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US-Konjunkturprognosen weit verfehlt | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (08/2020)

In der abgelaufenen Börsenwoche haben die globalen Aktienmärkte überwiegend rote Zahlen geschrieben. Grund dafür: Das Coronavirus richtet weiterhin Verwüstungen an und die US-Konjunktur schrumpft zum ersten Mal seit der letzten Finanzkrise. Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegte.

Die US-Konjunktur überrascht mit roten Zahlen

Mit Ausnahme der Schließung der US-Regierung im Jahr 2013 schrumpfte die US-Konjunktur zum ersten Mal seit der globalen Finanzkrise im Februar. Dies geht aus den aktuellen Ergebnissen der Umfrage zum US-Markit-Einkaufsmanagerindex hervor. Die Erwartungen der Analysten wurden sowohl im Dienstleistungssektor als auch im Produktionssektor weit verfehlt. Die Schwäche war vor allem im Dienstleistungssektor zu beobachten, wo der erste Rückgang seit vier Jahren zu verzeichnen war. Auch die Produktion im verarbeitenden Gewerbe kam fast zum Stillstand, da die Aufträge zum Erliegen gekommen sind.

Die Verschlechterung der Lage steht zum größten Teil im Zusammenhang mit dem Ausbruch des Coronavirus in China. Besonders unter Druck kamen der Reise- und Tourismussektor, da viele Flüge und Reisen nach Asien insbesonders nach China gestrichen wurden. Sinkende Exporte nach China setzen den US-Produktionssektor, aber auch den Produktionssektor in Deutschland massiv unter Druck. US-Unternehmen berichteten jedoch auch über eine erhöhte Vorsicht bei ihren Ausgaben, da sie sich Sorgen um eine breitere wirtschaftliche Verlangsamung und die Unsicherheit vor den Präsidentschaftswahlen im Laufe dieses Jahres machen.

In der vergangenen Woche sahen wir wieder einmal ein Lehrstück darüber, wie volatil die Aktienmärkte sein können und vor allem wie Angst und Gier das Anlegerverhalten bestimmen können. Die Woche fing insgesamt freundlich an bis die Angst um das Coronavirus und die US-PMI-Zahlen gegen Ende der Woche für schlechte Laune sorgten. Der deutsche Leitindex DAX verlor 1,2 Prozent. Der NASDAQ 100 zeigt in der Wochenbilanz ein Minus von 1,84 Prozent. Der chinesische Leitindex CSI 300 konnte aufgrund der Liquiditätsmaßnahmen der Zentralbank (People’s Bank of Chine) überzeugen und schloss die Woche mit einem Plus von 4,06 Prozent ab.

Wir warten gespannt auf die kommende Woche und vor allem auf den ifo-Geschäftsklimaindex am kommenden Montag. Seien Sie gespannt auf unseren nächsten Wochenrückblick.

Wie haben sich die Börsen in der vergangenen Woche entwickelt?

Welche wichtigen Konjunkturdaten und Termine erwarten die Anleger in der kommenden Börsenwoche?


Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen





Und dann gab’s 4 | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (03/2020)

Während die Amis neue Rekorde an den Aktienmärkten feiern, müssen die Anleger hierzulande noch ein wenig Geduld aufbringen. Am vergangenen Montag schloss der NASDAQ 100 erstmals einen Handelstag über die 9.000 Punkte Marke. Der Dow Jones Industrial Average hat auch nicht enttäuscht und nähert sich an das Ziel von Donald Trump, nämlich die Marke von 30.000 Punkten. Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegte.

Und dann gab’s vier

Wenn Sie eine Frage haben, hat Google eine Antwort. Dank Google ist jeder ein Arzt, Steuerberater, Anwalt und Vermögensverwalter gleichzeitig. Dank Google sind auch viele Investoren um einiges wohlhabender geworden. Die Aktie ist in den letzten drei Monaten um 17 Prozent und im letzten Jahr um fast 30 Prozent gestiegen. Damit wurde Alphabet, der Mutterkonzern von Google, die vierte Billionen-Dollar-Firma an der Wall Street neben Apple, Microsoft und Amazon – das größte Unternehmen Europas ist Nestlé mit einem Wert von rund 325 Milliarden US-Dollar.

Die vier Tech-Giganten machen knapp 40 Prozent des NASDAQ 100 aus und sind die Hauptreiber der außergewöhnlichen Performance der vergangenen Jahre. Doch wie lange soll die Rallye der Tech-Werte gehen? Wir sind doch schon längst in der Verlängerung, oder? Mithilfe der Liquiditätsspritze durch die US-Notenbank Fed ist jedoch alles möglich – Quantitative Easing bis ins Unendliche!

Das Phase-1-Handelsabkommen zwischen China und den USA ist aus dem Weg geräumt

Das bedeutet, dass sich die Märkte jetzt darauf konzentrieren können, ob sich die Wachstumsaussichten aufhellen werden. Die Anzeichen sind nicht allzu schlecht. Trotz des tobenden Handelskrieges wuchs das chinesische Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal im Vergleich zum Vorquartal unverändert um 6 Prozent. Die Industrieproduktion, die Anlageinvestitionen und die Einzelhandelsumsätze stiegen stärker an als erwartet.

Das Wachstum und die Inflation in der Eurozone sind gestiegen. Die Inflationserwartungen gemessen an den Geldmärkten sind auf dem höchsten Stand seit Mai letzten Jahres und die Konjunkturüberraschungsindizes im Euroraum sowie weltweit zeigen einen positiven Trend nach oben. Die jüngsten Wirtschaftsdaten, einschließlich der US-Einzelhandelsumsätze, deuten auf positive Wachstumsaussichten für das laufende Jahr. Kein Wunder also, dass die Aktienmärkte in den USA auf neue Höchststände geklettert sind.

Wir warten gespannt auf die kommende Woche und vor allem auf die Zinsentscheidung der EZB am kommenden Donnerstag. Seien Sie gespannt auf unseren nächsten Wochenrückblick.

Wie haben sich die Börsen in der vergangenen Woche entwickelt?

Welche wichtigen Konjunkturdaten und Termine erwarten die Anleger in der kommenden Börsenwoche?


Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen





Die Kapitalmärkte im Fokus – Jahresrückblick 2018

„Das größte Risiko unserer Zeit liegt in der Angst vor dem Risiko“, sagte einst Helmut Schoek. Ganz nach diesem Motto entwickelte sich das Jahr 2018 an den weltweiten Kapitalmärkten – geprägt von Unsicherheit, Volatilität, Euphorie und Angst. Es war ein guter Start im euphorischen Bullenmarkt, doch das Ende sah anders aus: der deutsche Leitindex DAX schloss mit einem Jahres-Performanceverlust von 18,26 Prozent ab, der europäische Leitindex sogar mit 14,77 Prozent Verlusten. Auch die amerikanischen Märkte konnten kurz vor Silvester keine positiven Zahlen veröffentlichen – der breit gefächerte S&P 500 hat im Jahresverlauf 6,24 Prozent verloren, der Dow Jones Industrial Average musste 5,63 Prozent Verluste einbüßen und der Technologieindex NASDAQ 100 schloss mit geringen Verlusten in Höhe von 1,04 Prozent. Der japanische Leitindex NIKKEI schloss wie der DAX mit 12,08 Prozent Performanceverlusten und der CSI 300 mit satten Verlusten in Höhe von 25,09 Prozent.

Was geschah mit den Indizes im Detail?

Beginnen wir mit dem deutschen Leitindex DAX:

DAX 30

Zu Beginn des Jahres 2018 notierte der DAX bei 12.917,64 Punkten, wohingegen am letzten Handelstag nur noch 10.558,96 Punkte übrigblieben. Von den 251 Handelstagen waren 129 Tage negativ und 122 Tage positiv – doch lediglich 3 Monate konnte der DAX positiv abschließen. Am besten entwickelte sich der Monat April mit einer Monatsperformance von 4,26 Prozent. Doch das vierte Quartal verschlechterte die Lage mit einem Perfomanceverlust in Höhe von 13,78 Prozent. Mit einer Volatilität von 15,46 Prozent und einem maximalen Drawdown in Höhe von 23,44 Prozent erlebten Marktteilnehmer unbequeme Tage. 

Der europäische Leitindex EURO STOXX 50 verlief ähnlich: 

EURO STOXX 50

Gestartet hat der EURO STOXX 50 mit 3.490,19 Punkten. Am Ende des Jahres notierte der Index nur noch bei 2.986,53 Punkten. Auch hier war der April der stärkste Monat, sowie das vierte Quartal das Schwächste. Von 255 Handelstagen verliefen 129 Tage positiv und 126 Tage negativ. 

Die amerikanischen Leitindizes entwickelten sich ebenfalls stark volatil: Der S&P 500 notierte am Anfang des Jahres bei 2.695,81 Punkten und schloss gestern bei 2.506,85 Punkten. Die Volatilität betrug 17 Prozent. Nach einem starken dritten Quartal mit einer Performance in Höhe von 7,20 Prozent verlor der S&P 500 im letzten Quartal ganze 13,97 Prozent Performance. Die 132 positiven Handelstage konnten die 119 negativen Handelstage nicht ausgleichen. 

S&P 500

Der Dow Jones zählte am 2. Januar 2018 24.824,01 Punkte, wohingegen der Index gestern mit 23.327,46 Zählern in das neue Jahr ging. 

