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Spezial: Der Wettlauf zum Goldberg – Bezos, Zuckerberg und Musk | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (34/2020)

Wer erinnert sich noch an die guten, alten Geschichten aus Entenhausen? Dort lebt die reichste Ente der Welt in einem Geldspeicher. Und sie liebt nichts mehr, als in ihrem Goldberg zu schwimmen. Was nach reiner Fantasterei klingt, wird heutzutage zur Realität. Werfen wir einen Blick darauf in unserem Spezial, was vergangene Woche die Reichsten und Einflussreichen bewegt hat.

Das Spiel in dieser Woche ging um Rekordhochs!

Der NASDAQ erreichte diese Woche ein weiteres Rekordhoch und der S&P 500 übertraf das im Februar erreichte Rekordhoch aus der Zeit vor der Pandemie. Die Reiter dieser Rekordwelle sind jedoch nur eine kleine Anzahl an Unternehmen.

Natürlich sind das Apple, Amazon, Facebook, Alphabet und Tesla und die Gründer dieser Unternehmen sind gleichzeitig das Markenzeichen der Unternehmen. Von Jeff Bezos, Mark Zuckerberg und Elon Musk hat schon jeder gehört. Allein in diesem Jahr ist das Vermögen von Jeff Bezos um über 70 Milliarden Dollar gewachsen, was seine Scheidungskosten von 38 Milliarden Dollar mehr als ausgleicht – gar nicht so schlecht.

Auch Elon Musk, der Gründer von Tesla, hat in letzter Zeit viele Schlagzeilen gemacht und ist jetzt der viertreichste Mann der Welt. Sein Vermögen ist dieses Jahr um über 50 Milliarden US-Dollar gewachsen und seine Firma Tesla gehört nun zu den 10 größten Unternehmen im S&P 500, was ihre Marktkapitalisierung betrifft. Nur um es besser Vergleichen zu können – Tesla ist nun wertvoller als alle europäischen Autohersteller zusammen.

Der Aktienmarkt hat sich also so gut entwickelt, dass sogar Goldman Sachs sein Jahresendziel für den S&P 500 auf 3.600 Punkte angehoben hat. Aus heutiger Sicht bedeutet dies weitere 5,97% positive Performance, was den S&P 500 auf 11,43% zum Jahresultimo bringen würde.

Erholung dauert lang – hier wiederlegende Statistiken:

Wenn wir auf frühere Bärenmärkte seit 1956 zurückblicken, stellen wir fest, dass es im Durchschnitt vier Jahre dauerte, bis sich Aktien von einem Tief auf ein neues Rekordhoch erholten. Letzte Woche bewies der S&P 500 das Gegenteil, als er innerhalb von nur sechs Monaten nach dem März-Tief von 2,304 Punkten ein neues Rekordhoch erreichte – das ist so ziemlich die schnellste Erholung, die bisher verzeichnet wurde.

Wir sollten uns fragen, ob das alles zu schön ist, um wahr zu sein. Immerhin sind in der US-Wirtschaft immer noch fast 13 Millionen Arbeitsplätze verloren gegangen aufgrund der Pandemie. Und die derzeit guten Arbeitsmarktzahlen in den USA sind mit Vorsicht zu genießen. Es wurden zwar mehr Arbeitsplätze geschaffen, als die meisten Menschen erwartet hätten, die Zugewinnen sich aber in Wirklichkeit um unverhältnismäßig viele Teilzeitbeschäftigte handeln – was bedeutet, dass die Menschen wieder zu Arbeitsplätzen mit weniger Arbeitsstunden und weniger Bezahlung zurückkehren.

Aber die Börse sieht die Realität anders. Amerikas Lieblingsunternehmen Apple hat nun die magische 2 Billionen Dollar Market Cap durchbrochen und ist nun das wertvollste Unternehmen des Planeten.

Der gesamte Technologiesektor macht jetzt 30,7% der Marktkapitalisierung des amerikanischen Aktienmarktes aus. Allein der Technologiesektor war die treibende Kraft hinter der schnellen Erholung der Aktienmärkte. Um die Jahrtausendwende während der Dotcom-Blase war die Marktkapitalisierung der Technologieaktien noch höher, nämlich 33% des gesamten amerikanischen Aktienmarktes – und wir alle wissen, wie diese Geschichte endete. Sollten wir also besorgt sein? Befinden wir uns in der Mitte der nächsten Blase – der so genannten FANG-Blase?

Laut Citigroup, ja! Das Panik / Euphorie-Modell der Citigroup hatte kürzlich den höchsten Stand seit 2002. Die Bank of America Merrill Lynch kommentierte in ihrer Mitte Juli durchgeführten Umfrage unter globalen Fondsmanagern, dass 71% der Fondsmanager immer noch der Meinung sind, dass der Aktienmarkt ‘überbewertet’ ist, während rekordverdächtige 74% der Fondsmanager glauben, dass US-Technologieaktien der ‘most crowded trade’ sind, und das ist der höchste Wert in der Geschichte der Umfrage.

In der Zwischenzeit geht der Wettlauf um die Reichtümer weiter und die Gewinner werden in Geld schwimmen.

Wie haben sich die Börsen in der vergangenen Woche entwickelt?

Welche wichtigen Konjunkturdaten und Termine erwarten die Anleger in der kommenden Börsenwoche?


Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen





Die Notenbankhelden & das Coronavirus | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (10/2020)

Die Anzahl der Corona-Neuinfektionen in China geht zurück! Angesichts der positiven Nachrichten stieg der chinesische Leitindex CSI 300 vergangene Woche um mehr als fünf Prozent. Doch die Europäische Union und die Vereinigten Staaten zeigen sich mit dem Coronavirus etwas überfordert zu sein. Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegte.

Das Coronavirus zwingt China in die Knie

Die chinesische Mediengruppe Caixin und das Institut IHS Markit teilten am vergangenen Montag mit, dass Produktion, Aufträge und Beschäftigtenzahl im Februar so stark gefallen sind wie noch nie seit Beginn der monatlichen Umfrage vor rund 16 Jahren. Der Einkaufsmanagerindex brach dadurch um 10,8 auf 40,3 Punkte ein, was einen Rückgang von minus 21,14 Prozent entspricht.

Experten gehen aber davon aus, dass die chinesische Industrie im März wieder Fuß fasst. “Harte Daten wie der tägliche Kohleverbrauch deuten weiter darauf hin, dass Unternehmen ihre Produktion wieder aufnehmen und die chinesische Wirtschaft sich allmählich erholt”, sagte Commerzbank-Ökonom Bernd Weidensteiner. Die Zahl der Neuinfektionen in der Volksrepublik ist zuletzt merklich gesunken, ebenso die der Toten.

Aus der Ferne betrachtet, reagieren viele in China auf die Entwicklungen in Europa und in den USA mit einer Mischung aus Schock und Freude. Die Chinesen finden es schwer zu glauben, dass die Supermächte der Welt ihre Reaktion auf das Virus vermasselt haben, selbst nachdem sie Wochen Zeit hatten, sich auf seine mögliche Ankunft vorzubereiten.

Die Notenbankhelden sind jetzt gefragt

Dass die großen Zentralbanken bereit stehen um sich gegen den Abschwung der Weltwirtschaft zu stemmen haben sie nicht nur signalisiert, sie sind auch bereits zur Tat geschritten. Christine Lagarde hat „angemessene und zielgerichtete Maßnahmen“ in Aussicht gestellt, um den Auswirkungen des Coronavirus entgegenzuwirken. Die EZB beobachte die Entwicklung der Wirtschaft und der Inflation ganz genau. Die Fed hat sich dazu entschieden, in einem außerplanmäßigen Schritt den Leitzins um 50 BP zu senken.

Die Märkte hatten mit diesem Schritt erst bei der nächsten Fed-Sitzung am 17./18. März gerechnet. Dass die US-Notenbank nicht bis zur nächsten Sitzung warten wollte, deuten die Marktteilnehmer als eine sehr pessimistische Sicht der Fed auf die Auswirkung des Coronavirus auf die Weltwirtschaft – Die Bank of Japan (BoJ) hat in einer Notfallerklärung zu Beginn der Woche bereits klar gemacht, dass sie bereitstehe den Markt mit weiterer Liquidität zu versorgen und dadurch zu stabilisieren. Dabei hat die BoJ angeboten, Staatsanleihen im Volumen von 500 Mrd. JPY (4,2 Mrd. Euro) zu erwerben. Die großen Notenbanken tun also wieder das was sie am besten können: sich mit niedrigeren Zinsen und noch weiterer Liquidität gegen den Abschwung der Wirtschaft zu stemmen.

Es bleibt nur zu hoffen, dass wir nicht eines Tages an den Punkt gelangen, indem wir in diesen Geldschwemmen ertrinken, sondern dass die Weltwirtschaft stark genug ist, um ohne diese Droge zu wachsen. Auch wenn bis dahin noch ein weiter Weg vor uns steht.

