Beiträge

EU & Großbritannien: Freunde mit gewissen Vorzügen?! | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (04/2020)

Eine lange Scheidungsphase zwischen Großbritannien und der EU naht allmählich dem Ende zu. Die Scheidungspapiere sind offiziell unterschrieben, die Anwälte sind beruhigt und die Umzugsfirma ist bereits bestellt worden. Großbritannien zieht am 31. Januar 2020 aus der europäischen Gemeinschaft aus!  Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegte.

Freunde mit gewissen Vorzügen?!

Der Ablauf jeder Scheidung hängt stark davon ab, ob die Scheidung einvernehmlich oder streitig ist. Im Falle Brexit war die Scheidung eher mühsam und voller Vorwürfe. Am vergangenen Freitag haben die EU-Spitzen und der britische Premierminister Boris Johnson das Brexit-Abkommen unterzeichnet. Am kommenden Mittwoch, den 29. Januar muss nur noch das EU-Parlament zustimmen. Einen Hard-Brexit soll es nicht geben. Bis zum Ende des Jahres wird in einer Übergangszeit versucht neue Verträge und Abkommen für die neuen Beziehungen zu finden. Bleiben Großbritannien und die Europäische Union Freunde mit gewissen Vorzügen oder gehen sie ein für alle Mal getrennte Wege?

Dreieinhalb Jahre nach dem Brexit-Votum am 23. Juni 2016 können wir ein Fazit ziehen. Die von Brexit-Kritikern befürchtete Katastrophe ist offensichtlich nicht eingetreten. Genau so wenig haben die Briten einen wirtschaftlichen Boom erlebt. Das hat die lokalen Zeitungen jedoch nicht davon abgehalten, mehr Vorhersagen darüber zu machen, was nach dem 31. Januar geschehen wird. Eine Sache ist jedoch sicher: es herrscht in Sachen Brexit wieder Gewissheit. Der britische Leitindex FTSE 100 und der europäische Leitindex EuroStoxx 50 konnten am Freitag mit über 1 Prozent Performance ins Wochenende gehen.

Die Chefin räumt auf!

Für die neue EZB-Chefin Christine Lagarde gibt es keine Zeit zu verlieren. Am vergangenen Donnerstag kündigte Lagarde an, dass sie die strategische Ausrichtung der Europäischen Zentralbank einmal ausführlich prüfen wird. Lagarde möchte die Nebenwirkungen der jahrelangen lockeren Geldpolitik genauer unter die Lupe nehmen.

Das Hauptziel der Notenbank ist die Preisstabilität im Euroraum. Mittelfristig soll die Inflationsrate knapp unter 2 Prozent bleiben. Dies ist der Notenbank jedoch nicht gelungen, daher stellt sich die Frage, ob dies noch zeitgemäß ist. Beim Thema Geldpolitik bleibt jedoch alles beim Alten – der Leitzins und der Einlagezins bleiben zunächst unverändert.

Wir warten gespannt auf die kommende Woche und vor allem auf die Zinsentscheidung der amerikanischen Notenbank Fed am kommenden Mittwoch. Seien Sie gespannt auf unseren nächsten Wochenrückblick.

Wie haben sich die Börsen in der vergangenen Woche entwickelt?

Welche wichtigen Konjunkturdaten und Termine erwarten die Anleger in der kommenden Börsenwoche?


Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen





Die Börsengespenster 2019 | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenüberblick (50/2019)

Das ganze Jahr über wurden die Börsen von drei Geistern immer wieder heimgesucht: das Gespenst des Brexits, der Geist des Handelskrieges und der Geist der Zinspolitik in den USA. Im Laufe der vergangenen Woche haben wir jedoch gesehen, wie diese Geister scheinbar verschwunden sind – einer nach dem anderen. Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegte.

Das Gespenst des Brexits

Der Brexit kann jetzt kommen. Die Wahlen in Großbritannien sind nun gelaufen. Die Tories haben die Unterhauswahlen am 12. Dezember mehr als eindeutig gewonnen und Boris Johnson steht im Mittelpunkt. Jetzt dürfte in Sachen Brexit nichts mehr im Weg stehen, denn mit einer Mehrheit im Unterhaus ist der parlamentarische Widerstand höchst unwahrscheinlich.

Für die Aktienmärkte sind das gute Nachrichten, denn nun herrschen klare Verhältnisse zwischen Großbritannien und der europäischen Union. Das Restrisiko eines harten Brexits bzw. eines unregulierten Austritts ist nunmehr vom Tisch. Jetzt müssen das Vereinigte Königreich und die EU ihre Wirtschaftsbeziehungen neu verhandeln. Das Gespenst des Brexits dürfte uns im kommenden Jahr nicht mehr begleiten.

Der Geist des Handelskrieges

Die USA und China haben gesagt, dass sie sich auf ein Abkommen der ersten Phase einigen wollen. US-Zölle in Höhe von 15 Prozent auf 160 Milliarden US-Dollar chinesischer Waren, die für heute (Sonntag, 15.12.2019) geplant waren, wurden zunächst einmal verschoben. Im Rahmen der ersten Phase des Abkommens werden die USA die bereits bestehenden Zölle gegen chinesische Produkte senken. Die chinesische Regierung kündigte heute an, dass auch sie die geplanten Strafzölle auf US-Autos und andere Waren verschieben werden.

Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer sagte, dass China sich im Rahmen des Abkommens vom Freitag verpflichtet hat, in den nächsten zwei Jahren 40 Milliarden US-Dollar an amerikanischen Agrarprodukten zu kaufen. Er sagte, China habe auch versprochen, seine langjährige Praxis des Drucks auf Unternehmen zu beenden, ihre Technologie als Voraussetzung für den Marktzugang zu übergeben. Der Geist des Handelskrieges, zumindest was die erste Phase angeht, dürfte unseren Schlaf nicht mehr rauben.

Der Geist der Zinspolitik in den USA

Die Aktienmärkte schlossen am vergangenen Mittwoch etwas freundlicher, nachdem die US-Notenbank darauf hinwies, dass sie die Zinsen im Jahr 2020 wahrscheinlich nicht anheben wird, was die Befürchtung der Anleger beseitigt, dass sie einen Fehler vom vergangenen Jahr wiederholen würden. Der Fed-Vorsitzende Jerome Powell sagte in einer Pressekonferenz, die Zentralbank müsse einen anhaltenden Anstieg der Inflation sehen, bevor sie die Zinsen wieder anheben könne.

Die Inflation ist in den Vereinigten Staaten, gemessen am Verbraucherpreisindex (CPI), im November von 1,8 auf 2,1 Prozent pro Jahr gestiegen und lag über der Markterwartung von 2 Prozent, wie die vom United States (US) Bureau of Labor Statistics (BLS) am Mittwoch veröffentlichten Monatsdaten zeigen. Ob wir einen nachhaltigen Anstieg der Inflation in den USA sehen bleibt die Schlüsselfrage für das kommende Jahr!

Wir warten gespannt auf die kommende Woche und vor allem auf die Rede der EZB-Präsidentin am kommenden Mittwoch. Seien Sie gespannt auf unseren nächsten Wochenrückblick.

Wie haben sich die Börsen in der vergangenen Woche entwickelt?

Welche wichtigen Konjunkturdaten und Termine erwarten die Anleger in der kommenden Börsenwoche?


Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen





Konjunkturerwartungen machen wieder Hoffnung | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenüberblick (46/2019)

Die Rallye geht weiter! Der DAX hat am vergangenen Freitag die sechste Gewinnwoche in Folge über die Ziellinie gebracht. Über den Atlantik konnten die amerikanischen Aktienmärkte erneut neue Höchststände verzeichnen. Geht die Rallye bis zum Jahresende weiter oder geht den Aktienmärkten kurz vor Weihnachten wieder die Luft aus? Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegte.

Die ZEW-Konjunkturerwartungen machen wieder Hoffnung

Die ZEW-Konjunkturerwartungen gehören zu den wichtigsten Frühindikator für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland. Dabei handelt es sich um eine Umfrage des Mannheimer Wirtschaftsforschungsinstituts ZEW, bei welcher rund 350 Finanzexperten monatlich zur künftigen Wirtschaftsentwicklung in Deutschland auf Sicht von sechs Monaten befragt werden. In der aktuellen Umfrage stiegen die Konjunkturerwartungen für Deutschland sehr stark an und erreichten den besten Wert seit Mai. Im August erreichte der Indexwert für die Konjunkturerwartungen den tiefsten Stand seit Ende 2011. Der starke Anstieg deutet eine Konjunkturwende an.

„Die Hoffnung steigt, dass sich das internationale wirtschaftspolitische Umfeld in der näheren Zukunft verbessern wird. Dies ist der Grund für den starken Anstieg der ZEW-Konjunkturerwartungen im November. Die Chancen auf ein Abkommen zwischen Großbritannien und der EU und damit auf einen geregelten Austritt Großbritanniens sind inzwischen erkennbar größer geworden. Hinzu kommt, dass Strafzölle auf Autoimporte aus der EU in die Vereinigten Staaten weniger wahrscheinlich sind als vor einigen Wochen. Auch eine Einigung im Handelskonflikt zwischen den USA und China scheint etwas näher zu rücken“, kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach.

Politische Börsen haben kurze Beine

Der eskalierende Handelskrieg zwischen den USA und China, der immer wieder nahende Brexit, der Krieg in Syrien, die Drohnenangriffe auf Ölfelder in Saudi-Arabien, der „Unberechenbare“ im Weißen Haus, und so weiter und so fort. Dabei lautet eine bekannte Börsenweisheit: „Politische Börsen haben kurze Beine“. All diese Themen haben in den vergangenen Jahren die Börsenkurse nur kurzfristig beeinflusst. Langfristig zählen nur die harten Fakte wie Unternehmensgewinne, Wirtschaftswachstum und das Zinsniveau.

Das Wirtschaftswachstum weltweit stabilisiert sich, die Konjunkturerwartungen für die nächsten sechs Monate sind optimistisch, der Ausblick für die Unternehmensgewinne hellt sich auf, vor allem in Europa, und das niedrige Zinsniveau dürfte uns noch lange begleiten. Die harten Fakten zeichnen ein optimistisches Bild für die Aktienmärkte ab. Wir dürfen uns von den politischen Börsen nicht allzu oft ablenken lassen.

Wir warten gespannt auf die kommende Woche und vor allem auf die Rede der neuen EZB Präsidentin Lagarde am kommenden Freitag. Seien Sie gespannt auf unseren nächsten Wochenrückblick.

Wie haben sich die Börsen in der vergangenen Woche entwickelt?

Welche wichtigen Konjunkturdaten und Termine erwarten die Anleger in der kommenden Börsenwoche?


Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen





Wird sich Fed-Chef Powell Donald Trump beugen? | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenüberblick (30/2019)

Das US-Bruttoinlandsprodukt stieg im zweiten Quartal mit einer jährlichen Rate von nur 2,1 Prozent – deutlich niedriger als die Wachstumsrate von 3,1 Prozent im ersten Quartal. Dennoch schlossen am Freitag der S&P 500 und der NASDAQ 100 nach der Veröffentlichung des BIP-Berichts erneut auf neuen Höchstständen. Doch Experten warnen vor einer sogenannten „Earnings Recession“ in den USA. Es spricht alles dafür, dass die Fed am kommenden Mittwoch die Zinsen senken wird. Doch die Frage bleibt um wie viel.

Laut FactSet, eines der führenden Finanzdaten- und Softwareunternehmen der USA neben Bloomberg und Thomson Reuters, hat sich die Berichtssaison für das zweite Quartal 2019 weiter verschlechtert. Da immer mehr Unternehmen weiterhin negative Ergebnisse melden, steigt die Wahrscheinlichkeit der ersten „Earnings Recession“ seit drei Jahren weiter an. Amazon, der weltgrößte Online-Händler, konnte die glänzenden Zahlen der Vorquartale nicht übertreffen. Wegen hoher Kosten stiegen die Gewinne im zweiten Quartal nicht mehr so kräftig an. Die Aktie fiel nachbörslich um gut zwei Prozent. Auch Tesla hat einmal mehr mit seinen jüngsten Zahlen enttäuscht. Obwohl der US-Elektroautobauer im ersten Halbjahr nur 160.000 ausliefern konnte, hält er an seinem Auslieferungsziel von 360.000 bis 400.000 Elektroautos fest.  

Allerdings zeigen die US-Aktienmärkte keinerlei Zeichen einer Verlangsamung. Leider haben sich viele Bausteine der US-Wirtschaft abgeschwächt. Die Wohnbauinvestitionen gingen im sechsten Quartal in Folge zurück. Auch die Unternehmensinvestitionen gingen zurück, und die Exporte brachen aufgrund des Handelskrieges zwischen den USA und China ein. Das US-BIP im zweiten Quartal 2019 (+2,1 Prozent) liegt weit unter dem 3-Prozent-Ziel, welches Präsident Trump wiederholt versprochen hat. Doch eine Hoffnung gibt es noch, nämlich die Notenbank-Helden. Wenn die Wirtschaft weiter schwächelt, werden die Notenbank-Helden durch Zinssenkungen und „quantitative easing“ den Tag retten – so zumindest die Hoffnung der Marktteilnehmer.

Wir warten gespannt auf die kommende Woche und vor allem auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank am kommenden Mittwoch. Seien Sie gespannt auf unseren nächsten Wochenrückblick.

Wie haben sich die Börsen in der vergangenen Woche entwickelt?

Welche wichtigen Konjunkturdaten und Termine erwarten die Anleger in der kommenden Börsenwoche?


Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen





Beendet Mr. FED die Party? | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenüberblick (52/2018)

2018 wird den Anlegern, aber auch der Wirtschaft als ein schwarzes Jahr in Erinnerung bleiben. Nach vielen Jahren in Euphorie und Partystimmung bleiben lediglich Verluste, Konflikte und schlechte Aussichten Richtung Zukunft zurück.

Schlagwörter wie der Handelskonflikt, steigende Zinsen, Brexit, die aufkeimende EU-Krise oder Italien verfolgten uns seit Monaten und sorgten in der letzten Woche an den deutschen Börsen für Ausverkäufe. In Deutschland hatten die Märkte ihren letzten Handelstag am Freitag und das Fazit für den deutschen Leitindex sieht wie folgt aus: 18,26 Prozent Performanceverluste in einem Jahr, mit einer Volatilität von ganzen 15,46 Prozent. Gestartet bei 12.871,39 Punkten zu Beginn des Jahres 2018 schloss der DAX am 28.12.2018 bei 10.558,96 Punkten – enttäuschend für alle Marktteilnehmer.

Die letzte Börsenwoche um Weihnachten herum war insbesondere an den amerikanischen Märkten von Volatilität geprägt. So schlossen sie zum Wochenende zwar wieder beruhigt ab, doch das nach volatilen Kursschlägen. Der S&P 500 schloss mit einem Wochengewinn von 2,86 Prozent bei 2.487,29 Punkten. Der Dow Jones 30 Industrials indes bei 23.062,40 Punkten mit einem Plus von 2,75 Prozent – man beachte jedoch die Sprünge: Von 22.445,37 Punkten am Freitag (21.12.2018) auf 21.792,20 Punkten am Montag und an den darauffolgenden Tagen auf 22.878,45 – 23.138,82 – 23.062,40 Punkte. 

Grund für die schlechte Laune an den amerikanischen Aktienmärkten waren größtenteils die steigenden US-Zinsen, sowie der weiterhin existierende Handelskonflikt zwischen den USA und China.

Am Montag findet der letzte Handelstag an den Börsen weltweit statt, so auch in den USA. Eine detaillierte Jahresanalyse über die Indizes und die Entwicklung der Börsen im Jahr 2018 erwartet Sie im neuen Jahr am 1. Januar 2019. 

 

Wir wünschen Ihnen einen guten Rutsch in das neue Jahr!

Ihr Team der Main Value


Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen

“Die Euro-Zone ist unumkehrbar, und sie ist stark.“

„Wir sollten politische Entscheidungen nicht dramatisieren. (…) Die Euro-Zone ist unumkehrbar, und sie ist stark.“ – Draghi

Die Märkte sind nach den veröffentlichten Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) erleichtert und dafür ist heute tatsächlich ein Italiener zuständig. Die Treffen der EZB sind vollbracht und es ist ein Licht am Ende des Tunnels sichtbar: die Entscheidungen deuten auf eine Normalisierung der Geldpolitik hin. Zwar hält die EZB momentan noch an den historisch niedrigen Leitzinsen von 0,0 Prozent fest, doch den Anleihekaufprogrammen soll per Dezember diesen Jahres ein Ende gesetzt werden. Bis Ende September 2018 sollen Anleihen im Gegenwert von 30 Milliarden Euro angekauft werden, danach lediglich noch 15 Milliarden Euro bis Ende des Jahres und anschließend soll das sogenannte „Quantitative Easing“ (QE) Programm enden. Bisher wurden die Kapitalmärkte durch die Geldpolitik der EZB aufgepumpt, um die Konjunktur zu beleben und eine Deflation zu vermeiden. Da im Mai 2018 die Inflationsrate auf 1,9 Prozent fiel, wurde das angestrebte Ziel der EZB erreicht. Die Euro-Zone verspricht verbesserte Konjunktur- und ansteigende Inflationsdaten. Investoren haben vom Treffen der EZB die deutliche Kommunikation von Zinsschritten erwartet, doch dieses fiel eher vage aus. Deshalb führte die folgende Enttäuschung zur Schwächung des Euro-Kurses: der Euro fiel gegen den Dollar auf 1,1667. Im Gegensatz dazu stieg der deutsche Leitindex DAX und schloss mit + 1,9 Prozent bei 13.162 Punkten. Auch der EURO STOXX 50 verzeichnete Steigerungen um +1,5 Prozent auf 3.534 Punkten.

Der Markt in den USA geht nach den FED-Sitzungen diese Woche von zwei weiteren Zinsschritten aus, also weitere 50 Basispunkte. Es ist zudem mit drei Zinsschritten im nächsten Jahr und einem im darauffolgenden Jahr zu rechnen. Momentan beläuft sich die Zinsspanne in den USA zwischen 1,75-2 Prozent und tendiert somit auch zur Normalisierung der Geldpolitik.

Text und Image: Demi Çelik