Beiträge

Talfahrt – Zeit zum Kaufen, Halten oder Aussteigen? | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (36/2020)

Diese Woche haben die Märkte seit längerer Zeit wieder Verluste eingefahren. Dow Jones, NASDAQ und DAX beendeten ihre Woche jeweils mit einem Minus. Wird damit nun die Talfahrt eingeläutet oder ist es eine erneute Möglichkeit sein Portfolio aufzustocken? Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegte.

Tech-Werte außer Puste

Die Technologie-Helden Amazon, Apple & Co. haben diese Woche einen großen Rückschlag hinnehmen müssen – und damit fing der September gleich mit einem BANG an! Heißt es jetzt für Anleger „buy the dip“ oder sollten wir uns nun die alte Börsenweisheit „sell in may and go away“ neu überdenken. Der NASDAQ schloss die Woche 374 Punkte tiefer und ging mit einem Minus von 3,12% ins Wochenende.

Aber einen Grund für den Abverkauf gab es nicht wirklich. Der NASDAQ notierte am vergangenen Dienstag sogar einen Allzeithoch. 1 Tag später kam es aber zu einem deutlichen Kursrückgang – der Index gab um 5,23% nach, und das ist der größte Kursrückgang seit dem Tief aus dem März 2020.

US-Wahlen – Wer ist das schlimmere Übel?

Die Wahlen in Amerika nehmen immer mehr Fahrt auf. Das merkt man daran, dass es nun schmutzig wird. Diese Woche geriet Nancy Pelosi – ihres Zeichens Chefin der US-Demokraten – ins Visier einer vermeintlichen Verschwörung. Drei Worte nur dazu: Friseur, Maske und Kamera.

Derweilen betritt Trump nun ein Terrain, in dem er sich sehr wohl fühlt und durch pompöse und beeindruckende Veranstaltungen in einem Teil der Bevölkerung in der Gunst wieder steigt. Dagegen tut sich Biden deutlich schwerer in dieser politischen Schlammschlacht und sein betagtes Alter fällt hin und wieder doch auf.

Folglich stellt sich die Frage für Amerika, welcher Präsident das größere Übel für das Land sein wird. Diese Unsicherheit überträgt sich in gewisser Weise bereits auf die Märkte aus.

Egal wie der Wahlkampf ausgehen wird, eins ist jetzt schon gewiss – Amerika wird eine Spaltung der Bevölkerung aufweisen. Und in dieser Ausgangslage können schlechte wirtschaftliche Zeiten wohl kaum verkraftet werden.

Verbraucherpreisindizes veröffentlicht – Wann kommt die Inflation?

In Deutschland wurde der Verbraucherpreisindex für Juli 2020 veröffentlicht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, sanken die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vormonat Juni 2020 um 0,5 %. Das bedeutet, dass die Kauflaune wieder gesunken ist. Sicherlich ist dies auch auf die Urlaubszeit zurückzuführen. Das Wachstum des Verbraucherpreises in den USA beläuft sich auf 1% und in China sogar auf 2,5%.

Viele Politiker beschwören bereits jetzt herauf, dass die schwierigen Zeiten für die Wirtschaft nun vorbei seien und es weiter bergauf gehen wird. Sollte sich dies bewahrheiten und die Erfolgsmeldungen zu den ersten Impfstoffen die Kauflaune der Menschen wieder anheizen, dann müssen sich die Zentralbanken gut vorbereiten. Denn diese Konstellation kann einen sprunghaften Anstieg der Inflation begünstigen.

Die Zeiten bleiben – egal wie sich das Rad drehen mag – herausfordernd für jeden und alle.

Wie haben sich die Börsen in der vergangenen Woche entwickelt?

Welche wichtigen Konjunkturdaten und Termine erwarten die Anleger in der kommenden Börsenwoche?


Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen





Ein ungewöhnlicher Sommer geht zu Ende | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (35/2020)

Sommerloch? Von wegen! Wer auf die alte Börsenweisheit „Sell in May and Go Away“ hörte, hat es dieses Jahr schnell bereut und hoffentlich schnell wieder gegengesteuert. Seit Anfang Mai hat der DAX 30 gut 24,52% zugelegt und der NASDAQ 37,60%. Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegt hat.

Ein ungewöhnlicher Sommer ist fast vorbei

Die Aktienmärkte schlossen letzte Woche wesentlich solider – trotzdem noch auf dem Weg zum besten August seit 34 Jahren. Damit setzt sich die Rallye mit dem dritten Bärenmarkt in zwei Jahrzehnten fort: die Dotcom Blase, vor der Finanzkrise 2008 und jetzt während der Corona-Krise.