Wir warten gespannt auf die kommende Woche und vor allem auf die Zinsentscheidung der EZB am kommenden Donnerstag. Seien Sie gespannt auf unseren nächsten Wochenrückblick.

Wie haben sich die Börsen in der vergangenen Woche entwickelt?

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Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen





Und dann gab’s 4 | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (03/2020)

Während die Amis neue Rekorde an den Aktienmärkten feiern, müssen die Anleger hierzulande noch ein wenig Geduld aufbringen. Am vergangenen Montag schloss der NASDAQ 100 erstmals einen Handelstag über die 9.000 Punkte Marke. Der Dow Jones Industrial Average hat auch nicht enttäuscht und nähert sich an das Ziel von Donald Trump, nämlich die Marke von 30.000 Punkten. Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegte.

Und dann gab’s vier

Wenn Sie eine Frage haben, hat Google eine Antwort. Dank Google ist jeder ein Arzt, Steuerberater, Anwalt und Vermögensverwalter gleichzeitig. Dank Google sind auch viele Investoren um einiges wohlhabender geworden. Die Aktie ist in den letzten drei Monaten um 17 Prozent und im letzten Jahr um fast 30 Prozent gestiegen. Damit wurde Alphabet, der Mutterkonzern von Google, die vierte Billionen-Dollar-Firma an der Wall Street neben Apple, Microsoft und Amazon – das größte Unternehmen Europas ist Nestlé mit einem Wert von rund 325 Milliarden US-Dollar.

Die vier Tech-Giganten machen knapp 40 Prozent des NASDAQ 100 aus und sind die Hauptreiber der außergewöhnlichen Performance der vergangenen Jahre. Doch wie lange soll die Rallye der Tech-Werte gehen? Wir sind doch schon längst in der Verlängerung, oder? Mithilfe der Liquiditätsspritze durch die US-Notenbank Fed ist jedoch alles möglich – Quantitative Easing bis ins Unendliche!

Das Phase-1-Handelsabkommen zwischen China und den USA ist aus dem Weg geräumt

Das bedeutet, dass sich die Märkte jetzt darauf konzentrieren können, ob sich die Wachstumsaussichten aufhellen werden. Die Anzeichen sind nicht allzu schlecht. Trotz des tobenden Handelskrieges wuchs das chinesische Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal im Vergleich zum Vorquartal unverändert um 6 Prozent. Die Industrieproduktion, die Anlageinvestitionen und die Einzelhandelsumsätze stiegen stärker an als erwartet.

Das Wachstum und die Inflation in der Eurozone sind gestiegen. Die Inflationserwartungen gemessen an den Geldmärkten sind auf dem höchsten Stand seit Mai letzten Jahres und die Konjunkturüberraschungsindizes im Euroraum sowie weltweit zeigen einen positiven Trend nach oben. Die jüngsten Wirtschaftsdaten, einschließlich der US-Einzelhandelsumsätze, deuten auf positive Wachstumsaussichten für das laufende Jahr. Kein Wunder also, dass die Aktienmärkte in den USA auf neue Höchststände geklettert sind.

Wir warten gespannt auf die kommende Woche und vor allem auf die Zinsentscheidung der EZB am kommenden Donnerstag. Seien Sie gespannt auf unseren nächsten Wochenrückblick.

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Tief durchatmen und los geht’s! | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenüberblick (47/2019)

Nach der sechswöchigen Rallye haben die Aktienmärkte nun eine Pause eingelegt. Heißt es jetzt tief durchatmen und los geht’s oder müssen Anleger eine längere Pause der Bullen befürchten? Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegte.

Die Märkte sind wahrscheinlich zu schnell gesprintet

Die Aktienmärkte haben in den letzten sechs Wochen kräftig zugelegt. Der deutsche Leitindex DAX hat in diesem Zeitraum (Kalenderwoche 41 – 46) satte 10,23 Prozent Performance erzielt – die amerikanischen Standardwerte (S&P 500) dagegen konnten in dieser sechswöchigen Aufwärtsphase nur 5,71 Prozent erzielen. Allerdings erwies sich die vergangene Woche als zu schwierig um positive Ergebnisse zu liefern (siehe Performance-Tabelle unten).

Grund dafür waren die überraschend schwachen Ergebnisse des Markit-Einkaufsmanagerindex, der Industrie und Dienstleister im Euroraum zusammenfasst. Der Einkaufsmanagerindex ist eine monatliche Umfrage des Instituts IHS Markit, die auf den Einschätzungen von mehr als 400 ausgewählten Einkaufsmanagern oder Geschäftsführern basiert. Im November fiel der Einkaufsmanagerindex in der Eurozone um 0,3 auf 50,3 Punkte. „Aufgrund der anhaltenden Handelskonflikte verharrte die Industrie in der tiefsten Rezession seit sechs Jahren“, sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. Die Daten signalisieren, dass die Wirtschaft im Euroraum auf Quartalsbasis derzeit nur um 0,1 Prozent wächst.

EZB-Chefin Lagarde: „Wir werden kontinuierlich die Nebeneffekte unserer (Geld)Politik beobachten“

Die neue Chefin der Europäischen Zentralbank heißt Christine Lagarde. Lagarde qualifizierte sich für den EZB-Posten in erster Linie durch ihren vorherigen Arbeitgeber – den Internationalen Währungsfonds (IWF). Von 2011 bis 2019 hat Lagarde, als Kreditgeber letzter Instanz, Mitgliedstaaten bei Zahlungsschwierigkeiten mit Krediten geholfen. Der IWF vergibt unter bestimmten fiskalischen Bedingungen befristete Kredite an Staaten, die in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass Lagarde am vergangenen Freitag in ihrer ersten Rede als EZB-Präsidentin die Politik auffordert mehr Investitionen zu tätigen, um das Wachstum in der Eurozone anzukurbeln. „Investitionen sind ein besonders wichtiger Teil der Antwort auf die Herausforderungen von heute, da sie sowohl die Nachfrage von heute als auch das Angebot von morgen sind“, sagte Lagarde. Darüber hinaus versicherte Lagarde weiterhin die Unterstützung der EZB, um der Wirtschaft zu helfen und um auf zukünftige Risiken zu reagieren. Wir wünschen Frau Lagarde viel Erfolg dabei!

Wir warten gespannt auf die kommende Woche und vor allem auf die Rede von Fed-Chef Jerome Powell am kommenden Dienstag. Seien Sie gespannt auf unseren nächsten Wochenrückblick.

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Konjunkturerwartungen machen wieder Hoffnung | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenüberblick (46/2019)

Die Rallye geht weiter! Der DAX hat am vergangenen Freitag die sechste Gewinnwoche in Folge über die Ziellinie gebracht. Über den Atlantik konnten die amerikanischen Aktienmärkte erneut neue Höchststände verzeichnen. Geht die Rallye bis zum Jahresende weiter oder geht den Aktienmärkten kurz vor Weihnachten wieder die Luft aus? Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegte.

Die ZEW-Konjunkturerwartungen machen wieder Hoffnung

Die ZEW-Konjunkturerwartungen gehören zu den wichtigsten Frühindikator für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland. Dabei handelt es sich um eine Umfrage des Mannheimer Wirtschaftsforschungsinstituts ZEW, bei welcher rund 350 Finanzexperten monatlich zur künftigen Wirtschaftsentwicklung in Deutschland auf Sicht von sechs Monaten befragt werden. In der aktuellen Umfrage stiegen die Konjunkturerwartungen für Deutschland sehr stark an und erreichten den besten Wert seit Mai. Im August erreichte der Indexwert für die Konjunkturerwartungen den tiefsten Stand seit Ende 2011. Der starke Anstieg deutet eine Konjunkturwende an.

„Die Hoffnung steigt, dass sich das internationale wirtschaftspolitische Umfeld in der näheren Zukunft verbessern wird. Dies ist der Grund für den starken Anstieg der ZEW-Konjunkturerwartungen im November. Die Chancen auf ein Abkommen zwischen Großbritannien und der EU und damit auf einen geregelten Austritt Großbritanniens sind inzwischen erkennbar größer geworden. Hinzu kommt, dass Strafzölle auf Autoimporte aus der EU in die Vereinigten Staaten weniger wahrscheinlich sind als vor einigen Wochen. Auch eine Einigung im Handelskonflikt zwischen den USA und China scheint etwas näher zu rücken“, kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach.

Politische Börsen haben kurze Beine

Der eskalierende Handelskrieg zwischen den USA und China, der immer wieder nahende Brexit, der Krieg in Syrien, die Drohnenangriffe auf Ölfelder in Saudi-Arabien, der „Unberechenbare“ im Weißen Haus, und so weiter und so fort. Dabei lautet eine bekannte Börsenweisheit: „Politische Börsen haben kurze Beine“. All diese Themen haben in den vergangenen Jahren die Börsenkurse nur kurzfristig beeinflusst. Langfristig zählen nur die harten Fakte wie Unternehmensgewinne, Wirtschaftswachstum und das Zinsniveau.

Das Wirtschaftswachstum weltweit stabilisiert sich, die Konjunkturerwartungen für die nächsten sechs Monate sind optimistisch, der Ausblick für die Unternehmensgewinne hellt sich auf, vor allem in Europa, und das niedrige Zinsniveau dürfte uns noch lange begleiten. Die harten Fakten zeichnen ein optimistisches Bild für die Aktienmärkte ab. Wir dürfen uns von den politischen Börsen nicht allzu oft ablenken lassen.

Wir warten gespannt auf die kommende Woche und vor allem auf die Rede der neuen EZB Präsidentin Lagarde am kommenden Freitag. Seien Sie gespannt auf unseren nächsten Wochenrückblick.

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Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen





Die September-Rallye setzt sich fort | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenüberblick (37/2019)

Die Aktienmärkte weltweit haben die September-Rallye in der vergangenen Woche eindrucksvoll fortgesetzt. Nach mehrheitlich positiven Handelstagen ist die August-Delle bald wieder ausgebügelt. Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegte.

In China steigt die Verbraucherinflation im August deutlich

Chinas Verbraucherpreisindex, der Hauptindikator für die Inflation, ist im August gegenüber dem Vorjahr um 2,8 Prozent gestiegen. Der relativ hohe Wert wird hauptsächlich durch die Lebensmittelpreise verursacht, die im Vergleich zum Vormonat um 10 Prozent gestiegen sind. Aufgrund des reduzierten Angebots infolge der afrikanischen Schweinepest stiegen die Schweinefleischpreise im August gegenüber dem Vorjahr um 46,7 Prozent, verglichen mit 27 Prozent im Juli. Schließlich ist 2019 das Jahr des Schweins in China.

Die EZB geht wieder Shoppen – nach Staatsanleihen

Ab November wird die EZB wieder Staatsanleihen im Wert von 20 Milliarden Euro monatlich kaufen, und zwar so lange bis der Arzt kommt. Damit versucht die EZB die europäische Wirtschaft durch „easy money“ anzukurbeln. Bundesbank Präsident Jens Weidmann kritisierte diesen Schritt und sagte im Interview mit der Bild-Zeitung, dass die EZB „über das Ziel hinausgeschossen“ sei. Die EZB beschloss außerdem die Strafzinsen für Banken, die überschüssiges Geld bei der Notenbank hinterlegen, um weitere 10 Basispunkte zu erhöhen. Der Zinssatz beträgt nun minus 50 Basispunkte.

Die Stimmung der US-Konsumenten erholt sich leicht im September

Die US-Verbraucherstimmung der University of Michigan erholte sich im September nach einem starken Rückgang im August. Die robuste Erholung signalisiert eine Bereitschaft der US-Verbraucher, die wirtschaftliche Expansion trotz zunehmenden Unsicherheiten weiter voranzutreiben. Der vorläufige Stimmungsindex der University of Michigan stieg von einem fast dreijährigen Tiefststand von 89,8 im August auf 92 Punkte im September.

Wir warten gespannt auf die kommende Woche und vor allem auf die Pressekonferenz der amerikanischen Notenbank am kommenden Mittwoch. Seien Sie gespannt auf unseren nächsten Wochenrückblick.

Wie haben sich die Börsen in der vergangenen Woche entwickelt?

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Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen





Die USA überrascht während Europa schwächelt | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenüberblick (17/2019)

Die Weltwirtschaft befindet sich seit den schlimmsten Tagen der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2009 in einer langen Expansionsphase. Viele befürchten jedoch einen weiteren großen Abschwung. Wenn wir einen Blick auf die Einkaufsmanagerdaten auf der ganzen Welt werfen, sehen wir, dass sich die Weltwirtschaft etwas verlangsamt. Der IWF hat sogar seine Prognose für das globale Wachstum von 3,7 auf 3,3 Prozent für das Jahr 2019 gesenkt.

Doch die Amerikaner sind immer für eine Überraschung gut. Das Bruttoinlandsprodukt der USA wuchs im ersten Quartal 2019 mit 3,2 Prozent – viel stärker als die von den meisten Analysten erwarteten 2,3 Prozent. Das Wachstum im ersten Quartal wurde durch einen Anstieg der Staats- und Kommunalausgaben sowie durch einen Anstieg der US-Exporte getragen. Die Befürchtungen, dass die US-Wirtschaft in eine Rezession stürzen könnte, sind vorerst verschwunden.

Wenn man die Eurozone betrachtet, sieht die Lage etwas heikler aus. Die Wirtschaft der Eurozone startet schwach in das 2. Quartal 2019. Dies geht aus den aktuellen Einkaufsmanagerdaten für den Monat April hervor: das Wachstum im Dienstleistungssektor der Eurozone gab gegenüber März um 0,3 Punkte auf 51,3 nach. Nun befindet sich der aktuelle Wert auf dem Niveau von Dezember und Januar. Doch die Aktienmärkte Europas kennen seit Jahresbeginn nur eine Richtung, und zwar nach oben. Der DAX und der Euro Stoxx 50 konnten bereits seit Jahresbeginn 16,63 Prozent zulegen. In der kommenden Woche warten wir gespannt auf die BIP-Zahlen für die Eurozone.

Und zuletzt richten wir unseren Blick nach Asien, denn auch hier stößt man kaum auf positive Konjunkturdaten. Die japanische Wirtschaft leidet unter der schwachen globalen Nachfrage. Die japanische Industrie schrumpfte im April dank einer Belebung der Neueinstellungen etwas langsamer, aber die neuen Exportaufträge sind so schnell wie seit fast drei Jahren nicht mehr gesunken. Dies deutet darauf hin, dass die schwache globale Nachfrage ein wichtiger Druckpunkt für die japanische Wirtschaft bleibt. Und China konnte nur durch konjunkturelle Maßnahmen der Regierung die Verlangsamung der Wirtschaft kurzfristig aufhalten. In der kommenden Woche dürften die Einkaufsmanagerdaten aus China ein klareres Bild wiedergeben.

Wie haben sich die Börsen in der vergangenen Woche entwickelt?

Welche wichtigen Konjunkturdaten und Termine erwarten die Anleger in der kommenden Börsenwoche?


Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen





Endrit Çela im Interview mit FondsTrends | Neue ,,Value-Phase“, Fondsgipfel & ESG

Artikel von www.fondstrends.lu | 02.April 2019

Endrit Çela | Relationship Manager, Shareholder Value Management AG | www.shareholdervalue.de

Aktien-, Immobilien- und Rentenmärkte sind über zehn Jahre hinweg stetig gestiegen und haben ungeahnte Höhen erklommen. Für den Anleger stellen sich zwei entscheidende Fragen, die aktuell im Fokus der Fondsgipfel Roadshow stehen: „Wie investieren nach 10 Jahren Hausse in 2019?“ und „Sind Aktien weiterhin alternativlos?“

FondsTrends sprach mit Endrit Çela, Relationship Manager der Shareholder Value Management AG, über die aktuelle Roadshow und eine womöglich neue „Value-Phase“ an den Märkten.

FondsTrends: Vor einigen Jahren haben Shareholder Value Management AG, DJE Investment S.A. und ACATIS Investment KVG mbH den Fondsgipfel ins Leben gerufen. Drei starke Partner, die sich verbünden. Wie kam es dazu?

Endrit Çela: Die erste gemeinsame Roadshow mit den Gesellschaften DJE und ACATIS startete im Jahr 2016 – ausschlaggebend war die positive Chemie zwischen den befreundeten Value-Investoren. Gemeinsam können wir für unsere Besucher und Kunden eine geballte Expertise von erfahrenen Fondsmanagern anbieten. Für diese Expertise haben die drei Gesellschaften die Auszeichnung „Fondsmanager des Jahres“ erhalten – DJE im Jahr 2006, ACATIS im Jahr 2017 und unser Haus mit Frank Fischer als Fondsmanager im letzten Jahr. Aufgrund der positiven Entwicklung der Roadshows haben wir uns letzten Endes dafür entschieden, eine gemeinsame Plattform – ein Label – für unsere Roadshows aufzubauen. So wurde FONDSGIPFEL erschaffen.

FondsTrends: „Wie investieren nach 10 Jahren Hausse in 2019?“ ist das Thema Ihrer diesjährigen Roadshow, die in der DACH-Region und Luxemburg schon auf Hochtouren läuft. Worauf dürfen sich die Teilnehmer in diesem Jahr freuen?

Endrit Çela: Nach einer jahrelangen Hausse sind die Börsen weltweit in den Korrekturmodus geschwenkt. An der Wall Street wurde Ende letzten Jahres der schlechteste Dezember seit 1931 erlebt. Diese negativen Entwicklungen haben für Verunsicherung bei den Anlegern gesorgt, weshalb diese nach Orientierung suchen. Sie suchen insbesondere nach sicheren Möglichkeiten, um weiterhin eine nachhaltige Rendite erzielen zu können. Wir, die Shareholder Value Management AG, sind überzeugt, dass an Aktien kein Weg vorbeiführt, ganz nach dem amerikanischen Begriff „TINA“ – „there is no alternative“. Aus diesem Grund dürfen sich die Teilnehmer der diesjährigen FONDSGIPFEL-Veranstaltungsreihe auf die Expertise dreier Gesellschaften freuen, die einen Ausblick auf die aktuelle und zukünftige Kapitalmarktlage sowie intelligente Investitionsmöglichkeiten geben werden.

FondsTrends: Die Investment-Philosophie der Shareholder Value Management AG folgt konsequent dem Gedanken des Value-Investing im Sinne von Benjamin Graham und Warren Buffett. Nachdem die Börsen in Folge der Finanzkrise durch die expansive Geldpolitik der Notenbanken über Jahre nach oben getrieben wurden, gab es im vergangenen Jahr einen merklichen Bruch. Hat womöglich eine neue „Value-Phase“ an den Märkten begonnen, die aktives Management begünstigt? Wie stellen Sie sich generell für ein schwierigeres Umfeld an den Märkten in den nächsten Jahren auf?

Endrit Çela: Die Shareholder Value Management AG hält an dem bewährten Konzept der antizyklischen Kapitalanlage in unterbewertete Unternehmen fest. Unser Ziel ist der Vermögenserhalt und -zuwachs unter Vermeidung des permanenten Kapitalverlustes. Nach den jüngsten Kapriolen an den Finanzmärkten könnte durchaus eine neue Value-Phase begonnen haben, da viele Unternehmen zu günstigen Preisen zu erwerben sind. Bei fallenden Märkten fallen auch die Aktienkurse der Unternehmen und genau in diesem Zeitpunkt können wir zuschlagen.

Wir sind aufgrund der „politischen Börsen“ und der aktuellen Gemengelage defensiver unterwegs und sichern unsere Positionen am Markt ab. Da die zukünftigen Entwicklungen weltweit nicht abzuschätzen sind, müssen „Schocks“ einkalkuliert werden. Durch einen höheren Kassenbestand und eine geringere Aktienquote muss demnach für eine gewisse Flexibilität gesorgt werden. Diese Flexibilität bietet uns die Chance, bei fallenden Kursen unterbewertete Aktien zu kaufen.

FondsTrends: Das Thema ESG und Nachhaltigkeit spielt eine immer größere Rolle im Asset Management. Inwiefern reagieren Sie auf diesen Trend? Sehen Sie hier einen Paradigmenwechsel, oder ist das ganze Ihrer Ansicht nach eher eine „Modeerscheinung“?

Endrit Çela: Inzwischen achten immer mehr Anleger auf Nachhaltigkeitskriterien, so sind mehr als 300 Milliarden Euro in Deutschland, Österreich und der Schweiz bereits in diese Mandate investiert. Das Pflänzchen wächst und gedeiht, weshalb wir einen eindeutigen Paradigmenwechsel erkannt haben. Bei unseren beratenen Fonds-Mandaten wie dem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen, dem Frankfurter – Value Focus Fund und dem Frankfurter Stiftungsfonds werden strenge Nachhaltigkeitskriterien beachtet. Unsere Überzeugung verbietet die Investition in Unternehmen, die ihre Erträge durch Rüstungsgüter, Glücksspiel oder ähnlichem erzielen. Darüber hinaus bleibt das Ziel bestehen, auf Dauer kein Geld zu verlieren und eine mittel- bis langfristige überdurchschnittliche Rendite im Einklang mit sozialen, ökologischen, Governance- und anderen nachhaltigkeitsbezogenen Kriterien zu erzielen. Hinzu kommt, dass die EU-Kommission demnächst die Berücksichtigung von SDG-Kriterien (Sustainable Development Goals) bei Investitionen vorschreiben wird. Mit ihrer Initiative wollen die EU-Länder die Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitskriterien vorantreiben, die wir ebenfalls unterschrieben haben.

FondsTrends: Sie kommen ursprünglich aus Michigan. Was schätzen Sie am Arbeiten in Deutschland und was vermissen Sie am meisten, wenn Sie an Ihre alte Heimat denken?

Endrit Çela: In den USA sind Investitionen in die Aktienmärkte selbstverständlich, weshalb ich mit 16 meine erste Aktie gekauft habe. Mein Portfolio sollte Aktien von Unternehmen beinhalten, deren Produkte in meinem Alltag nicht wegzudenken waren. Damals habe ich beispielsweise Aktien von Microsoft gekauft. Umso mehr freue ich mich, mein Wissen und meine Begeisterung über die Aktienmärkte durch meine Tätigkeit bei der Shareholder Value Management AG weitergeben zu können.

Ich habe in Michigan jahrelang professionell American Football gespielt sowie Powerlifting und Leichtathletik betrieben. Trotz der „competitive atmosphere“ sind dort starke Freundschaften entstanden, welche mir heute am meisten fehlen. Doch viele meiner guten Freunde besuchen mich regelmäßig und sind von Deutschland und Europa begeistert.

FondsTrends: Herr Çela, wir danken Ihnen für das interessante Interview und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg – sowohl für den Fondsgipfel als auch die Shareholder Value Management AG!

Endrit Çela ist Relationship Manager der Shareholder Value Management AG. Seine frühe Kindheit verbrachte er in Albanien. Gemeinsam mit seiner Familie wanderte er im Alter von neun Jahren nach Michigan, USA aus und beendete dort seine sportliche und schulische Laufbahn. Seit elf Jahren lebt er in Deutschland. Hier absolvierte er sein Studium der Politikwissenschaften und wagte den erfolgreichen Quereinstieg in die Investmentwelt.





Wall oder Wall Street | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenüberblick (06/2019)

Die Ausverkaufsstimmung an den Börsen wurde gegen Ende der Woche maßgeblich vom US-Präsidenten Trump ausgelöst. Einige Wochen nach dem längsten Shutdown in der amerikanischen Geschichte hat er in seiner Ansprache zur Lage der Union (State of the Union Address) das Loch der gespaltenen amerikanischen Politik noch tiefer gegraben. Anstatt die Rede für die Korrektur seiner bisherigen Politik zu nutzen, hat er seine Überzeugung, eine Grenzmauer zwischen den USA und Mexiko zu bauen, erneut appelliert.

Zudem haben sich die Hoffnungen auf eine Lösung des Handelskonfliktes zwischen den USA und China erneut verschoben, da das geplante Gipfeltreffen zwischen den beiden Handelsmächten auf den März verlegt wurde – also nach Ablauf der gesetzten Frist im Handelsstreit.

In Europa verdichtet sich zunehmend die Angst vor einer Rezession. In Deutschland hat erstmals seit über neun Jahren Boom ein Abschwung der Konjunktur stattgefunden. Die Stimmen häufen sich, dass die europäische Wirtschaft teilweise schon in einer Rezession steckt. Aktuelle Zahlen der EZB und der EU-Kommission haben die Abkühlung der Wirtschaft im Euroraum bereits signalisiert, da diese aufgrund geringerer Nachfrage aus dem Ausland deutlich schwächer ausgefallen sind. Das schwarze Schaf in der EU stellt das hochverschuldete Land Italien dar – dort haben sich die Konjunkturaussichten zuletzt drastisch verschlechtert. Die EU-Kommission hat das Wirtschaftswachstum zuletzt auf lediglich 0,2 Prozent (zuvor: 1,2 Prozent) geschätzt.

Pessimismus hat sich auch bei den Unternehmern der deutschen Wirtschaft verbreitet: die Umfrage des DIHK unter 27.000 Unternehmen hat verdeutlicht, dass die Geschäftserwartungen in nahezu allen Branchen deutlich schlechter eingeschätzt werden.

Wie werden die Notenbanken gegen diese Entwicklungen vorgehen? Der Handlungsspielraum in der Zinspolitik der EZB ist bei einem Fortschreiten der konjunkturellen Abschwächung minimal.

Auch in den USA verdichten sich die Anzeichen einer abschwächenden Wirtschaft. Die FED hat im Zuge der strafferen Geldpolitik der amerikanischen Wirtschaft Liquidität entzogen, doch mit Blick auf die aktuelle Wirtschaftslage muss sie zukünftig vorsichtig handeln.

Nachdem Analysten in der aktuellen Berichtssaison mit nach unten korrigierten Gewinnzuwächsen in Höhe von 10,6 Prozent (statt 15 Prozent) gerechnet haben, wurden die Gewinnerwartungen teilweise doch übertroffen. Dennoch sind die Erwartungen für das erste Quartal 2019 negativ – ist das ein Zeichen für uns bevorstehende, volatile Märkte in diesem Jahr?

Wie haben sich die Börsen in der vergangenen Woche entwickelt?

Welche wichtigen Konjunkturdaten und Termine erwarten die Anleger in der kommenden Börsenwoche?


Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen