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Bleib’ doch mal zu Hause und gönn’ dir eine Pause! | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (12/2020)

Seit einigen Wochen gibt es nur noch ein Thema auf der Welt – Corona. Durch die Corona-Pandemie sind Begriffe wie Brexit, Trade-War und US-Präsidentschaftswahlen schnell wieder in Vergessenheit geraten. Um auch diese Krise so schnell wie möglich zu überwinden, damit wir uns auf die wichtigeren Dinge im Leben konzentrieren können, sollten wir zunächst zu Hause bleiben, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Daher sag‘ ich: Bleib’ doch mal zu Hause und gönn‘ dir eine Pause!

Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegte.

Wir starten heute mit einem Blick auf die Aktienmärkte in den USA. Der amerikanische Leitindex Dow Jones hatte am vergangenen Montag (16. März 2020) den zweithöchsten prozentualen Verlust seiner Geschichte, nämlich minus 12,93 Prozent. Der größte Tagesverlust in Höhe von minus 22,61 Prozent erlitt der Dow Jones an dem sogenannten „Black Monday“ am 19. Oktober 1987 – ob er noch zu toppen ist bleibt in den Sternen geschrieben.

Lasst uns unsere Aufmerksamkeit auf Europa richten. Die Lage an den europäischen Aktienmärkten ist vergangene Woche wesentlich entspannter gewesen. Der deutsche Leitindex DAX schloss die Woche mit minus 3,29 Prozent und der EuroStoxx 50 mit minus 1,45 Prozent. Die Maßnahmen der Politik und der Notenbanken konnten Anleger vergangene Woche etwas beruhigen. Doch bis die Anzahl der Infizierten rückläufig wird ist eine Seitwärtsbewegung oder sogar eine weitere Abwärtsbewegung nicht auszuschließen.

Wie geht es jetzt weiter?!

Es gibt keinen Grund zur Panik, denn alle Regierungen und Notenbanken rund um den Globus kommen der Wirtschaft mit Milliarden, wenn nicht gar mit Billionen von Dollar zur Hilfe. Darüber hinaus arbeiten Forschungsunternehmen wie CureVac und BioNTech, nur um einige Beispiele zu nennen, mit Hochdruck an Impfstoffen gegen das Coronavirus. Auch Unternehmen wie VW haben umfangreiche Hilfsprogramme für das deutsche Gesundheitssystem beschlossen.

Es wird sehr viel getan, um die Verspannungen, welche wir derzeit erleben, weitestgehend zu lösen. Doch die unkonventionellen Maßnahmen der Notenbanken und der Regierungen sind allein nicht ausreichend solange Individuen sich nicht an die Regeln halten. Um das Gesundheitssystem zu entlassen, und vor allem damit die Corona-Infizierten schnellstmöglich behandelt werden können, müssen wir solidarisch handeln und einfach zu Hause bleiben.

In Zeiten dieses außergewöhnlichen unsichtbaren Gegners müssen wir kurzfristig alle Opfer bringen, damit wir langfristig unsere Lebensgrundlage nicht verlieren. In diesem Sinne wünschen wir unseren Lesern viel Geduld und Gesundheit und vor allem, vergessen Sie nicht die Gelegenheiten zu ergreifen, welche aus der Coronakrise entstehen – so wie aus jeder Krise. Denn im Nachhinein ist man immer schlauer.

Wir warten gespannt auf die kommende Woche und vor allem auf die ifo-Geschäftsaussichten am kommenden Mittwoch. Seien Sie gespannt auf unseren nächsten Wochenrückblick.

Wie haben sich die Börsen in der vergangenen Woche entwickelt?

Welche wichtigen Konjunkturdaten und Termine erwarten die Anleger in der kommenden Börsenwoche?


Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen





Die Notenbankhelden & das Coronavirus | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (10/2020)

Die Anzahl der Corona-Neuinfektionen in China geht zurück! Angesichts der positiven Nachrichten stieg der chinesische Leitindex CSI 300 vergangene Woche um mehr als fünf Prozent. Doch die Europäische Union und die Vereinigten Staaten zeigen sich mit dem Coronavirus etwas überfordert zu sein. Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegte.

Das Coronavirus zwingt China in die Knie

Die chinesische Mediengruppe Caixin und das Institut IHS Markit teilten am vergangenen Montag mit, dass Produktion, Aufträge und Beschäftigtenzahl im Februar so stark gefallen sind wie noch nie seit Beginn der monatlichen Umfrage vor rund 16 Jahren. Der Einkaufsmanagerindex brach dadurch um 10,8 auf 40,3 Punkte ein, was einen Rückgang von minus 21,14 Prozent entspricht.

Experten gehen aber davon aus, dass die chinesische Industrie im März wieder Fuß fasst. “Harte Daten wie der tägliche Kohleverbrauch deuten weiter darauf hin, dass Unternehmen ihre Produktion wieder aufnehmen und die chinesische Wirtschaft sich allmählich erholt”, sagte Commerzbank-Ökonom Bernd Weidensteiner. Die Zahl der Neuinfektionen in der Volksrepublik ist zuletzt merklich gesunken, ebenso die der Toten.

Aus der Ferne betrachtet, reagieren viele in China auf die Entwicklungen in Europa und in den USA mit einer Mischung aus Schock und Freude. Die Chinesen finden es schwer zu glauben, dass die Supermächte der Welt ihre Reaktion auf das Virus vermasselt haben, selbst nachdem sie Wochen Zeit hatten, sich auf seine mögliche Ankunft vorzubereiten.

Die Notenbankhelden sind jetzt gefragt

Dass die großen Zentralbanken bereit stehen um sich gegen den Abschwung der Weltwirtschaft zu stemmen haben sie nicht nur signalisiert, sie sind auch bereits zur Tat geschritten. Christine Lagarde hat „angemessene und zielgerichtete Maßnahmen“ in Aussicht gestellt, um den Auswirkungen des Coronavirus entgegenzuwirken. Die EZB beobachte die Entwicklung der Wirtschaft und der Inflation ganz genau. Die Fed hat sich dazu entschieden, in einem außerplanmäßigen Schritt den Leitzins um 50 BP zu senken.

Die Märkte hatten mit diesem Schritt erst bei der nächsten Fed-Sitzung am 17./18. März gerechnet. Dass die US-Notenbank nicht bis zur nächsten Sitzung warten wollte, deuten die Marktteilnehmer als eine sehr pessimistische Sicht der Fed auf die Auswirkung des Coronavirus auf die Weltwirtschaft – Die Bank of Japan (BoJ) hat in einer Notfallerklärung zu Beginn der Woche bereits klar gemacht, dass sie bereitstehe den Markt mit weiterer Liquidität zu versorgen und dadurch zu stabilisieren. Dabei hat die BoJ angeboten, Staatsanleihen im Volumen von 500 Mrd. JPY (4,2 Mrd. Euro) zu erwerben. Die großen Notenbanken tun also wieder das was sie am besten können: sich mit niedrigeren Zinsen und noch weiterer Liquidität gegen den Abschwung der Wirtschaft zu stemmen.

Es bleibt nur zu hoffen, dass wir nicht eines Tages an den Punkt gelangen, indem wir in diesen Geldschwemmen ertrinken, sondern dass die Weltwirtschaft stark genug ist, um ohne diese Droge zu wachsen. Auch wenn bis dahin noch ein weiter Weg vor uns steht.

Wir warten gespannt auf die kommende Woche und vor allem auf die Zinsentscheidung der EZB am kommenden Donnerstag. Seien Sie gespannt auf unseren nächsten Wochenrückblick.

Wie haben sich die Börsen in der vergangenen Woche entwickelt?

Welche wichtigen Konjunkturdaten und Termine erwarten die Anleger in der kommenden Börsenwoche?


Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen





A long history of confrontation comes to an end – will the BIG 4 be pleased?

For the first time in North Korea’s history, a North Korean leader stepped foot in South Korean territory – a historic moment indeed. Early Friday morning (27 April 2018), North Korean leader, Kim Jong Un crossed the line that has divided the two countries for nearly seven decades.

Awaiting him across the border, South Korean President, Moon Jae-in – his hand outstretched. The two leaders discussed a peace treaty that could lay the ground work for a peaceful co-existence of the two nations.
Kim Jong-Un is willing to discuss denuclearization, however, has not mentioned giving up his program altogether. As often is the case, the devil will be in the details.

The outcome of these negotiations will be of significant interest to the United States, Russia, China and Japan (the BIG 4), as they (USA and Japan) have often been the target of North Korea’s nuclear threats. Earlier this year, US President Donald Trump accused Russia and China of helping North Korea evade international sanctions.

In today’s historic summit, the two countries showed their commitment toward realizing a nuclear-free Korean Peninsula. The world will continue to watch closely as the two countries discuss the details.