzahlen in Amerika helfen nicht gerade für eine positive Stimmung.

Ängste essen Seelen auf

Das berühmte Zitat „Angst essen Seele auf“ bezeichnet die aktuelle Situation sehr schön. Jeder fragt sich gerade, wie geht wohl die anhaltende Pandemie weiter? Wie werde ich davon betroffen sein? Wann ist wieder ein normales Leben möglich und werde ich finanziell sicher aufgestellt sein? Doch aktuell beschäftigen viele Menschen weitere Ängste – z.B. ist der Ausgang der US-Wahlen eine der größten Ängste der Deutschen. Auch in den USA wird der Ausgang der Wahl mit bangen erwartet. Unterstützt von der Aussage von Trump, dass er eine friedliche Übergabe bei einer Niederlage nicht garantieren kann – was von seinen Sprechern im Nachgang zügig nachgebessert wurde.

Wichtig ist jedoch für alle und insbesondere die, die sich an den Finanzmärkten tummeln, beschäftigt euch mit euren Ängsten. Ü­­berlegt euch das schlechteste Ereignis und arbeitet Maßnahmen aus. Dann seid ihr, wenn es tatsächlich so eintrifft, vorbereitet und werdet nicht überrascht. Wodurch meist noch viel schlimmere und unüberlegte Reaktionen gefolgt sind.

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Das Auf und Ab an den Märkten geht weiter – wer sitzt fest im Sattel? | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (37/2020)

Die Märkte waren in dieser Woche wieder sehr stark in Bewegung. Besonders war hierbei der Ungleichtakt zwischen den USA und Europa. Ähnliches Bild konnten wir an den Rohstoffmärkten sehen – während sich Gold und Silber nur marginal veränderten, geriet Öl (-6,42%) enorm unter Druck – das freut derzeit die Autofahrer. Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegt hat.

Trump fest im Sattel, aber wer hält die Zügel?

Die Märkte in den USA schlossen alle samt im Minus (Dow Jones -1,66%, NASDAQ -4,60% und S&P 500 -2,51%). Dies wäre zur Vorwoche sicherlich nicht stark verwunderlich, wenn nicht die europäischen Indizes mit einem Plus schlossen (DAX 2,80%, Euro Stoxx 1,69%).

Sicherlich hat die “Labor Day” Woche rund um die Trauerfeier anlässlich 9/11 ihren Anteil an der schwachen Woche an den US-Märkten gehabt. Doch auch der US-Wahlkampf wird seinen Einfluss auf die Zurückhaltung an den amerikanischen Märkten haben. Nachdem Trump in den letzten Umfragewerten deutlich aufholen konnte, wird sich wohl Verunsicherung breit machen bei den Anlegern, ob des Ausgangs der Wahl und der zukünftigen Wirtschaftsausrichtung im Land.

Die EU und Euro-Zone sollte sich gut festhalten

Die EU hat die Bruttoinlandszahlen der Mitgliedsstaaten diese Woche vorgestellt. Dabei waren sicherlich keine Jubelsprünge zu erwarten, aber die vorgelegten Zahlen sorgten dennoch für Ernüchterung. Die EU verzeichnete ein Minus von 12,1% und die Euro-Zone -11,9%. Von Erholung sind wir also weiterhin noch entfernt. Die größten Verlierer sind dabei die alt-bekannten Länder Spanien (-18,5%), Portugal (-14,1%) und Frankreich (-13,8%). Deutschland liegt mit -10,1% im Mittelfeld.

Als wäre die Krise nicht genug, bäumt sich ein vermeintlich beruhigtes Pferd wieder auf. Zwischen der EU und Großbritannien ist ein Streit entstanden, da die festgelegten Austrittsvereinbarungen wohl souveräne Staaten in ihrem Freihandelsabkommen beschneiden. Wie lang wird dieser wilde Rodeo noch andauern?

Gibt die FED nächste Woche den Märkten die Sporen?

Die EZB hat in ihrer Sitzung am Donnerstag verkündet keine Lockerungssignale auszusenden. Was die vorgelegten GDP-Zahlen wohl auch kaum begründen würden. Von ihrem PEPP-Programm in Höhe von 1,35 Billionen € wurden erst 500 Mrd. € ausgeschöpft und das langjährige Inflationsziel von knapp unter 2% ist ebenfalls weit entfernt.

Die FED hat bereits einen Strategiewechsel verkündet und alle sind auf die Aussagen nächste Woche gespannt und die Reaktionen an den Märkten. Die FED will nun Inflationszahlen über zwei Prozent tolerieren, wenn sie vorher lange darunter lag. Doch wie sehen dann die Maßnahmen von der FED aus? Wir werden es nächste Woche spätestens wissen.

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Talfahrt – Zeit zum Kaufen, Halten oder Aussteigen? | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (36/2020)

Diese Woche haben die Märkte seit längerer Zeit wieder Verluste eingefahren. Dow Jones, NASDAQ und DAX beendeten ihre Woche jeweils mit einem Minus. Wird damit nun die Talfahrt eingeläutet oder ist es eine erneute Möglichkeit sein Portfolio aufzustocken? Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegte.

Tech-Werte außer Puste

Die Technologie-Helden Amazon, Apple & Co. haben diese Woche einen großen Rückschlag hinnehmen müssen – und damit fing der September gleich mit einem BANG an! Heißt es jetzt für Anleger „buy the dip“ oder sollten wir uns nun die alte Börsenweisheit „sell in may and go away“ neu überdenken. Der NASDAQ schloss die Woche 374 Punkte tiefer und ging mit einem Minus von 3,12% ins Wochenende.

Aber einen Grund für den Abverkauf gab es nicht wirklich. Der NASDAQ notierte am vergangenen Dienstag sogar einen Allzeithoch. 1 Tag später kam es aber zu einem deutlichen Kursrückgang – der Index gab um 5,23% nach, und das ist der größte Kursrückgang seit dem Tief aus dem März 2020.

US-Wahlen – Wer ist das schlimmere Übel?

Die Wahlen in Amerika nehmen immer mehr Fahrt auf. Das merkt man daran, dass es nun schmutzig wird. Diese Woche geriet Nancy Pelosi – ihres Zeichens Chefin der US-Demokraten – ins Visier einer vermeintlichen Verschwörung. Drei Worte nur dazu: Friseur, Maske und Kamera.

Derweilen betritt Trump nun ein Terrain, in dem er sich sehr wohl fühlt und durch pompöse und beeindruckende Veranstaltungen in einem Teil der Bevölkerung in der Gunst wieder steigt. Dagegen tut sich Biden deutlich schwerer in dieser politischen Schlammschlacht und sein betagtes Alter fällt hin und wieder doch auf.

Folglich stellt sich die Frage für Amerika, welcher Präsident das größere Übel für das Land sein wird. Diese Unsicherheit überträgt sich in gewisser Weise bereits auf die Märkte aus.

Egal wie der Wahlkampf ausgehen wird, eins ist jetzt schon gewiss – Amerika wird eine Spaltung der Bevölkerung aufweisen. Und in dieser Ausgangslage können schlechte wirtschaftliche Zeiten wohl kaum verkraftet werden.

Verbraucherpreisindizes veröffentlicht – Wann kommt die Inflation?

In Deutschland wurde der Verbraucherpreisindex für Juli 2020 veröffentlicht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, sanken die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vormonat Juni 2020 um 0,5 %. Das bedeutet, dass die Kauflaune wieder gesunken ist. Sicherlich ist dies auch auf die Urlaubszeit zurückzuführen. Das Wachstum des Verbraucherpreises in den USA beläuft sich auf 1% und in China sogar auf 2,5%.

Viele Politiker beschwören bereits jetzt herauf, dass die schwierigen Zeiten für die Wirtschaft nun vorbei seien und es weiter bergauf gehen wird. Sollte sich dies bewahrheiten und die Erfolgsmeldungen zu den ersten Impfstoffen die Kauflaune der Menschen wieder anheizen, dann müssen sich die Zentralbanken gut vorbereiten. Denn diese Konstellation kann einen sprunghaften Anstieg der Inflation begünstigen.

Die Zeiten bleiben – egal wie sich das Rad drehen mag – herausfordernd für jeden und alle.

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Spezial: Der Wettlauf zum Goldberg – Bezos, Zuckerberg und Musk | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (34/2020)

Wer erinnert sich noch an die guten, alten Geschichten aus Entenhausen? Dort lebt die reichste Ente der Welt in einem Geldspeicher. Und sie liebt nichts mehr, als in ihrem Goldberg zu schwimmen. Was nach reiner Fantasterei klingt, wird heutzutage zur Realität. Werfen wir einen Blick darauf in unserem Spezial, was vergangene Woche die Reichsten und Einflussreichen bewegt hat.

Das Spiel in dieser Woche ging um Rekordhochs!

Der NASDAQ erreichte diese Woche ein weiteres Rekordhoch und der S&P 500 übertraf das im Februar erreichte Rekordhoch aus der Zeit vor der Pandemie. Die Reiter dieser Rekordwelle sind jedoch nur eine kleine Anzahl an Unternehmen.

Natürlich sind das Apple, Amazon, Facebook, Alphabet und Tesla und die Gründer dieser Unternehmen sind gleichzeitig das Markenzeichen der Unternehmen. Von Jeff Bezos, Mark Zuckerberg und Elon Musk hat schon jeder gehört. Allein in diesem Jahr ist das Vermögen von Jeff Bezos um über 70 Milliarden Dollar gewachsen, was seine Scheidungskosten von 38 Milliarden Dollar mehr als ausgleicht – gar nicht so schlecht.

Auch Elon Musk, der Gründer von Tesla, hat in letzter Zeit viele Schlagzeilen gemacht und ist jetzt der viertreichste Mann der Welt. Sein Vermögen ist dieses Jahr um über 50 Milliarden US-Dollar gewachsen und seine Firma Tesla gehört nun zu den 10 größten Unternehmen im S&P 500, was ihre Marktkapitalisierung betrifft. Nur um es besser Vergleichen zu können – Tesla ist nun wertvoller als alle europäischen Autohersteller zusammen.

Der Aktienmarkt hat sich also so gut entwickelt, dass sogar Goldman Sachs sein Jahresendziel für den S&P 500 auf 3.600 Punkte angehoben hat. Aus heutiger Sicht bedeutet dies weitere 5,97% positive Performance, was den S&P 500 auf 11,43% zum Jahresultimo bringen würde.

Erholung dauert lang – hier wiederlegende Statistiken:

Wenn wir auf frühere Bärenmärkte seit 1956 zurückblicken, stellen wir fest, dass es im Durchschnitt vier Jahre dauerte, bis sich Aktien von einem Tief auf ein neues Rekordhoch erholten. Letzte Woche bewies der S&P 500 das Gegenteil, als er innerhalb von nur sechs Monaten nach dem März-Tief von 2,304 Punkten ein neues Rekordhoch erreichte – das ist so ziemlich die schnellste Erholung, die bisher verzeichnet wurde.

Wir sollten uns fragen, ob das alles zu schön ist, um wahr zu sein. Immerhin sind in der US-Wirtschaft immer noch fast 13 Millionen Arbeitsplätze verloren gegangen aufgrund der Pandemie. Und die derzeit guten Arbeitsmarktzahlen in den USA sind mit Vorsicht zu genießen. Es wurden zwar mehr Arbeitsplätze geschaffen, als die meisten Menschen erwartet hätten, die Zugewinnen sich aber in Wirklichkeit um unverhältnismäßig viele Teilzeitbeschäftigte handeln – was bedeutet, dass die Menschen wieder zu Arbeitsplätzen mit weniger Arbeitsstunden und weniger Bezahlung zurückkehren.

Aber die Börse sieht die Realität anders. Amerikas Lieblingsunternehmen Apple hat nun die magische 2 Billionen Dollar Market Cap durchbrochen und ist nun das wertvollste Unternehmen des Planeten.

Der gesamte Technologiesektor macht jetzt 30,7% der Marktkapitalisierung des amerikanischen Aktienmarktes aus. Allein der Technologiesektor war die treibende Kraft hinter der schnellen Erholung der Aktienmärkte. Um die Jahrtausendwende während der Dotcom-Blase war die Marktkapitalisierung der Technologieaktien noch höher, nämlich 33% des gesamten amerikanischen Aktienmarktes – und wir alle wissen, wie diese Geschichte endete. Sollten wir also besorgt sein? Befinden wir uns in der Mitte der nächsten Blase – der so genannten FANG-Blase?

Laut Citigroup, ja! Das Panik / Euphorie-Modell der Citigroup hatte kürzlich den höchsten Stand seit 2002. Die Bank of America Merrill Lynch kommentierte in ihrer Mitte Juli durchgeführten Umfrage unter globalen Fondsmanagern, dass 71% der Fondsmanager immer noch der Meinung sind, dass der Aktienmarkt ‘überbewertet’ ist, während rekordverdächtige 74% der Fondsmanager glauben, dass US-Technologieaktien der ‘most crowded trade’ sind, und das ist der höchste Wert in der Geschichte der Umfrage.

In der Zwischenzeit geht der Wettlauf um die Reichtümer weiter und die Gewinner werden in Geld schwimmen.

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Drei Kugeln Eis für eine mögliche heiße Zeit | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (30/2020)

Nachdem diese Woche, nach einem wahren Marathon, der EU-Gipfel mit einem gemeinsamen Ergebnis endete, gehen die EU-Staatsoberhäupter in ihren wohlverdienten Sommerurlaub. Währenddessen entwickelt sich der Wirecard-Skandal zu einem ausgewachsenen Polit-Thriller-Auflösung ungewiss. Zumindest führen einzelne Stränge aktuell nach Russland und der Druck auf innenpolitische Positionen erhöht sich zunehmend. Und was macht die zweite Welle? In vielen Ländern wird weiterhin die erste Welle geritten – ein Abschwung ist nicht zu verzeichnen – und die Reiselust verstärkt die Situation noch einmal. Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegte.

Einmal bitte Vanille – Gewinne werden mitgenommen

Zwei Wochen hintereinander beendet der NASDAQ die Woche im Minus (Nasdaq: -1,52%). Er bleibt jedoch weiterhin seit Jahresbeginn mit +20,04% mit Abstand der stärkste Index. Von einer wirklichen Talfahrt kann man hier also nicht sprechen. Vielmehr ist eine normale Gewinnmitnahme durch die Marktteilnehmer zu unterstellen. Es wird spannend sein, wie sich die Anleger mit dem schwächelnden US-Dollar in den nächsten Wochen verhalten, da es eine gute Einstiegsmöglichkeit für internationale Anleger bietet.

Schoko-Eis weiter die Nummer 1 – so auch Gold und Silber

Die Kombination aus Überschuss von Liquidität als auch der schwache US-Dollar sind zwei wesentliche Gründe, warum viele Anleger in Gold und Silber investieren. Aber auch eine mögliche Vorbereitung auf einen Kurssturz könnte sich hier abzeichnen. Silber ist im Wochenverlauf mit knapp 18% gestiegen und hat gezeigt, dass auch der kleine Bruder für eine gute Überraschung gut ist! Gold hat in der gleichen Woche die magische Marke von 1.900 USD gebrochen und ist im Wocheverlauf mit über 5 Prozent gestiegen. Wie lange bleiben die beiden ultimativen Währungen so stark? Oder kommt bald ein neuer Rohstoff in den Fokus?

Erdbeere mag nicht jeder – sowie die USA und China sich nicht?

Noch 100 Tage bis zur Präsidentschaftswahl in den USA und Trumps Kurs ist weiterhin nicht nachvollziehbar. Kehrtwende in der Pandemie, fragwürdiger Einsatz der Bundespolizei in US-Großstädten und weitere Eskalation mit China. Diese Woche erreichte es einen weiteren Höhepunkt mit der Schließung der chinesischen Botschaft in Houston, die prompt mit der Schließung des US-Konsulat in Chengdu beantwortet wurde. Bereits am Anfang der Woche drohte Trump mit dem Einreiseverbot von politischen Vertretern aus China. Wohin führt diese Eskalation? Ist es vielleicht Trumps Trumpf im Wahlkampf, den er zum Ende ausspielen wird? Zumindest hat er diesen dringend nötig, da seine Umfragewerte weiter sinken und der Rückhalt für seine zweite Kandidatur in den Lobbys ebenfalls immer mehr abnimmt.

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Jubelstürme zu den Lockerungen – Hiopsbotschaften nach dem Lockdown | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (19/2020)

Die Regierungen lockern nach und nach ihre Teils drastischen Einschränkungen zur Eindämmung des Virus, dessen Name nicht genannt werden darf. In manchen Ländern schneller, in anderen langsamer – in einzelnen unter dem Druck der Einwohner, im Großteil ohne viel Einwände der Bürger. Doch was kostet ein Lockdown die Gesellschaft? Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegt hat.

Aktienmärkte frohlocken, Arbeitslosenzahlen erschrecken

Die Aktienmärkte setzen in der vergangenen Woche den Aufwärtstrend fort. Der Dow Jones legte 2,56 Prozent zur Vorwoche zu und der DAX nur 0,39 Prozent. Der Dow Jones hat das Niveau von Januar 2020 aktuell fast zur Hälfte wieder erreicht bei einem zwischenzeitlichen Verlust von über 37 Prozent. Der DAX hat einen Verlust von 38 Prozent wieder aufzuholen – und ebenfalls zirka die Hälfte zu seinem Januar-Wert wieder zurückgewonnen. Es scheint, dass die Wirtschaft bzw. die Börse keinen Schaden von der Krise zurückbehält.

Die Arbeitslosenquote spricht da eine andere Sprache. In den USA ist im April ein Rekordniveau erreicht worden -14,7 Prozent Arbeitslose; allein im vergangenen Monat wurden 20,5 Millionen Stellen außerhalb der Landwirtschaft gestrichen. Weitere 8,1 Millionen Menschen könnten in den Statistiken aktuell noch nicht eingerechnet sein. In Europa und Deutschland sehen die Arbeitslosenzahlen „noch“ stabil aus. Die EU (ohne GB) liegt im März bei 6,6 Prozent – negativer Spitzenreiter Griechenland mit 16,4 Prozent und geringste Quote in Tschechien mit 2 Prozent – und ist beinahe unverändert zu Januar 2020. Wie sieht es wohl im April in der EU aus? In Deutschland liegt die Arbeitslosenquote mit 5,8 Prozent im April auch relativ stabil zu Januar 2020 mit einem Plus von lediglich von 0,5 Prozent. Allerdings meldeten Deutschlands Unternehmen den Angaben zufolge bis zum 26. April für 10,1 Millionen Menschen Kurzarbeit an.

Welchen Anzeichen sollte man nun trauen? Den Aktienmärkten, die eine schnelle Erholung andeuten oder den Arbeitslosenzahlen, die eine noch viel schlimmere Krise prophezeien?

Unverantwortlicher globaler Key-Player oder vertrauenswürdiger Handelspartner

Derweilen deuten sich zwischen den beiden Schwergewichten USA und China Annäherungsversuche zu einem Trade Deal an. Nach dem 2019 offensiv geführten Handelskrieg, wollten beide Parteien mit den Trade Deal im Januar 2020 ihre Handelsbeziehungen neu aufsetzen. Die Unterzeichnung wurde als Durchbruch gefeiert. Diesen Freitag wurde die Beibehaltung des Kurses noch einmal von beiden Seiten bekräftigt.

Doch wie passt das mit den Trump-typischen Tweets und der Untersuchung durch Geheimdienste zusammen, die China als unverantwortliche Nation darstellt, die das Virus leichtfertig ausbreiten ließ und anschließend durch Desinformationen sich eine bessere Ausgangsposition im Kampf gegen das Virus verschafft haben soll? Kann China die angedrohte Rechnung von Trump auf den Trade Deal anrechnen lassen oder wird es doch wieder zu Verstimmungen zwischen den beiden Nationen kommen? Wir werden es sehen…

Notenbanken-Helden vor Gericht

In dieser Krise und in der Finanzkrise wurde das schnelle Handeln der Notenbanken gelobt. Die „Whatever it takes“-Instrumente der EZB waren nun wieder einmal Thema des BVerfG und sie kamen zu einem überraschenden Urteil. Die Anleihekäufe der EZB sind teilweise rechtswidrig, da sie nicht ausreichend begründet seien. Außerdem hätten sich die staatlichen Organe (wie Bundestag, Bundesrat aber auch Bundesbank) dieser Thematik intensiver annehmen müssen. Nun besteht eine 3-monatige Übergangsfrist, in der die EZB einen gut begründeten Beschluss fassen muss. Der EuGH reagierte prompt auf das Urteil aus Karlsruhe und verwies das BVerfG in seine Grenzen, dass sie nicht über EU-Organe urteilen dürfe.

Zeichnet sich hier ein juristischer Streit zwischen zwei mächtigen Parteien an? Und welche Auswirkungen hat dieser und das im Raum stehende Urteil auf die Hilfsaktionen unserer Notenbanken-Helden in dieser Krise?

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Die Hoffnung auf Normalität treibt die Börsen | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (15/2020)

Ostern ist das Fest der Hoffnung. Das ist genau, was wir in der aktuellen herausfordernden Zeit benötigen – die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr zur Normalität. Die Börse und die Hoffnung sind zukunftsorientiert. Beide können in gewissem Maße als der Motor des Lebens und der Antrieb unserer Existenz gesehen werden. Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegte.

Hoffnung ohne Handeln ist nicht genug

In der vergangenen kurzen Börsenwoche legten die globalen Aktienindizes dank der Entwicklungen zur Eindämmung des Virus (dessen Namen wir nicht mehr nennen werden) und die erlassenen Maßnahmen zur Absicherung der globalen Wirtschaft deutlich zu. Der deutsche Leitindex DAX bescherte uns vor den Osterferien mit einem Wochenbeitrag von 10,91 Prozent ein kleines Osternest. Trotz der stark steigenden Arbeitslosenzahlen in den USA konnten sowohl der Dow Jones Industrial Average, als auch der S&P 500 Index, der die Aktien der 500 größten börsennotierten US-Unternehmen umfasst, über 12 Prozent Performance erzielen.

Doch nur zu hoffen, dass die Zahl der Infizierten sinkt ist nicht genug. Wir müssen weiterhin konsequent handeln. Wir sind eindeutig noch nicht über den Berg – wie Frau Merkel vor den Osterferien sagte: Wir dürfen jetzt nicht leichtsinnig werden.

Die Notenbankhelden und Staaten arbeiten rund um die Uhr

Die Notenbanken (Zentralbanken) und Staaten rund um den Globus legen Milliardenprogramme auf, die dabei helfen sollen, die Folgen der Virus-Krise in den Griff zu bekommen. Dabei fragen wir uns, ob solche Maßnahmen für einen Anstieg der Inflation sorgen könnten. Die Mischung aus Angebotsverknappung, die durch den Produktionsrückgang ausgelöst wird, Hamsterkäufe, gewaltige Liquiditätsmaßnahmen der Notenbanken und explodierende Haushaltsdefizite führen bekannterweise zu einem Anstieg der Preise.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Stillstand des globalen Welthandels. Bislang konnte der Welthandel die Inflation eindämmen. Unternehmen, Verbraucher und Staaten haben von der günstigen Arbeitskraft und von den günstigen Rohstoffen der Schwellenlänger profitiert. Durch den Einbruch des Welthandels werden Produkte, die nicht mehr importiert werden können, teurer. Auf der anderen Seite werden Produkte, welche nicht mehr exportiert werden können, wesentlich günstiger, da wir ein Überangebot aufbauen.

Diese Kombination aus Inflation und Deflation könnte eine besondere Herausforderung für die Staaten und Notenbanken darstellen. Nichtsdestotrotz sind wir uns sicher, dass auch hierfür eine Lösung bereitsteht.

Wir warten gespannt auf die kommende Woche und vor allem auf die Ergebnisse des deutschen Verbraucherpreisindex am kommenden Donnerstag. Seien Sie gespannt auf unseren nächsten Wochenrückblick.

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Das Virus, dessen Namen nicht mehr genannt werden soll | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (14/2020)

Jeden Tag infizieren sich mehr Menschen mit dem Virus, dessen Namen wir nicht mehr nennen werden. Die Zahl der aktiven Fälle hat fast eine Million erreicht. Mehr als 250 Tausend Menschen haben sich bisher von dem Virus erholt. Dennoch steht die Menschheit vor einem schweren Kampf. Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegte.

Die Arbeitslosigkeit nimmt rasant zu

Das öffentliche Leben, wie wir es kennen, wird von Tag zu Tag weiter heruntergefahren. In Deutschland heißt es noch „Kontaktsperre“ während anderer Länder härtere Maßnahmen ergreifen. Dies hat jedoch seinen Preis. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im März hierzulande bundesweit 2,335 Millionen Menschen ohne Job. Das entspricht eine Arbeitslosenquote von 5,1 Prozent – 60.000 Menschen weniger als im Februar. Allerdings muss man diese Angaben mit Vorsicht genießen – hier wurden Daten berücksichtig, die bis zum 12. März eingegangen sind. Die bevorstehende Arbeitslosenquote für April dürfte wesentlich schlechter ausfallen. 

Jede Woche beantragen weitere Amerikaner Anträge auf Arbeitslosenhilfe. Laut den Zahlen des US-Ministeriums verloren im März landesweit mehr als zehn Millionen Amerikaner ihre Jobs. Allein in der vergangenen Woche meldete sich eine Rekordzahl von knapp 6,65 Millionen Menschen zusätzlich arbeitslos. Experten zufolge ist mit einer dramatischen Verschlechterung der Arbeitsmarktlage in den USA zu rechnen.

Yuval Noah Harari: die Welt nach dem Virus

Yuval Noah Harari, Historiker & Bestseller-Autor, schrieb folgendes in seiner neuesten Kolumne für Financial Times:

Auch dieser Sturm wird vorübergehen. Aber die Entscheidungen, die wir jetzt treffen, könnte unser Leben für die kommenden Jahre verändern. Die Menschheit befindet sich in mitten einer globalen Krise – vielleicht die größte Krise unserer Generation. Die Entscheidungen, die „wir“ in den nächsten Wochen treffen, werden die Welt für die kommenden Jahre / Dekade prägen. Sie werden nicht nur unseren Alltag, sondern auch unsere Wirtschaft, Politik und Kultur prägen. Wir müssen vor allem die langfristigen Folgen unseres Handelns in Betracht ziehen. […] Viele kurzfristige Notfallmaßnahmen (wie Quarantänen, Kontaktsperren, Online-Konferenzen und Helikoptergeld) werden zu einem festen Bestandteil des Lebens danach sein. Die Menschheit steht gerade vor zwei besonders wichtigen Entscheidungen: zwischen totalitärer Überwachung und der stärkeren Einbindung der Bürger und zwischen nationalistischer Isolation und globaler Solidarität. 

Für welchen Weg werden wir uns entscheiden? Isolation oder Solidarität? Wir müssen uns jetzt entscheiden!

Wir warten gespannt auf die kommende Woche und vor allem auf das OPEC-Treffen am kommenden Montag. Seien Sie gespannt auf unseren nächsten Wochenrückblick. Bis dahin bleiben Sie gesund!Lesen Sie hier den vollständigen Artikel von Yuval Harari: https://www.ft.com/content/19d90308-6858-11ea-a3c9-1fe6fedcca75

Wie haben sich die Börsen in der vergangenen Woche entwickelt?

Welche wichtigen Konjunkturdaten und Termine erwarten die Anleger in der kommenden Börsenwoche?


Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen