Aus FANG wird BANG!? | Die Kapitalmärkte im Fokus – Wochenüberblick (29/2019)

Bei Investoren weltweit wächst die Sorge, dass die beliebten FANG-Giganten ihren Höchststand erreicht haben könnten, und damit vielleicht auch der Gesamtmarkt. Die Mega-Cap-Tech-Aktien, die einen Großteil des rekordverdächtigen Bullenmarkts angeführt haben, verlieren langsam aber sicher an Dynamik.

Die sogenannten FANG-Giganten – Facebook, Amazon, Netflix und Googles Muttergesellschaft Alphabet – sind trotz ihres starken Comebacks seit Jahresbeginn während der letzten 12 Monaten nach wie vor überwiegen im Minus (siehe Chart unten). Die zweistellige Performance von Amazon in den letzten 12 Monaten könnte auch dann gefährdet werden, falls der E-Commerce-Riese bei den Quartalsergebnissen nächste Woche enttäuschen sollte.

Die führenden Aktienmärkte beendeten die vergangene Woche etwas leichter (siehe Chart). Die enttäuschenden Quartalszahlen von DAX-Schwergewicht SAP machten dem Gesamtmarkt hierzulande am Donnerstag etwas zu schaffen. Darüber hinaus sorgte die ZEW Beurteilung zur aktuellen Lage in Deutschland ebenfalls für Wirbel. Mit -24,5 Punkten deutet dieser vorauslaufende Stimmungsindikator inzwischen einen recht nachhaltigen Pessimismus bei den Befragungsteilnehmern an.

Über den Atlantik dagegen sorgten US-Großbanken wie JP Morgan, die zum Teil glänzenden Quartalszahlen veröffentlichten, für positive Kurse am Aktienmarkt. Doch der Überraschungskandidat der Woche war Silber. Während Gold eine negative Wochenperformance verzeichnete konnte Silber mit +6,43 Prozent die Woche abschließen.

Wir warten gespannt auf die kommende Woche und vor allem auf die Quartalsergebnisse von Amazon und Alphabet am kommenden Donnerstag. Seien Sie gespannt auf unseren nächsten Wochenrückblick.

Wie haben sich die Börsen in der vergangenen Woche entwickelt?

Welche wichtigen Konjunkturdaten und Termine erwarten die Anleger in der kommenden Börsenwoche?


Quellen: Bloomberg, Reuters, Guidants, finanzen.net, OnVista, aktuelle Tageszeitungen/ Onlinezeitungen





“The wolf changes his coat but not his disposition” – Will Facebook’s ‘Clear History’ policy be enough to win back its users and shareholders?

Over more than a decade, Facebook has brought the world together. It has become an “overarching common cultural experience for people worldwide.” Facebook’s founder, Mark Zuckerberg, was never one to defer to authority figures – after all he launched Facebook as his own revolt against Harvard’s unwillingness to build an online Facebook.

Due to its recent data privacy scandal ‘Cambridge Analytica’, Facebook has been the talk of the “town”. However, privacy has been a major concern of Facebook’s users from the beginning – they often have felt that their privacy was not sufficiently protected and have often made their voices heard (Kirkpatrick 2010).

In the months to come Facebook will introduce its newest privacy tool ‘Clear History’. The idea behind this tool derives from the simple feature in web browsers, where users can clear the cookies and history. Facebook users will soon be able to adopt this feature, i.e. they will be able to see all information about the apps and websites they have interacted with and they will have option of clearing this information.

Since the beginning of the year Facebook has seen it’s shares drop more than 17% in mid-March. However, the company has been able to recover quickly (-3,37% YTD, as of 30.04.2018 in EUR) and hopes to gain the trust of its users and shareholders by consolidating its issues on privacy policies.

Author: Endrit L. Çela
Image: Demet Çelik