DOW JONES IND. AVG.

Wie der S&P 500 auch verlief das vierte Quartal mit 11,83 Prozent Verlusten am schwächsten. Bei einem maximalen Drawdown von 18,77 Prozent betrug die Volatilität des Dow Jones 17,85 Prozent. Doch auch die 7 positiven Handelsmonate konnten die Performance gegen Ende des Jahres nicht positiv stimmen. 

Der Vola-Winner war ganz eindeutig der Tech-Index in den USA!

NASDAQ 100

Mit einer Volatilität in Höhe von 22,63 Prozent schloss der NASDAQ 100 im vierten Quartal mit Verlusten in Höhe von 17,01 Prozent ab – das nach zuvorigen positiven Quartalen. Gestartet hat der Index Anfang des Jahres mit 6.511,34 Punkten. Am Ende des Jahres waren es 6.329,96 Punkte. Bei 251 Handelstagen konnten die 135 positiven Handelstage die jährliche Performance trotz den schlechten letzten Monaten noch einigermaßen retten. 

Wie zu Beginn bereits erwähnt haben die asiatischen Indizes ebenso ein volatiles Jahr hinter sich. Der NIKKEI begann mit 23.506,33 Punkten und notierte am Ende des Jahres nur noch bei 20.014,77 Punkten. Grund dafür war der schlechte Dezember mit einem Verlust von 10,45 Prozent. Die Volatilität betrug hier 19,29 Prozent. 

NIKKEI

Der CIS 300 erlebte ersichtlich eine Talfahrt von anfänglichen 4.030,85 Punkten auf 3.010,65 Punkte. 

CSI 300

Das vierte Quartal war hier ebenfalls mit 12,45 Prozent Performanceverlusten schlaggebend. Das maximale Drawdown betrug bei einer Volatilität von 21,31 Prozent ganze 31,88 Prozent. 

Was waren die Gründe für die schlechte Entwicklung an den Finanzmärkten?

Die Gründe für die schlechten Verläufe der Indizes sind vielfältig und Schlagwörter wie Handelskonflikt, Unsicherheit, Zinsschritte der FED, BREXIT, Italienkrise und Invertierung der US-Zinskurve könnten den Marktteilnehmern noch lange im Kopf nachhallen. 

Nach monatelangen Verstimmungen der Märkte durch den Handelskonflikt zwischen den USA und China könnte jetzt allerdings ein Hoffnungsfunken aufflammen. Nachdem sich die großen Weltmächte mit Strafzöllen auf Importe schikaniert haben folgen versöhnliche Töne: Trump und Xi haben aufgrund der positiven, historischen Diplomatie zwischen beiden Seiten den Ausbau der Zusammenarbeit angekündigt. Diese solle die diplomatischen Beziehungen stärken, stabilisieren und fördern. 

In Europa belastete zudem die Italienkrise das Gemüt der Märkte – und auch hier wurden kurz vor Ende des Jahres nach wochenlangen Streitereien zwischen der EU und der italienischen Regierung Kompromisse getroffen. Der schuldenreiche Haushaltsplan für das Jahr 2019 wurde nach hitzigen Diskussionen durch die Vertrauensabstimmung abgesegnet. Das bedeutet für Italien eine ansteigende Staatsverschuldung, weshalb Sorgen an den Finanzmärkten bestehen – ein Kollaps Italiens würde für die Eurozone, insbesondere für Deutschland, gravierende Folgen haben.

Politische Börsen sind unbeliebt, doch die Liste der geopolitischen Probleme ist noch länger: Mit Blick Richtung Großbritannien wird ein düsteres Szenario bezüglich des BREXIT heraufbeschworen. Premierministerin Theresa May warnte gleich zu Beginn des neuen Jahres vor einem ungeordneten Brexit – mit verheerenden Folgen. Die Abstimmung über den Brexit-Vertrag wurde im britischen Parlament aufgrund fehlender Mehrheit verschoben und zudem häufen sich lauten Stimmen, dass eine zweite Abstimmung über den Brexit stattfinden solle. Letzteres wird von May strikt abgelehnt. Die EU indes hat für den Fall eines ungeordneten Brexit einen Notfallplan namens „No Deal“ beschlossen. Es bleibt gespannt abzuwarten, wie sich die Verhandlungen in den kommenden Wochen entwickeln werden – zumal außer Theresa May keiner eine vage Vorstellung vom Ende des Spiels hat. 

Für Unsicherheit könnte auch die schlechte Prognose für die Weltkonjunktur sorgen, insbesondere jedoch in Deutschland. Die Prognose trübt die Lage ein, da die deutsche Wirtschaft im neuen Jahr abkühlen würde. Die EZB geht davon aus, dass sich die Wirtschaft nach der Abschwächung der Weltkonjunktur wieder stabilisieren wird und dass die Inflation weltweit langsam zulegen würde. Aufgrund dieser Aussichten werden von Seiten der EZB vorerst keine Zinsschritte geplant. 

FED Chef Powell musste sich aufgrund der letzten Zinsschritte in den USA gegenüber Donald Trump rechtfertigen. Nachdem ihm von Seiten Trump mit einer Absetzung gedroht wurde, musste Powell den Präsidenten zurechtweisen, um die Unabhängigkeit der Notenbank vom Staat zu gewährleisten. Angesichts der boomenden, amerikanischen Wirtschaft wurden die Leitzinsen in 2018 viermal erhöht – ganz zum Verärgernis der US-Präsidenten. Im neuen Jahr sollen zwei weitere Zinserhöhungen folgen. Powells Aussage sei, dass das angestrebte Zinsniveau weder die Wirtschaft anschieben würde, noch diese bremsen würde. Trump kritisierte die Zinsschritte mit der Begründung, dass die steigenden Zinsen der amerikanischen Wirtschaft schaden würden. 

Mit Blick auf die US-Treasuries könnte jedoch Sorge bestehen, da sich diese deutlich angenähert haben:

Die kurzfristigen Zinsen auf den Anleihemärkten sind angestiegen, wohingegen die der langjährigen eher gesunken sind. Die daraus resultierende invertierte Zinsstrukturkurve stellt dar, dass das Verhältnis von langfristigen Anlagen zu höheren Renditen nicht mehr gewährleistet wird. Signalisiert die invertierte Zinsstrukturkurve eine drohende Rezession in den USA? 

Werfen wir zudem noch einen Blick auf die Rohstoffmärkte: die geopolitischen Unsicherheiten prägten auch die Rohstoffmärkte in 2018. 

So könnte der Goldpreis aufgrund der politischen und konjunkturellen Risiken steigen – bei fallenden Aktienkursen und sinkender Risikobereitschaft stellt Gold traditionell eine gute Absicherungsalternative dar. Der Goldpreis litt in 2018 besonders unter den Zinserhöhungen der FED, da eine straffere Geldpolitik verzinsliche Anlagen im Vergleich zu Gold deutlich attraktiver macht. 

Gold (USD)

Gemeinsam mit dem Edelmetall Platin hat Silber in 2018 die schlechteste Rendite erzielt. Auch hier war der maßgebliche Treiber der Handelskonflikt zwischen den USA und China, sowie die Sorgen vor einer baldigen Rezession. Derzeit existiert zudem ein Überangebot an Silber. Doch der niedrige Preis sorgt dafür, dass in den aktuellen Phasen das Weißmetall als „kleiner Bruder des Goldes“ für Investoren attraktiver wird. 

Silber (USD)

Für den Ölpreis (hier Brent-Öl) hat insbesondere das letzte Quartal im Jahr 2018 Verluste mit sich gebracht. 

Das hohe Marktangebot an Rohöl ist Grund für die schlechte Entwicklung. So hatte die Fördermenge in Saudi-Arabien zuletzt ein neues Rekordhoch erreicht. Gekoppelt mit der sich abschwächenden Weltwirtschaft, schwachen Konjunkturdaten aus der Eurozone und einer insgesamt weniger dynamischen Wirtschaft ist die Nachfrage deutlich gesunken. 

Brent-Öl (USD)

Rückblickend können wir festhalten, dass die politischen Börsen in 2018 vielen Marktteilnehmern die Suppe versalzen haben. 

Wir wünschen unseren Lesern einen guten Start in das neue Jahr! 


Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen, Graphen: eigene Darstellung

Amerika´s große Show: Das Rennen um die Zwischenwahlen | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenüberblick (36/2018)

Stiller Widerstand in den eigenen Reihen – wie ein anonymer Gastbeitrag in der New York Times die starke Fassade des US-Präsidenten schwächeln könnte.

Bereits am Montag wurden Auszüge aus einem neuen Buch des Reporters Bob Woodward öffentlich, welche Trump stark kritisierten. Kurz darauf tauchte der anonyme Artikel eines Partisans aus dem Weißen Haus auf, welcher Trump als „prinzipienlos, erratisch und anti-demokratisch“ darstellte. Doch auch weitere Mitarbeiter und Menschen rund um die Regierung beäugen den Präsidenten inzwischen kritisch und misstrauisch.

Für Trump könnte das Spiel relativ schnell enden, falls er bei den bevorstehenden Halbzeitwahlen am 6. November 2018 nicht die Mehrheit der Stimmen erhalten wird. In diesem Falle würden seiner Macht Grenzen gesetzt werden – a lame duck president – und die USA könnte ihn bei den Präsidentschaftswahlen 2020 aus dem Amt wählen.

Stichproben in ganz Amerika stellen aktuell dar, dass die Demokraten mit 48,4 Prozent vor den Republikanern mit 39,9 Prozent der Stimmen stehen.  Die Spanne zwischen den  Ergebnissen ist nicht besonders groß, stellt allerdings dar, wie gespalten die amerikanische Bevölkerung ist – fehlt es dem Land an einer klaren Richtung?

Falls Trumps bei den Zwischenwahlen eingeschränkt wird, stellt sich für die Weltwirtschaft die Frage, ob möglicherweise dadurch die Handelskonflikte beseitigt werden würden.

Wie haben sich die Börsen – im bei den Anlegern unbeliebten September – in der vergangenen Woche entwickelt?

Der deutsche Leitindex DAX verabschiedete sich nach einer schlechten Woche in das Wochenende: Der Index stürzte im Verlauf der Woche kontinuierlich ab und schloss negativ mit -4,4 Prozent bei 11.942,50 Punkten.Der EURO STOXX 50 folgte diesem Verlauf und schloss mit negativen 4,6 Prozent bei 3.282,17 Punkten.Bei den amerikanischen Indizes sah das Bild etwas besser aus: der S&P 500 verlief ebenfalls fallend und schloss mit negativen 1,3 Prozent bei 2.872,36 Punkten. Der Dow Jones hinterlegte einen wechselhaften Verlauf, schloss allerdings zum Ende der Woche positiv mit 0,4 Prozent bei 25.921,80 Punkten. Der Nasdaq Composite Index schloss sich dem S&P 500 an und schloss nach einem ebenfalls fallenden Verlauf mit negativen 2,4 Prozent bei 7.902,54 Punkten.

Der Arbeitsmarktbericht in den USA stellte dar, dass zwar neue Stellen geschaffen wurden, allerdings im Vergleich zu den Vormonaten deutlich weniger. Überraschenderweise fand ein überdurchschnittlich starker Lohnanstieg (+2,9 Prozent) statt – der stärkste Zuwachs in der momentanen Konjunkturphase. Der starke Arbeitsmarktbericht hat zudem den Dollar gestärkt, sodass der Euro unter Druck gesetzt wurde. Der Euro wurde zuvor bereits aufgrund schwacher Konjunkturdaten aus Deutschland belastet. Die Drohungen Trumps, weitere Zölle auf chinesische Importe zu erheben, stimmten den Kurs der europäischen Währung allerdings nicht negativ.

Welche Konjunkturdaten und Termine erwarten die Anleger in der kommenden Börsenwoche? 

Die 37. Börsenwoche startet mit der Veröffentlichung der Entwicklung der Verbraucherpreise in China. Am Dienstag werden die Daten zu den ZEW-Konjunkturerwartungen in Deutschland für den September preisgegeben. Am Mittwoch folgen die Erzeugerpreise für den Monat August in den USA und am Abend die Konjunkturerwartungen der amerikanischen Notenbank FED (Beige Book). Am Donnerstag erwartet die Eurozone den Zinsentscheid der EZB – insbesondere für den Tendersatz von 0,0 Prozent. Gleichzeitig wird die Entwicklung der Verbraucherpreise des Monats August in den USA veröffentlicht. Abgeschlossen wird die Woche mit den Einzelhandelsumsätzen des Monats August in den USA, sowie das Konsumklima der Uni Michigan.

 

Die Türkei in der Krise – wo liegen die Probleme und welche Lösungsansätze bestehen? I Türkei-Kolumne (Teil 2) – Gastbeitrag von Markus Mitrovski

Der zweite Teil der Türkei-Kolumne wurde von unserem ersten Gastautoren Markus Mitrovski geschrieben. Markus ist Leiter Research und stellvertretender Leiter Portfoliomanagement und Handel bei der AMF Capital AG. Durch unterschiedliche Tätigkeiten in der Finanzbranche, bspw. als Portfoliomanager im Bereich der Unternehmens- und Mittelstandsanleihen, bereichert Markus Main Value mit geballter Expertise insbesondere in Bezug auf die Rentenmärkte.

Die Türkei in der Krise – wo liegen die Probleme und welche Lösungsansätze bestehen?

An den internationalen Kapitalmärkten geht mal wieder die Panik um. In den vergangenen Monaten wurde die Unruhe an den Märkten durch die Regierungsbildung in Italien oder dem immer weiter eskalierenden Konflikt zwischen den USA und China respektive Europa getrieben. Doch dieses Mal befindet sich der Brandherd in der Türkei. Die türkische Währung hat seit Jahresbeginn massiv abgewertet. Doch was sind die Ursachen dafür und wo liegt der Ausweg aus der Krise?

Wirklich neu sind die Probleme der Türkei nicht, denn das Land weist seit langer Zeit ein Handelsdefizit auf – die Türkei importiert mehr Waren als sie exportiert. Der Konsum der Türken ist also größer als die Produktion im eigenen Land. Im Jahr 2016 lag das Defizit noch bei 33,1 Mrd. USD und ist in 2017 auf 47,3 Mrd. UDS angewachsen. Folglich erhöhen sich die Schulden des Landes gegenüber dem Rest der Welt zunehmend. Gleichzeitig wurde das Wirtschafswachstum kreditfinanziert. Hier liegt ein Haushaltsdefizit vor, welches als Zwillingsdefizit bezeichnet wird.

In einer Zeit des Null-Zins-Zyklus stellt ein solcher Zustand erst mal keine direkte Bedrohung dar, denn Investoren sind auf der Suche nach Renditen und dafür bereit höhere Risiken in Kauf zu nehmen. Problematisch wird das Ganze erst dann, wenn das Zinsniveau sicherer Investments steigt und im Gegenzug risikoreiche Assets nicht mehr adäquat entlohnt werden. Dieses Szenario macht eine Umschichtung des Kapitals für Investoren attraktiv. Raus aus dem Risiko und rein in die sicheren Anlagen!

Schaut man sich den Realzins an, dann wird es besonders klar: Zu Beginn des Jahres wiesen 10-jährige Staatsanleihen, die auf Lira begeben wurden, eine Rendite von 11,4 Prozent auf. Dem gegenüber stand jedoch die Inflationsrate von knapp 12 Prozent. Folglich lag ein negativer Realzins vor und das in einem Land der politischen Instabilität.

Um etwas gegen die immer stärker steigende Inflationsrate – aktuell bei knapp 16 Prozent – zu unternehmen, müsste die Notenbank den Leitzins erhöhen. Jedoch liegt hier das nächste Problem vor, denn Erdogan bezeichnet Zinsen als „Mutter und Vater allen Übels“ und will die Wirtschaft unter allen Umständen am Laufen halten. Für eine unabhängige Notenbank ist es nicht von Belangen was der Präsident von Zinsen hält, denn ihre Aufgabe ist die Preisstabilität. In der Türkei gestaltet sich dies allerdings nicht so einfach, denn Erdogan hatte bereits vor seinem Wahlsieg angekündigt, einen stärkeren Einfluss auf die Geldpolitik der türkischen Notenbank nehmen zu wollen. Zu Zinserhöhungen ist es daher auch nicht gekommen und viele Investoren fragen sich, wie unabhängig die Zentralbank in der Türkei wirklich ist und wie weit die Inflation noch ansteigt. Aus diesem Grund ziehen Investoren zunehmend Kapital aus dem Land ab. In der Folge kommt es zu einer immer stärkeren Abwertung der Lira. Zeitgleich steigt die hohe Staatsverschuldung gegenüber dem Ausland weiter an und damit werden auch die Probleme des Landes vergrößert. Der Konflikt mit den USA war daher nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.

Doch was sind die Möglichkeiten der Türkei, um der Krise zu entkommen?

Ein sehr schmerzhafter Weg wäre, nichts gegen diesen Zustand zu unternehmen und die Währung ihren Boden finden zu lassen. Die Inflation würde weiter ansteigen, genauso wie die ausländischen Schulden. Es würde einen verstärkten Druck auf einheimische Unternehmen und Banken ausüben und damit die perfekte Bühne für eine Rezession bieten.

Eine Möglichkeit wäre, beim Internationalen Währungsfonds anzuklopfen. Der IWF ist bereits Argentinien zur Hilfe geeilt, um das Land zu stützen. Das Problem hierbei ist, dass diese Hilfe ihren Preis hätte. Erdogan würde bei seiner Entscheidungsfreiheit, folglich in seiner Macht, deutlich eingeschränkt werden. In mehreren Statements hat Erdogan bereits deutlich gemacht, dass er diesen Weg nicht gehen möchte.

Hilfe aus Europa würde sich ebenfalls anbieten, schließlich ist hier immer noch die Flüchtlingskrise in aller Munde und muss gelöst werden. Ein neuer Deal zwischen Europa und der Türkei wäre daher denkbar, jedoch würde Europa aus einer klaren Position der Stärke heraus verhandeln. Der Preis hier könnte in einer Freilassung von politischen Gefangenen sowie der Einhaltung von Menschenrechten liegen. Wäre das überhaupt im Sinne von Erdogan?

Ein sehr wichtiges Signal würde die türkische Notenbank mit einer Zinserhöhung setzen. Zwar würde dies das Wirtschafswachstum bremsen, doch wäre es ein klares Signal an den Märkte. Die Zentralbank tut das, was nötig ist, um gegen die Inflation vorzugehen und wahrt ihre Unabhängigkeit. Das Vertrauen der Investoren würde zum Teil wiederhergestellt werden und gleichzeitig wären Maßnahmen eingeleitet, um die Inflation einzudämmen. Für ausländische Kapitalgeber wären Investitionen in der Türkei dadurch auch wieder attraktiver.

Wie auch immer der Weg der Türkei aussehen wird – ein Umdenken von Erdogan wäre zwingend erforderlich, um das Land aus der Gefahr einer anbahnenden Staatspleite zu steuern.

Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenüberblick (29/2018)

Die Woche wurde geprägt von TRUMP: Trumps Treffen mit Putin in Helsinki, seine gefährliche Einstellung zum Handelskonflikt mit China, Kritik an die FED und Vorwürfe an China und Europa zu dem Thema Währungsmanipulationen.

Bei dem Treffen Trumps mit Putin in Helsinki folgten Anfang der Woche viele Schlagzeilen: keiner weiß genau, was besprochen wurde, doch es existieren zahlreiche Vorstellungen. Im Mittelpunkt des Gipfeltreffens sollen die bilateralen Beziehungen zwischen Russland und den USA, Syrien, der Ukraine-Konflikt und die Rüstungspolitik gestanden haben. Trotz der großen Empörungen nach dem Treffen in Helsinki sei ein weiteres Treffen gegen Ende des Jahres in Washington stattfinden.

„The Summit with Russia was a great succes, except with the real enemy of people, the Fake News Media. I look forward to our second meeting so that we can start implementing some of the many things discussed, including stopping terrorism, security for Israel nuclear…” – so Trump auf Twitter.

Auf den Märkten herrscht wegen den Uneinigkeiten im Handelskonflikt weiterhin Unsicherheit. Trump signalisierte in dieser Woche, dass durchaus auch Strafzölle auf alle chinesischen Waren erhoben werden könnten. Die Weltwirtschaft könnte durch die sich zuspitzende Situation erhebliche Schäden erleiden. Der Internationale Währungsfonds musste wegen der handelspolitischen Entwicklungen sogar nach unten korrigiert werden.

„The United States should not be penalized because we are doing so well. Tightening now hurts all that we have done. The U.S. should be allowed to recapture what was lost due to illegal currency manipulation and BAD trade deals. Debt coming due & we are raising rates – Really?” – Trump

In seinem oben zitierten Tweet beschuldigte er China und Europa zudem der Währungsmanipulation. Dieser Vorwurf sorgte auf den Finanzmärkten für Wirbel: die Kurse der US-Anleihen gaben nach, wonach die Rendite zehnjähriger US-Anleihen um 6 Basispunkte auf 2,90 Prozent anstieg.

Mit der US-Notenbank FED fachte er schließlich auch eine Debatte an, da er die Zinserhöhungen stark kritisierte. Diese würden dem wirtschaftspolitischen Kurs der USA schaden und schließlich die Wettbewerbsfähigkeit der USA beeinträchtigen. Während die internationalen Zentralbanken die Zinsen niedrig halten, steigt der US-Dollar Kurs weiter an. Seit Ende Januar nun schon um fast 10 Prozent. Der Dollar steht somit stark unter Druck: die US-Handelsdefizite könnten ansteigen und die Märkte könnten negativ beeinflusst werden. Auch die Währungen der Schwellenländer stehen unter Druck, da Ihre eigenen Währungen wegen des stärkeren Dollars teurer werden. Somit müssen die Schwellenländer für den Kauf von US-Dollar-basierten Rohstoffen wie bspw. Rohöl deutlich mehr zahlen.

Die Kapitalmärkte antworteten diese Woche mit Achterbahnfahrten: der deutsche Leitindex DAX begann die Woche recht positiv, hat allerdings im Laufe der Woche nachgegeben. Er schloss mit lediglich 12.455,00 Punkten bei +0,9 Prozent. Auch der EURO STOXX 50 hat nach einer volatilen Woche lediglich eine positive Steigerung um 1 Prozent erreichen können und schloss mit 3.450 Punkten. Die amerikanischen Leitindizes folgten den europäischen: Der S&P 500 schloss mit einem Plus von 0,7 Prozent mit 2.801,83 Punkten, der Dow Jones lediglich mit +0,1% mit 25.058,12 Punkten und der NASDAQ mit 0,9 Prozent Gewinn und 7.820,20 Punkten.

In der 30. Kalenderwoche erwarten uns folgende Konjunkturdaten: am Dienstag werden der Einkaufsmanagerindex Industrie und am Mittwoch der ifo-Geschäftsklimaindex veröffentlicht.

Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenüberblick (28/2018)

Die teuerste Fußball-Weltmeisterschaft der Geschichte ist bald beendet: das Finale zwischen Frankreich und Kroatien findet heute im Luschniki-Stadion in Moskau statt. Die Kosten für die Weltmeisterschaft in Russland werden inzwischen auf zehn Milliarden Euro beziffert.

Doch werfen wir nun einen Rückblick auf das Geschehen auf den Märkten diese Woche: Der deutsche Leitindex DAX erlebte einen ruhigen Start in die Woche. Doch Mitte der Woche wurde die ruhige Lage dank neuer Nachrichten aus den USA beendet – der DAX rutschte zeitweise bis auf 12.420 Punkte ab. Gegen Wochenende erholten sich die Märkte allerdings wieder, weshalb der DAX trotz eines Auf- und Absteigens positiv mit 12.547,00 Punkte schloss, einem Wochenplus i.H.v.  0,9 Prozent. Der EURO STOXX 50 erlebte einen ähnlichen Verlauf und schloss mit 3.454,54 Punkten mit einer Steigerung um 1,3 Prozent. Die amerikanischen Leitindizes S&P 500 und Nasdaq hatten eher ruhige Verläufe im Laufe der Woche: der S&P 500 gewann um 2,8 Prozent auf 2.801,31 Punkte und der Nasdaq sogar um 3,6 Prozent auf 7.825,98 Prozent. Der Dow Jones 30 Industrial hingegen folgte den europäischen Märkten und war uneinheitlich – er schloss mit einem Gewinn um 1,5 Prozent auf 25.019,41 Punkte.

Je nachdem, welcher Tweet von Trump oder anderen Akteuren der Weltwirtschaft und -politik veröffentlicht wird, reagieren die Märkte: der DAX folgt einem auf und ab, die Wochengewinne der Indizes sind somit wegen der Nachrichten stets gefährdet. Doch das beherrschende Thema ist und bleibt weiterhin der HANDELSKONFLIKT, welcher die Weltwirtschaft weiterhin gefährdet. Die Drohungen der USA, eine Liste mit weiteren Zöllen auf chinesische Importgüter zu veröffentlichen, wurde diese Woche tatsächlich wahrgemacht: Güter im Wert von 200 Milliarden US-Dollar, auf die weitere Zölle von zehn Prozent geplant sind. Diese sollen spätestens im September in Kraft treten.

Der Ölpreis hat diese Woche unter dem Handelskonflikt stark gelitten, erholten sich allerdings schnell wieder. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete zuletzt 75,19 Dollar und war somit 74 Cent teuer als am Tag zuvor. Der Preis für ein Barell West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im August stieg auf 70,76 Dollar, 43 Cent teuer. Experten prognostizieren bis Jahresende einen Ölpreisanstieg auf bis zu 80 US-Dollar pro Barrel.

Der Eurokurs hat diese Woche unter dem starken US-Dollar gelitten: am Freitag fiel der Referenzkurs auf 1,1658, während der Dollar bei 0,8589 notierte. Der Dollar legte zu den meisten anderen relevanten Währungen deutlich zu. Doch die Stimmung auf dem Devisenmarkt bleibt weiterhin fragil – eine Entspannung erwartet hier harte Fakten im Handelskonflikt. Auch der britische Pfund war unter Druck, da Trump die weiche Brexit-Strategie der britischen Premierministerin Theresa May kritisierte.

Theresa May erhielt die Zustimmung des Kabinetts, einen weichen Brexit durchzuführen. So sollen zukünftig die Briten EU-Standards und das EU-Recht bei Industrie- und Agrargütern berücksichtigen und somit effektiv in einer Zollunion bleiben. Allerdings sind Dienstleistungen von dieser Regelung ausgeschlossen. Die Entscheidungen führten dazu, dass konservative Politiker wie der Brexit-Minister David Davis und Außenminister Boris Johnson auf Ihr Amt verzichteten.

Negative Nachrichten erhielt die Türkei am Freitagabend von der Ratingagentur Fitch: diese stufte die Türkei-Bonität aufgrund der sich verschärfenden Abwärtsrisiken der makroökonomischen Stabilität, des steigenden Haushaltsdefizits, der sich weiter abwertenden Lira und der steigenden Inflation auf BB (zuvor BB-) ab.

In der Kalenderwoche 28 erwartet uns am Mittwoch in der Eurozone der Verbraucherpreisindex, am Mittwoch wird das FED Beige Book veröffentlicht sowie am Donnerstag der Philadelphia-FED-Index für den Juli 2018 und am Freitag die Erzeugerpreise in Deutschland. Weiterhin bleibt unser Augenmerk auf den Entwicklungen im Handelskonflikt.