Die Momentum getriebene Rally zwingt die letzten Bären an der Wall Street zum Aufgeben. „Fear of Missing Out“ (FOMO) scheint ja in jedem Investmentbank-Haus an der Wallstreet angekommen zu sein. Auch Citigroup hat sein Jahresendziel für den S&P 500 von 2900 auf 3300 Punkte angehoben und wie schon in unserem letzten Wochenrückblick erwähnt Goldman Sachs ist deutlich bullischer mit einem Jahresendziel von 3600 Punkte unterwegs. 

Die Arbeitslosigkeit ist hoch und die Erholung ungleichmäßig

Nach einem Rekordhoch von 6,9 Millionen Arbeitslosen-Amerikanern vor knapp einem halben Jahr, liegen die derzeitigen Arbeitslosenansprüche weiterhin bei über einer Million pro Woche, was deutlich mehr sind als zu jedem Zeitpunkt während der großen Finanzkrise im Jahr 2008.

In jüngerer Zeit, wo die Beschäftigung in großen Teilen der Dienstleistungswirtschaft weiterhin eingeschränkt ist, werden einige der vorübergehenden Entlassungen nun doch dauerhaft (die Zahl der dauerhaft arbeitslosen Personen hat sich von Februar bis Juli verdoppelt). Dies zieht eine Bedrohung für das Verbrauchervertrauen und den Verlauf der Erholung mit sich, was eine Abschätzung für den weiteren Verlauf an den Märkten erschwert.

Eine starke Berichtssaison macht Hoffnung

Das Ergebnis fällt schlecht aus, aber nicht so schlecht wie ursprünglich erwartet – und das ist wiederum positiv für die Aktienmärkte. Für 98% der S&P 500-Unternehmen, die ihre Ergebnisse für das zweite Quartal gemeldet haben, waren die Ergebnisse deutlich stärker als prognostiziert. Ein Grund dafür ist die Zusammensetzung der wichtigsten Indizes, welche auf Sektoren ausgerichtet sind, die von der Pandemie profitiert haben – z.B. unsere häufig erwähnten Tech-Konzerne.

Ein weiterer Grund könnte die ungezügelte Geldpolitik und negativen Realzinsen sein, da die Notenbankhelden bereit sind alles zu tun, um die Wirtschaften am Leben zu halten. Damit werden jedoch Korrekturen am Aktienmarkt ausgehebelt. Aber wie lange kann das noch gut ausgehen? Irgendwann müssen Kinder ihr Zuhause verlassen und lernen, auf eigenen Füßen zu gehen.

Last, but not least, möchten wir der Investoren-Legende Warren Buffett alles Gute zum 90. Geburtstag wünschen. Buffett gilt als erfolgreichster Investor aller Zeiten – mit einer Performance von rund 20 Prozent pro Jahr bei Berkshire Hathaway seit 1965!

Wie haben sich die Börsen in der vergangenen Woche entwickelt?

Welche wichtigen Konjunkturdaten und Termine erwarten die Anleger in der kommenden Börsenwoche?


Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen





Ist an der Börse eine Verschnaufpause angesagt? | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (33/2020)

Es war eine weitere positive Woche für den Aktienmarkt, und der S&P 500 flirtet sogar mit neuen Höchstkursen. Auf der anderen Seite standen die Edelmetalle unter einem gewissen Druck und hatten ihren ersten wöchentlichen Rückgang seit Anfang Juni. Werfen wir einen Blick darauf was vergangene Woche die Märkte bewegte.

Edelmetalle doch nicht so edel?

Der Grund dafür liegt in der Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen, die im Laufe der vergangenen Woche um fast 15 Basispunkte gestiegen sind. Und wie wir alle wissen, höhere Renditen treiben den Dollar tendenziell in die Höhe und setzen Edelmetalle wie Gold und Silber unter Druck, da diese keinen Zins erwirtschaften. Darüber hinaus stieg der Dollar auch aufgrund starker Zahlen des US-Arbeitsmarkts nach oben – und das machte Gold und Silber in der vergangenen Woche für Anleger weniger attraktiv. Gold schloss die Woche mit -4,45% und Silber etwas schwächer mit -6,54%. Dennoch ist der längerfristige Aufwärtstrend für Gold und Silber intakt, und das hat viel mit der USD-Schwäche, dem Ausmaß der Konjunkturmaßnahmen und dem Niedrigzinsumfeld zu tun.

Wirtschaft vs. Aktienmarkt

Die Wirtschaft ist noch weit davon entfernt das BIP-Niveau vor der Pandemie wieder zu erreichen, aber die massive Erholung an den Aktienmärkten spiegelt den zukunftsorientierten Charakter wieder. Schließlich preisen die Aktienmärkte die Zukunft und nicht die Gegenwart ein. Die Rallye, die wir am Markt erleben, gibt daher einen Funken Hoffnung auf eine anhaltende wirtschaftliche Erholung und eine Erholung der Unternehmensgewinne für den Rest dieses Jahres und auch in 2021.

Wir sollten aber nicht vergessen, dass die Maßnahmen der Regierungen und Notenbanken bei der Markterholung eine führende Rolle gespielt haben. Die fiskalische Entlastung durch den US-Kongress hat bisher wirksam dazu beigetragen, die Einkommenslücke zu schließen, die durch den historischen Anstieg der Arbeitslosigkeit entstanden ist. In der Zwischenzeit hat die Fed beispiellose geldpolitische Stimulierungsmaßnahmen sowie Zinssenkungen, Unterstützung der Kreditmärkte und Anleihenkäufe durchgeführt. Diese Maßnahmen stimmen die Aktienmärkte optimistisch, dass die monetären Bedingungen noch einige Zeit günstig bleiben werden. Und das gilt auf für die EuroZone. Die Europäische Zentralbank hat sich zu ihrem Programm zum Ankauf von Anleihen verpflichtet und wird diese Käufe mit hoher Wahrscheinlichkeit bis mindestens Juni 2021 fortsetzen – und das ist positiv für den Aktienmarkt in Europa.

Dennoch könnte uns die Politik einen Strich durch die Rechnung machen

Es scheint eine Ewigkeit her zu sein, aber erst im Januar legten die Vereinigten Staaten und China ihre Differenzen beiseite und einigten sich auf ein Handelsabkommen. Aber seitdem ist viel passiert. Der Wahlkampf von US-Präsident Donald Trump läuft auf Hochtouren – und seine Rhetorik gegenüber Peking hat sich seitdem nicht verbessert. Er schimpft weiterhin gegen China, das seiner Meinung nach “seine Wiederwahl mit aller Macht verhindern will”. Beide Länder scheinen die Hoffnung oder gar das Interesse an dem Handelsabkommen verloren zu haben – und dies ist eines der Themen, die uns bis mindestens November begleiten wird.

Apropos November. Die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen zwischen Donald Trump und dem demokratischen Kandidaten Joe Biden werden die Märkte zusätzlich verunsichern und beunruhigen. Wir erwarten, dass bis November die Aktienmärkte etwas volatiler reagieren werden. Hoffentlich haben wir eine Lektion aus 2016 gelernt – wo sich alle sicher waren, dass Hillary Clinton gewinnen würde. Auch wenn Joe Biden gute Chancen hat sollten wir uns an den alten Spruch erinnern: Das Stück ist nicht zu Ende, bevor der Vorhang fällt – und der Vorhang fällt erst am 7. November 2020 oder vielleicht auch erst später.

Wie haben sich die Börsen in der vergangenen Woche entwickelt?

Welche wichtigen Konjunkturdaten und Termine erwarten die Anleger in der kommenden Börsenwoche?


Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen





Drei Kugeln Eis für eine mögliche heiße Zeit | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (30/2020)

Nachdem diese Woche, nach einem wahren Marathon, der EU-Gipfel mit einem gemeinsamen Ergebnis endete, gehen die EU-Staatsoberhäupter in ihren wohlverdienten Sommerurlaub. Währenddessen entwickelt sich der Wirecard-Skandal zu einem ausgewachsenen Polit-Thriller-Auflösung ungewiss. Zumindest führen einzelne Stränge aktuell nach Russland und der Druck auf innenpolitische Positionen erhöht sich zunehmend. Und was macht die zweite Welle? In vielen Ländern wird weiterhin die erste Welle geritten – ein Abschwung ist nicht zu verzeichnen – und die Reiselust verstärkt die Situation noch einmal. Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegte.

Einmal bitte Vanille – Gewinne werden mitgenommen

Zwei Wochen hintereinander beendet der NASDAQ die Woche im Minus (Nasdaq: -1,52%). Er bleibt jedoch weiterhin seit Jahresbeginn mit +20,04% mit Abstand der stärkste Index. Von einer wirklichen Talfahrt kann man hier also nicht sprechen. Vielmehr ist eine normale Gewinnmitnahme durch die Marktteilnehmer zu unterstellen. Es wird spannend sein, wie sich die Anleger mit dem schwächelnden US-Dollar in den nächsten Wochen verhalten, da es eine gute Einstiegsmöglichkeit für internationale Anleger bietet.

Schoko-Eis weiter die Nummer 1 – so auch Gold und Silber

Die Kombination aus Überschuss von Liquidität als auch der schwache US-Dollar sind zwei wesentliche Gründe, warum viele Anleger in Gold und Silber investieren. Aber auch eine mögliche Vorbereitung auf einen Kurssturz könnte sich hier abzeichnen. Silber ist im Wochenverlauf mit knapp 18% gestiegen und hat gezeigt, dass auch der kleine Bruder für eine gute Überraschung gut ist! Gold hat in der gleichen Woche die magische Marke von 1.900 USD gebrochen und ist im Wocheverlauf mit über 5 Prozent gestiegen. Wie lange bleiben die beiden ultimativen Währungen so stark? Oder kommt bald ein neuer Rohstoff in den Fokus?

Erdbeere mag nicht jeder – sowie die USA und China sich nicht?

Noch 100 Tage bis zur Präsidentschaftswahl in den USA und Trumps Kurs ist weiterhin nicht nachvollziehbar. Kehrtwende in der Pandemie, fragwürdiger Einsatz der Bundespolizei in US-Großstädten und weitere Eskalation mit China. Diese Woche erreichte es einen weiteren Höhepunkt mit der Schließung der chinesischen Botschaft in Houston, die prompt mit der Schließung des US-Konsulat in Chengdu beantwortet wurde. Bereits am Anfang der Woche drohte Trump mit dem Einreiseverbot von politischen Vertretern aus China. Wohin führt diese Eskalation? Ist es vielleicht Trumps Trumpf im Wahlkampf, den er zum Ende ausspielen wird? Zumindest hat er diesen dringend nötig, da seine Umfragewerte weiter sinken und der Rückhalt für seine zweite Kandidatur in den Lobbys ebenfalls immer mehr abnimmt.

Wie haben sich die Börsen in der vergangenen Woche entwickelt?

Welche wichtigen Konjunkturdaten und Termine erwarten die Anleger in der kommenden Börsenwoche?


Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen





Die Sportligen küren ihre Meister – wer ist der Meister an den Märkten? | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (28/2020)

In der Bundesliga und in der Premier League stehen die Meister bereits fest. In La Liga gibt es das gewohnte „Kopf an Kopf-Rennen“ der beiden Erzrivalen und in der Serie A wird es wohl Juventus Turin. Doch wer sind die Meister an den Märkten – wer konnte die herausfordernde Zeit für sich entscheiden und wer verlor den Kampf? Trotz Sommerpause konnten auch noch in dieser Woche heiße Wetten abgeschlossen werden. Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegte.

We are the Champions – die Meister der Märkte

Hätte man am 18. März den Mut gehabt den DAX bei 8441,71 Punkten zu kaufen, läge man nur 4 Monate später mit 49,66 Prozent vorne. Noch besser sehen die Tech Giganten aus den USA bzw. der NASDAQ 100 Index, der vom Tiefpunkt (20. März) bis vergangen Freitag 57,52 Prozent Performance machte und bei der YTD mit 24,08 Prozent liegt.

Im 1-Jahresvergleich konnten zwei Werte im DAX eine ähnlich gute Performance ablegen – das Tech-Unternehmen Infineon und der Strom-Konzern RWE mit jeweils über 45% Kursgewinn.

In den USA gibt es einen meisterlichen Gewinner – Tesla überbot im letzten Jahr alles – knapp 550% Kursgewinn. Mit Abstand gefolgt von einem klaren Gewinner der Homeoffice-Lage ZOOM Communications (+201%).

Wo es Gewinner gibt, muss es bekanntlich auch Absteiger geben. Im DAX wird das relativ klar sein – die Deutsche Lufthansa und Wirecard. Doch wie sieht es in den USA aus? Größter Verlierer ist auch hier eine Fluglinie, und zwar American Airlines.

Womit schmückt man Gewinner?

Mit Gold natürlich! Das Edelmetall ist gefragt wie lange nicht mehr. Der Goldpreis stieg erstmals seit 2011 über 1800 Dollar pro Unze. Ungewöhnlich dabei ist, dass bei steigenden Aktien Gold genauso so eine starke Bewegung nach oben macht. Normalerweise sollte einer der beiden Werte in einer Krise einen positiven Verlauf nehmen. Dabei gilt Gold als das Tafelsilber (unser heimlicher Gewinner ;-)) der Finanzexperten, wenn man sich in einer Krise befindet. Doch dieses Mal nicht. Hier haben wohl die kräftigen Finanzspritzen und großzügigen Hilfspakete einen enormen Push an den Märkten begünstigt. Wir sind gespannt, ob es zu einer Bereinigung kommt und das gewohnte Bild – Gold hoch, Märkte runter (vice versa) – wieder zu sehen ist.

Zum Gewinnen verdammt

Durch die politisch gewollte Hausse an Chinas Börsen kennen seit acht Tagen die Aktien im Reich der Mitte nur eine Richtung: aufwärts. Das ist offenbar sogar der Regierung in nun China zu viel an Kursgewinnen. Der CSI 300 erreichte eine 5-Jahres Hoch (4.854 Punkte) und legte in nur 5 Handelstagen satte 12% zu. Ausgelöst wurde dieser Hype durch die Regierung, die Geld für ihre digitale Wirtschaft benötigt. Auch die chinesische Staatswährung wird von den Bullen positiv beeinflusst. Die Lage ist jedoch zu schön, um wahr zu sein, sodass die Regierung und staatliche Medien zur Vernunft an den Märkten aufriefen. Hoffen wir, dass sich die Halbierung im Jahr 2015 nicht wiederholt und die Marktteilnehmer tatsächlich zum Gewinnen verdammt sind.

Wie haben sich die Börsen in der vergangenen Woche entwickelt?

Welche wichtigen Konjunkturdaten und Termine erwarten die Anleger in der kommenden Börsenwoche?


Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen





Deflation sowie Inflation | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (20/2020)

Nach einer Reihe enttäuschender Wirtschaftsdaten und eskalierender Spannungen zwischen den USA und China lösten die Aktienmärkte den Großteil der Gewinne der Vorwoche wieder auf. Die Einzelhandelsumsätze und die Industrieproduktion in den USA verzeichneten im April den stärksten Rückgang seit Beginn der Aufzeichnungen, was den vollständigen und plötzlichen Stopp der wirtschaftlichen Aktivität widerspiegelt. Werfen wir einen Blick darauf was vergangene Woche die Märkte bewegte.

Inflation, Deflation oder sogar beides?

Die jüngste Inflationsmessung in den USA zeigte im vergangenen Monat einen starken Rückgang der US-Kerninflation (CPI, consumer price index) von 2,1 Prozent auf 1,4 Prozent – der größte Rückgang seit 1957. Allerdings lässt die Kerninflation die Preise von Energie und Lebensmitteln, da diese sehr volatil sind bzw. sein können, außen vor. Erwähnenswert ist jedoch, dass die Lebensmittelpreise in diesem Monat um 1,5 Prozent gestiegen sind. Die Preise für alle sechs großen US-Lebensmittelkonzerne im Lebensmitteleinzelhandel stiegen im Laufe des Monats um mindestens 1,5 Prozent. Lebensmitteleinkäufer sehen in dieser Zeit des Hortens und der wirtschaftlichen Notlage kaum Schnäppchen.

Hierzulande sehen wir ein ähnliches Bild. In Deutschland erreichte die Inflation den tiefsten Stand seit November 2016. Die Teuerungsrate fiel im April auf 0,9 Prozent nach 1,4 Prozent im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Die billigen Energiepreise sind ein Grund, warum die Inflation allgemein gesunken ist. Der Ölpreis ist sehr stark gedrückt worden und dadurch verbilligte sich Energie insgesamt um 5,8 Prozent zum April 2019. Tanken kostete gut 15 Prozent und Heizöl fast 24 Prozent weniger.

Nahrungsmittel verteuerten sich hingegen weit überdurchschnittlich um 4,8 Prozent. “Hier wurden die Auswirkungen der Pandemie insbesondere durch die Preisanstiege bei Obst (+11,0 Prozent) und Gemüse (+6,5 Prozent) deutlich”, erklärten die Statistiker. Dienstleistungen kosteten 1,3 Prozent mehr, wobei die Wohnungsmieten um 1,4 Prozent anzogen.

Die Pandemie wirkt sich bisher überwiegend deflationär aus, was bedeutet, dass die Zentralbanken auf absehbare Zeit ihre sehr akkommodierende Geldpolitik beibehalten werden.

MMM – Die modernen monetären Magier

Die Arbeitslosenzahlen der vergangenen Woche weisen ein Plus in Höhe von 2,981 Millionen auf. Damit steigt die Zahl der Anträge insgesamt auf 36,5 Millionen Menschen. Die gute Nachricht: der Zuwachs ist deutlich zurückgegangen. Die schlechte Nachricht: wir reden immer noch von Millionen Anträgen pro Woche.

Um der Wirtschaft zu helfen, den wirtschaftlichen Abschwung zu überstehen und eine mögliche Erholung zu unterstützen, haben die modernen monetären Magier bzw. die Notenbank-Helden die eine oder andere Nachtschicht einlegen müssen. Die US-Notenbank Federal Reserve hat in dieser kritischen Zeit aggressiv gehandelt, indem sie Unternehmen und Verbrauchern über 2 Billionen Dollar an kostengünstigen Finanzmitteln zur Verfügung stellte.

Insgesamt beläuft sich die bisherige Reaktion der US-Notenbank auf den daraus resultierenden wirtschaftlichen Abschwung auf 14 Prozent des BIP und könnte noch höher ausfallen, wenn der Kongress neue Hilfsmaßnahmen verabschiedet.  Dieses Ausgabenniveau steht im Vergleich zu nur 4 Prozent des BIP während der Rezession 2008-2009. Abgesehen von der Höhe der Ausgaben ist dies auch die schnellste Reaktion auf einen Abschwung in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.

Ob der entstandene Schaden so schnell durch monetäre Maßnahmen wegzuzaubern ist, bleibt noch offen. Sicher ist jedoch, dass ohne die zügigen Maßnahmen der modernen monetären Magier ein weitaus größerer Schaden entstanden wäre.

Wie haben sich die Börsen in der vergangenen Woche entwickelt?

Welche wichtigen Konjunkturdaten und Termine erwarten die Anleger in der kommenden Börsenwoche?


Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen





Das große Maskenspiel (2020) | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (17/2020)

Die ersten Lockerungsmaßnahmen sind angekündigt worden – die Maskenpflicht und die „soziale Distanzierung“ werden uns voraussichtlich noch lange begleiten. Der Schaden durch das Virus, dessen Namen wir nicht mehr nennen werden, ist jedoch bereits real, wird in einigen Fällen dauerhaft bleiben und geht über die monetären Aspekte hinaus. Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegt hat.

Die Arbeitslosigkeit in den USA ähnelt der großen Depression von 1929

Im Laufe der letzten 5 Wochen verloren jede Woche durchschnittlich 5,3 Millionen US-Amerikaner ihren Arbeitsplatz. Für die Babyboomers, Generation X, Millenials und Centenials sind solche Dimensionen der Arbeitslosigkeit eine nie da gewesen Herausforderung. Auf dem Höchststand der Arbeitslosigkeit nach der Finanzkrise 2008 waren ‚nur‘ 15,3 Millionen Amerikaner ohne Job. Doch allein in den vergangenen fünf Wochen haben bereits 26,5 Millionen Arbeitnehmer Arbeitslosenanträge gestellt. Vor diesem fünfwöchigen Abschnitt von 26,5 Millionen Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung gab es nach Angaben des U.S. Bureau of Labor Statistics am 13. März bereits 7,1 Millionen Arbeitslose-Amerikaner. Wenn man die Zahlen zusammenzählt, ergäbe dies mehr als 33 Millionen Arbeitslose oder eine reale Arbeitslosenquote von 20,6 Prozent – das wäre der höchste Stand seit 1934.

Der durch die Virus-Krise verursachte Schaden kennt keine Grenzen. Laut dem Beratungsunternehmen McKinsey sind in Europa rund 59 Millionen Arbeitsplätze bedroht – 59 Millionen, die mit einem Schicksal verbunden sind. Für den schlimmsten Fall geht McKinsey davon aus, dass die Arbeitslosigkeit in Europa auf 11,2 Prozent klettern könnte und sich erst im Jahr 2024 wieder erholen könnte. Im besten Fall steigt die Arbeitslosenquote auf 7,6 Prozent und eine Rückkehr zu dem Stand vor der Krise sei im 4. Quartal 2021 möglich.

Bringt diese grenzüberschreitende Krise die handelnden Vertreter wenigstens wieder für einen gemeinsamen Aufbau an einen Tisch? Die letzten Jahren waren ja dominiert von Abgrenzung und Handelskriegen.

Erst denken, dann handeln

Oder besser gesagt: erst kritisch nachdenken, dann gezielt handeln. In unserem Wochenrückblick vom 1. März 2020 haben wir uns mit dem Thema der „Massenpsychologie“ beschäftigt.  Gustav Le Bons schrieb einmal in seinem Buch ,Psychologie der Massen‘, dass „der Einzelne, auch der Angehörige einer Hochkultur, unter bestimmten Umständen in der Masse seine Kritikfähigkeit verliert […] in dieser Situation ist der Einzelne leichtgläubiger und unterliegt der psychischen Ansteckung.“

Einige Wochen später stellen wir hierzulande fest, dass selbst unsere renommierten Politiker ihre Kritikfähigkeit in der Krise verloren haben. Ihre Kritikfähigkeit gegenüber der Statistik und vor allem gegenüber dem Gruppenzwang. Berichten zufolge („Rechnen mit falschen Zahlen“: Warum wir es nicht schaffen, Corona richtig zu messen) zählt bisher in Nordheim-Westfalen als Covid-19-Todesfall, wer beim Tod mit dem Virus infiziert war, unabhängig davon, ob er daran verstorben ist oder nur damit. Ob ich mit Zahnschmerzen sterbe oder daran sterbe ist nun mal ein gewaltiger Unterschied. Wir, und vor allem unsere Politiker, sollten uns mit dem Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität näher beschäftigen: Eine hohe Korrelation zwischen zwei Variablen bedeutet nicht, dass die beiden Variablen kausal miteinander zusammenhängen. Stattdessen liefern Korrelationen lediglich einen ersten Hinweis, dass dies der Fall sein könnte.

Dennoch haben unsere Politiker mit mehr als fragwürdigen Statistiken / Schätzungen den Wohlstand der kommenden Generationen aufs Spiel gesetzt. War es das wert? Willkommen zum großen Maskenspiel 2020 – wir beginnen gleich mit der 2. Ausführung. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie die Fahrt.

Wir warten gespannt auf die kommende Woche und vor allem auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank am kommenden Mittwoch. Seien Sie gespannt auf unseren nächsten Wochenrückblick.

Wie haben sich die Börsen in der vergangenen Woche entwickelt?

Welche wichtigen Konjunkturdaten und Termine erwarten die Anleger in der kommenden Börsenwoche?


Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen





Rebound an Aktienmärkten lässt hoffen! | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (13/2020)

Die Aktienmärkte rund um den Globus haben vergangene Woche gezeigt, dass sie auch aufwärts können – für die „Risk-Takers“ unter uns war das eine kurzfristige Belohnung. Kommt jetzt schon die nachhaltige Erholung oder müssen wir uns noch ein wenig gedulden?! Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegte.

Rebound an den Aktienmärkten lässt hoffen

Eine Woche nach dem der amerikanische Leitindex Dow Jones Industrial Average den zweit höchsten prozentualen Verlust seiner Geschichte eingefahren hat, ging es letzte Woche an den Aktienmärkten rund um den Globus wieder steil nach oben! Satte 11,37 Prozent konnte der Dow am vergangenen Dienstag wieder gut machen – daher auch die Bezeichnung „Turnaround Tuesday“. Das entspricht den größten prozentualen Tagesgewinn seit dem 15. März 1933.

Auch hierzulande feierte der deutsche Leitindex DAX den viert größten Tagesgewinn seiner Geschichte und bescherte Anlegern 10,98 Prozent Wertsteigerung – was ja durchaus auch ein gutes Jahresergebnis wäre. Viele werden sich an dieser Stelle Fragen, ob jetzt schon die Erholung kommt – die Meinungen gehen zu Recht auseinander. Auf der einen Seite sorgt der Stillstand der Wirtschaft für Unruhe und Panik, auf der anderen Seite sorgen die Maßnahmen der Politik und der Notenbanken für Hoffnung. Die Börsen spiegeln die Erwartungen der Investoren an die Zukunft wider, daher ist für uns die viel wichtigere Frage: Wird sich die Wirtschaft nach der Corona-Krise erholen? Wenn die Antwort „Ja“ lautet, sollte man heute schon handeln.

Schneller, höher, weiter, tiefer…

Die Aktienmärkte bewegen sich heutzutage mit einem nie dagewesen Tempo. Ein Grund dafür ist die Geschwindigkeit und die Reichweite von Nachrichten, die uns heute erreichen. Sei es ein Buschbrand in Australien oder ein Tweet aus dem Weißen Haus! Beeinflussen diese Nachrichten die Aussichten meiner Beteiligungen bzw. Aktien fundamental? Anscheinend, denn die Mehrheit der Anleger verfällt in blanke Panik und drückt auf den roten Sell-Knopf.

Durch die Nachrichtenlage rund um das Coronavirus sind zurzeit viele Anleger der Panik zum Opfer gefallen und haben systematisch ihre Aktien verkauft. Die Kreuzfahrt-Branche ist möglicherweise zu Recht abgewertet worden während Unternehmen wie Amazon und Microsoft nicht. Die Reisebeschränkung auf unabsehbare Zeit könnte viele Reedereien in die Insolvenz treiben. Daher ist eine Beteiligung in Unternehmen dieser Branche abzuraten. Währenddessen gewinnen Dienstleistungsunternehmen wie Microsoft, Amazon, Google (Alphabet) und Netflix an Bedeutung.

Wo es Verlierer gibt, gibt es auch meistens Gewinner – Profiteure sind Online-Lieferanten wie Amazon. Durch die #StayAtHome- und #HomeOffice-Initiative finden dank Teams, Zoom und Telefon-Konferenzen Meetings weiterhin problemlos statt. Für die Langeweile zu Hause hat Netflix eine Lösung und alles rund um das Thema Coronavirus findet man schnell auf Google. Viele Online-Anbieter nutzen den großen Bedarf an „Home-Schooling“, um ihr Angebot zu erweitern. Daher fragen Sie sich aktuell: Wird dieser Firma zu den Gewinnern oder Verlierern der Krise gehören?

In diesem Sinne wünschen wir unseren Lesern viel Kreativität für die Langeweile zu Hause, denn wie man so schön sagt: Die Not macht erfinderisch!

Wir warten gespannt auf die kommende Woche und vor allem auf die Veröffentlichung der Arbeitslosenquote in Deutschland am kommenden Dienstag. Seien Sie gespannt auf unseren nächsten Wochenrückblick. Bis dahin bleiben Sie gesund!

Wie haben sich die Börsen in der vergangenen Woche entwickelt?

Welche wichtigen Konjunkturdaten und Termine erwarten die Anleger in der kommenden Börsenwoche?


Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen





Bleib’ doch mal zu Hause und gönn’ dir eine Pause! | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenrückblick (12/2020)

Seit einigen Wochen gibt es nur noch ein Thema auf der Welt – Corona. Durch die Corona-Pandemie sind Begriffe wie Brexit, Trade-War und US-Präsidentschaftswahlen schnell wieder in Vergessenheit geraten. Um auch diese Krise so schnell wie möglich zu überwinden, damit wir uns auf die wichtigeren Dinge im Leben konzentrieren können, sollten wir zunächst zu Hause bleiben, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Daher sag‘ ich: Bleib’ doch mal zu Hause und gönn‘ dir eine Pause!

Werfen wir einen Blick darauf, was vergangene Woche die Märkte bewegte.

Wir starten heute mit einem Blick auf die Aktienmärkte in den USA. Der amerikanische Leitindex Dow Jones hatte am vergangenen Montag (16. März 2020) den zweithöchsten prozentualen Verlust seiner Geschichte, nämlich minus 12,93 Prozent. Der größte Tagesverlust in Höhe von minus 22,61 Prozent erlitt der Dow Jones an dem sogenannten „Black Monday“ am 19. Oktober 1987 – ob er noch zu toppen ist bleibt in den Sternen geschrieben.

Lasst uns unsere Aufmerksamkeit auf Europa richten. Die Lage an den europäischen Aktienmärkten ist vergangene Woche wesentlich entspannter gewesen. Der deutsche Leitindex DAX schloss die Woche mit minus 3,29 Prozent und der EuroStoxx 50 mit minus 1,45 Prozent. Die Maßnahmen der Politik und der Notenbanken konnten Anleger vergangene Woche etwas beruhigen. Doch bis die Anzahl der Infizierten rückläufig wird ist eine Seitwärtsbewegung oder sogar eine weitere Abwärtsbewegung nicht auszuschließen.

Wie geht es jetzt weiter?!

Es gibt keinen Grund zur Panik, denn alle Regierungen und Notenbanken rund um den Globus kommen der Wirtschaft mit Milliarden, wenn nicht gar mit Billionen von Dollar zur Hilfe. Darüber hinaus arbeiten Forschungsunternehmen wie CureVac und BioNTech, nur um einige Beispiele zu nennen, mit Hochdruck an Impfstoffen gegen das Coronavirus. Auch Unternehmen wie VW haben umfangreiche Hilfsprogramme für das deutsche Gesundheitssystem beschlossen.

Es wird sehr viel getan, um die Verspannungen, welche wir derzeit erleben, weitestgehend zu lösen. Doch die unkonventionellen Maßnahmen der Notenbanken und der Regierungen sind allein nicht ausreichend solange Individuen sich nicht an die Regeln halten. Um das Gesundheitssystem zu entlassen, und vor allem damit die Corona-Infizierten schnellstmöglich behandelt werden können, müssen wir solidarisch handeln und einfach zu Hause bleiben.

In Zeiten dieses außergewöhnlichen unsichtbaren Gegners müssen wir kurzfristig alle Opfer bringen, damit wir langfristig unsere Lebensgrundlage nicht verlieren. In diesem Sinne wünschen wir unseren Lesern viel Geduld und Gesundheit und vor allem, vergessen Sie nicht die Gelegenheiten zu ergreifen, welche aus der Coronakrise entstehen – so wie aus jeder Krise. Denn im Nachhinein ist man immer schlauer.

Wir warten gespannt auf die kommende Woche und vor allem auf die ifo-Geschäftsaussichten am kommenden Mittwoch. Seien Sie gespannt auf unseren nächsten Wochenrückblick.

Wie haben sich die Börsen in der vergangenen Woche entwickelt?

Welche wichtigen Konjunkturdaten und Termine erwarten die Anleger in der kommenden Börsenwoche?


Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen